Mi

13

Apr

2016

Der Gesang einer Nachtigall hier mitten in der Stadt....

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Mi

06

Apr

2016

Die Kraft der Verletzlichkeit

Brene Browns mittlerweile berühmte Rede bei TED 2010 über ihre Forschung zu Scham und Verletzlichkeit - und ihre eigenen Schwierigkeiten damit :-). Wenn wir unsere Verletzlichkeit zeigen, könen wir etwas Bewegen in dieser Welt.

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Di

08

Mär

2016

Ein wunderbarer Film über Mitgefühl "Die Revolution der Selbstlosen"

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Mi

17

Feb

2016

Jobbörse für nachhaltige Berufe

Du suchst einen neuen Job? Du willst etwas wirklich Sinnvolles tun? Unternehmen nachhaltiger machen, die Umwelt schützen, die Energiewende vorantreiben? Dann solltest du diese Stellenbörsen für grüne Jobs kennen.

 

Onlineportale haben den klassischen Stellenmärkten aus Print-Zeitungen den Rang abgelaufen. Viele spezialisieren sich auf ausgesuchte Regionen, Berufsgruppen oder Branchen. Daher gibt es heute für praktisch jeden Berufswunsch das richtige Portal im Netz. Wir stellen die wichtigsten Stellenmärkte für grüne Jobs und Berufe im Umfeld der Nachhaltigkeit vor.

 

Grüne Jobs: die Allrounder

 

Als renommiertestes Portal für grüne Berufe wartet greenjobs.de derzeit mit einem besonders großen und guten Angebot auf. Über 700 Inserate waren hier zuletzt gelistet, von PR-Jobs bei grünen Verbänden bis hin zu Ingenieursstellen bei regenerativen Energieversorgern. Bewerber können bei greenjobs.de kostenlos eigene Stellengesuche aufgeben. Diese werden dann auf der Seite veröffentlicht und bei Twitter gepostet. Voraussetzung dafür ist ein klarer Umweltbezug der gewünschten Stelle sowie eine entsprechende Ausbildung oder Berufserfahrung.

 

Jobverde, der Stellenmarkt von umwelthauptstadt.de, bietet umfangreiche Hintergrundinformationen zum grünen Arbeitsmarkt und grünen Jobmessen. Darüber hinaus informiert die Seite zum Beispiel über nachhaltige Studiengänge und Weiterbildungen. Dank der praktischen Suchfunktionen kann man sich sehr schnell einen Überblick über das aktuelle Angebot verschaffen. Auch Stellenangebote aus anderen Jobbörsen werden hier gelistet. So hatten Bewerber bei Jobverde zuletzt die Auswahl aus über 6.700 Angeboten. Allerdings ist bei vielen von ihnen der Bezug zur Nachhaltigkeit nicht erkennbar.

 

Jobs mit einem eindeutig grünen Profil findet man mittlerweile auch auf der Jobbörse von Utopia, die wir in Kooperation mit goodjobs.eu betreiben. Hier inserieren gemeinnützige Organisationen wie der WWF, die Verbraucherschutz-Organisation Foodwatch oder auch die grüne Suchmaschine Ecosia. Die Suche lieferte hier zuletzt über 50 Stellenangebote. Solltest du auch hier nicht fündig werden, helfen vielleicht noch die Geheimtipps The Changer, gruener-stellenmarkt.de oder nachhaltigejobs.de weiter.

 

Nachhaltiger Stellenmarkt, grüne Jobs: auch über die Jobbörse von Utopia und GoodImpact
Grüne Jobs findest du auch in der Jobbörse von Utopia auf goodjobs.eu (Bild: http://utopia.goodjobs.eu/jobs)

 

Bio, Energie, Ethik: Jobbörsen nur für dein Thema

 

eejobs.de hat sich auf die Branche der Erneuerbaren Energien spezialisiert. Vor allem wer im Bereich der Windenergie auf Jobsuche ist, sollte hier fündig werden. Eigene Gesuche anzulegen ist so einfach wie bei greenjobs.de, die das Portal in Kooperation mit Solarthemen betreiben. Zuletzt waren hier rund 400 Stellenangebote gelistet. Eine interessante Alternative hierzu ist auch der Stellenmarkt des Bundesverbands WindEnergie e.V.

 

Bei sneep.info dreht sich alles um Wirtschafts- und Unternehmensethik. Berufseinsteigern und Studenten bietet sneep ein interessantes Netzwerk für den Kontakt zu Gleichgesinnten und zu Unternehmen. Interessierte fanden in der Jobbörse von sneep zuletzt rund 30 Angebote, insbesondere für Praktika, Werkstudentenjobs und Abschlussarbeiten.

 

Auch für Fans von Bio-Lebensmitteln gibt es ein eigenes Jobportal, nämlich biojob-boerse.de. Diese Seite führt ausschließliche Stellenanzeigen aus der deutschen Bio-Branche. Hier inserieren zahlreiche Produzenten, Einzelhändler, Lieferanten und Verbände. Wer sich für einen Job in der Bio-Branche interessiert, findet hier rund 80 Stellenangebote.

 

Wer nach ehrenamtlichen oder zeitlich befristeten Stellen in ganz Europa sucht, sollte auf jeden Fall mal bei oekojobs.de vorbeischauen. Mit rund 700 Anzeigen (die meisten davon in Deutschland) ist die Auswahl an nachhaltigen Jobs hier richtig groß. Zwar findet man auf oekojobs.de auch diverse Festanstellungen. Gerade Ausland stehen aber befristete Stellen und Praktika im Vordergrund.

 

Windräder
Viele grüne Jobs findet man derzeit in der Windenergie-Branche

 

Grüne Jobs im Ausland

 

Für ein langfristiges Auslandsengagement dürfte environmentjobs.com die bessere Option sein. Allerdings ist auch hier das Stellenangebot und vor allem die Suchfunktion noch ausbaufähig. Kürzlich waren etwas mehr als 400 Anzeigen online, die meisten davon im Bereich Tier- und Pflanzenschutz.

 

Die begrenzte Auswahl letztgenannter Portale lässt sich vor allem damit erklären, dass die meisten Firmen nach wie vor hauptsächlich nationale Jobbörsen nutzen. Wer also in ein bestimmtes Land ziehen möchte, sollte am besten frühzeitig auch die jeweils passenden Jobportale in Erfahrung bringen. Für grüne Jobs in den USA wäre das zum Beispiel greenjobsearch.org. Die Seite stellt mit zuletzt über 120.000 Inseraten (innerhalb eines Monats) die nachhaltigen Stellenmärkte aus Deutschland klar in den Schatten.

 

Grüne Jobs, nachhaltige Jobs
Auch für grüne Jobs im Ausland gibt es gute Jobbörsen (Foto: © Lightpoet - Fotolia.com)

 

Die großen Jobbörsen: viel Auswahl, wenig Suchkomfort

 

Auch große Jobbörsen wie die der Bundesagentur für Arbeit, Stepstone, Monster und Stellenanzeigen.de sollte man bei der Jobsuche nie außer acht lassen. Wer hier aber gezielt nach grünen Jobs sucht, muss schon etwas Zeit investieren oder genau wissen, in welchem Bereich man arbeiten will. Die Stellenangebote lassen sich nämlich nur nach allgemeinen Kategorien wie Branchen und Arbeitsbereichen filtern. Die Bundesagentur für Arbeit bietet dabei die mit Abstand größte Auswahl und zugleich die genaueste Suche. Wer hier zum Beispiel im Bereich Natur- und Umweltschutz nachsieht, findet über 700 Stellenangebote. Einen klaren Bezug zur Nachhaltigkeit haben aber längst nicht alle davon. Hier werden Jobs bei der Müllabfuhr genauso angeboten wie Stellen für Umweltökonomen.

 

Welche Erfahrung hast du gemacht?

 

Weitere Börsen für nachhaltige Jobs gibt es jede Menge, doch einige Exoten bieten einfach eine zu geringe Zahl interessanter Angebote, um wirklich empfehlenswert zu sein. Hast du einen Favoriten oder bereits Erfahrungen mit grünen Jobbörsen gemacht? Schreib uns in den Kommentaren!

 

Weiterlesen auf Utopia.de:

 

 

Quelle: https://news.utopia.de/ratgeber/gruene-jobs/

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Mi

13

Jan

2016

Die Wirkung der wunderbaren Blume der Liebe aus ayurvedischer Sicht

 

 Quelle: http://www.ayurveda-portal.de/

Einheimische Heilpflanzen und Kräuter und ihre Wirkung im Ayurveda: Rose

 

Einheimische Heilpflanzen und Kräuter und ihre Wirkung im Ayurveda: Rose

 

23.11.2015 | Die Rose (Rosa centifolia, Rosa gallica) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Rosen kommen fast weltweit vor; sie sind allerdings nur auf der Nordhalbkugel (Nordamerika, Europa, Nordafrika, Asien) heimisch. Die Rosen auf der Südhalbkugel wurden durch Menschen angesiedelt. In Deutschland wächst sie in nahezu jedem Garten und spielt in jedem Blumengeschäft eine Hauptrolle.

 

 

 

Rose (Rosa centifolia, Rosa gallica) - allumfassende Hilfe und Erleichterung durch Liebe und Schönheit

 

Die Rose ist die Blume der Liebe und Schönheit. Wenig bekannt ist, dass die Rose auch eine Heilpflanze ist (hier besonders die Blüten und die Früchte).

 

Es gibt unzählige Rosenarten, in verschiedenen Farben und Formen. Centifolia-Rosen haben sehr viele Blütenblätter, manchmal zugleich hunderte wohlgeformte, angenehm duftende und farblich auffallende Blütenblätter (lat. centi = hundert, folia = Blätter).

 

Rosen können in vielen verschiedenen Wuchsformen auftreten. Manchmal wachsen sie nur kniehoch, zum Teil als Büsche oder auch als Kletterrosen, wo sie viele Meter hoch werden können. Ohne Stacheln an den Zweigen geht es fast nicht. Die Stacheln können sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Die Ränder der meist glänzenden Blätter sind oft auch stachelig.

 

Für Heilzwecke werden die duftenden Blütenblätter verwendet. Diese können von fast allen Rosen verwendet werden. Wichtig ist, dass sie kräftig duften und sie leicht zusammenziehend schmecken. Dies ist im wesentlich bei roten Rosen der Fall. Heilende Wirkstoffe enthalten auch die Früchte der Rosen (Hagebutten), die sehr vitaminreich sind.

 

Wirkrelevante Inhaltsstoffe der Rosenblüten sind Gerbstoffe, ätherisches Öl mit verschiedenen Komponenten und die Vitamine C, B, E und K. Rosenöl enthält mehrere hundert Wirkstoffe, von~~ denen bisher nur etwa hundert bestimmt worden sind. Die Früchte enthalten viel Vitamin C (besonders die frischen Hagebutten) sowie Karotine, Pektine, Zucker, Fruchtsäure und Gerbstoffe.

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So

11

Jan

2015

Der verlorene Zwilling

Ein großer Prozentsatz von Menschen hat Zwillingsgeschwister und weiß davon nichts. Er weiß davon nichts, weil das Geschwister bereits im Mutterleib gestorben ist. Oft unbemerkt für die Mutter aber mit starken Auswirkungen für das Kind, dass zur Welt gekommen ist.

 

In der Aufstellungsarbeit wird diese Dynamik dann sichtbar. So können z.B. Themen wie diese, zu einer unbewußten Zwillingsgeschichte führen:

 

  • Ich komme nicht ganz in dieser Welt an.
  • Ich habe starke Verlustängste
  • Ich suche Symbiosen.
  • Ich darf nicht glücklich sein.
  • Ich habe Schuldgefühle und weiß nicht warum.
  • Ich fühle mich einsam.
  • Ich erwarte mehr Nähe von meinem Partner, als er mir geben kann,

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt von "Symptomen" mit denen Menschen zu mir kommen und im Laufe der Arbeit zeigt sich ein verlorener Zwilling. Manchmal ist es nicht nur ein Geschwister, dass im Mutterleib gegangen ist, sondern es können auch zwei oder mehr sein.

 

Wer Bekanntschaft mit seinem Zwilling gemacht hat, fühlt sich auf eine Weise erleichtert. Die Dynamik, die dieses Ereignis jedoch hat, ist oft so stark, dass es einige Zeit braucht, sich mit dem Zwilling zu verbinden, ihn ins Herz nehmen und ihn dann auch wieder gehen zu lassen.

 

Der Verlust des Zwillings ist meist in den ersten 3 Schwangerschaftsmonaten. In diesere Zeit können die Embryos schon sehr deutlich fühlen, dass jemand in der Nähe ist. Sie können das Herz schlagen hören. Es entsteht eine starke Bindung. Wenn einer plötzlich geht, ist das wie ein Schock. Es ist der erste große Verlust im Leben, für den sich der alleingeborene Zwilling dann meist (unbewußt) schuldig fühlt.

 

Für Menschen mit einem verlorenen Zwilling biete ich besondere Seminare an. Hier arbeiten wir mit Aufstellungen, Rückführungen (Trancereisen), Ritualen, Methoden aus der Gestaltarbeit und mit Körperarbeit.


Informationen zu Seminaren finden Sie hier:

 


In diesem Artikel der Welt finden sie weitere Informationen dazu:

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Di

23

Dez

2014

Rauhnächte

 
***** RAUHNÄCHTE*****
 
Geistiges Gericht wird gehalten,
um die Schicksalsfäden neu zu bestimmen.
Wanderer zwischen den Welten –
schaue tief in dich hinein,
betrachte deinen Schatten und deinen Ahnenschrein.
Das Schicksal ist genau bemessen –
es liegt auch in deiner Hand.
Wie leitest du den Schicksalsfaden
in deinem geistigen Gewand?
Verbinde dich zurück
mit dem geistigen Ursprung deines Seins.
Der Zufall bring dir das, was dir zufallen soll.
Nichts kommt von ungefähr in dein Leben.
Von langer Hand vorbereitet
sind die Schicksalsweichen.
Nimm an, was du erfährst
in diesen raunenden Nächten,
hör zu, sei da, lausche dem Wind,
dem himmlischen Kind,
das neue Kunde für dich bringt.
Möge das neue Jahr viel Segen für dich bringen,
und du nicht mit alten Kräften ringen.
(ungekannt)
 
Die Rauhnächte sind die 12 Nächte zwischen dem 24.12. und dem 6.1.. Einige Überlieferungen sprechen davon, dass sie schon zur Wintersonnenende beginnen, aber ich gehe hier vom 24. aus. Traditionell wird jede dieser 12 Nächte einem der kommenden Monate zugeordnet, d.h. die erste Nacht dem Januar, die zweite dem Februar und so weiter.
Ab 21.12. zur Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger, erst fast unmerklich, dann immer deutlich spürbarer. Mit der Geburt des Lichtes ist beginnt ein neues "Licht"jahr. Altes wird verabschiedet, Überholtes gehen gelassen. "Was passt nicht mehr zu Dir?" "Was ist vorbei und darf sich verabschieden?" "Was ist transformiert?" Dies Fragen stehen jetzt an. und gleichzeitig darfst Du schauen: "Was darf durch mich neu geboren werden?" "Was ist jetzt dran, in mein Leben zu kommen?" "Was ist das Neue, das jetzt kommt?", das sind die Themen der Rauhnächte.

     Diese Zeit gilt als eine Zeit zwischen den Welten und zwischen den Jahren. Die Tore zur anderen Welt waren geöffnet, und somit auch ein guter Zeitpunkt, um in die Zukunft zu blicken. Es ist die Anderszeit, die aus dem Alltag fällt. Du kannst leicht in Kontakt mit Deinen Ahnen, deinen Krafttieren, Deinen geistigen Führern gehen. Du kannst Sie befragen und wirst Antworten erhalten. Und du kannst die Weichen für das Kommende stellen.

 
Und so kannst Du diese besondere Zeit begehen...
 
***Du kannst zu Beginn der Rauhnächte 13 Wünsche für das kommende Jahr auf einen kleinen Zettel schreiben und so falten, dass Du sie nicht von einander unterscheiden kannst. Gib sie in ein Säckchen oder in eine Schachtel. In jeder Rauhnacht, wenn es dämmrig ist, ziehst Du einen dieser Zettel übergibst ihn der geistigen Welt, ohne ihn zu lesen, indem Du ihn verbrennst. Schau still, wie der Zettel in der Flamme vergeht und lausche auf Dein Herz. Was bewegt sich dort? Empfängst Du innere Bilder, Informationen? Übergib am Ende der Erde die Asche und danke für die Unterstützung. Am letzten Tag wirst Du einen Zettel übrig haben. Nimm ihn feierlich hervor und lies ihn. Das ist der Wunsch, um den Du DIch im beginnenden Jahr selber kümmern solltest, wenn er in Erfüllung gehen soll.
 
***Beende alles Angefangene aus dem letzten Jahr. Räume auf, Putze das Alte weg, denke auch an die Spinnweben an der Decke in den Ecken, entrümple, begleiche die offenen Rechnungen, sortiere den Schreibtisch, erledige Liegengebliebenes, schau, wem Du vergeben möchtest und denke dabei auch an Dich selbst :-)... und schaffe damit Platz für das Neue
 
***Nutze die Zeit, um zu innerer Stille zu kommen, um auf Dein Herz zu lauschen. Halte inne, damit du die Botschaft des Kommenden hören kannst.
 
*** Achte auf Deine Träume. Sie können Voraussagen für die entsprechnende Zeit sein oder Themen zeigen, die in dem jeweilgen Monat zutage treten.
 
*** Früher stellten die Menschen Lichter in ihre Fenster. Wenn wir das tun, kann es als Erinnerung an das Licht, das immerwährend in uns brennt, gesehen werden.
 
***Was ist mit Deinen dunklen Seiten? Gehe in diesen Tagen mit dieser Frage und schau, was sich Dir zu erkennen gibt.
 
***Sylvester kannst Du zwei Raketen in den Himmel schicken. An eine bindest Du einen Zettel mit dem, was Du hinter Dir lassen möchtest, an die andere einen, mit dem was Du Dir für das neue Jahr wünscht.
 
***Und nutze die Zeit immer wieder zum Räuchern. Beifuss und weisser Salbei vertreiben die dunklen Kräfte und geben Schutz, Weihrauch und Myrrhe bringen das Licht.
Räuchere Deine Räume, Dich, Deine Lieben. Vergiss nicht das Innere der Kleiderschränke und Kommoden und die Ecken der Räume.
 
***Nutze die Zeit zum Orakeln. Was auch immer Du dafür nutzt, Tarotkarten oder andere Kartendecks, Runen, das I Ging oder das traditionelle Bleigießen, nehme bewußt die Botschaften auf ohne gleich den Kopf einzuschalten. Schreibe sie auf und lass sie wirken.
 
 
So nun denk ich, seid Ihr gut gerüstet für diese WUNDERbare Zeit. Ich wünsche Euch viele Erkenntnisse, Musse und Zeit für Stille.
 
Catarina
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Fr

24

Okt

2014

Gesetz zum Schutz von Mutter Erde

Wusstet ihr, dass es in Bolivien ein Gesetz für die Rechte von Mutter Erde gibt? Hier könnt ihr darüber lesen:

In Bolivien wurde am 7. Dezember 2010 ein vorbildliches
Gesetz verabschiedet: Das »Ley de la Madre Tierra« –
ein Gesetz zum Schutz der Mutter Erde. Laut Vize-
Präsident Alvaro García Linera stellt es »eine Wiedervereinigung von Gesellschaft und Natur« dar.
García, der während der Abwesenheit von Evo Morales die Staatsgeschäfte führt, erklärte, es sei das erste Mal in der Welt, dass ein solches Gesetz erlassen werde. Damit stelle Bolivien eine organische Beziehung zwischen Mensch und Natur her, die durch Gegenseitigkeit und Dialog geprägt sei. Weiterhin betonte Garcia, dass die Gesellschaft über Jahrhunderte von der
Natur getrennt gewesen sei. Tatsächlich aber könne »die Natur ohne den Menschen [leben], dieser aber nicht ohne die Natur«. Die Erde sei die Mutter von allem. Deswegen bedeute ihre Verteidigung, die Menschheit zu verteidigen und es nicht dem Kapitalismus gleichzutun, der sie angreife und ausbeute, bis sie an den Rand ihrer Existenz gelange.
Das Gesetz sieht die Errichtung einer staatlichen Behörde vor (Defensoría de la Madre Tierra), deren Zuständigkeiten und Aufgaben erst noch festgeschrieben werden müssen. Die Behörde solle über die Gültigkeit, Förderung, Verbreitung und Umsetzung der Rechte der Madre Tierra wachen. Im Gesetzestext wird die Notwendigkeit betont, ein Gleichgewicht in
der Natur zu bewahren als Voraussetzung für die Regeneration der Madre Tierra, des Respekts und der Wahrung ihrer Rechte. Das Gesetz sieht zudem ein Verbot der Vermarktung der Mutter Erde sowie eine Förderung der Interkulturalität vor. Zu den Rechten der Erde gehören unter anderem saubere Luft und die Freiheit vor Verschmutzung. Wir hoffen, dass sich viele Nachahmer finden werden.
Quelle: Deutscher Naturschutzring

und hier auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Law_of_the_Rights_of_Mother_Earth
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Do

11

Sep

2014

Water Blessing Song

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Do

31

Jul

2014

Ein unglaublich interessanter Film über Pioniere des alternativen Lebens

Ein unglaublich interessanter Film über Pioniere des alternativen Lebens. Erzählt von den Ursprüngen der freien Bewegung in jeder Hinsicht. Man kann hier Mary Wigman, Laban und einigen anderen begegnen... erzählt wird über Jung, Freud, Hans und Otto Gross, Kafka, Lenin, Krishnamurti, Paul Klee,.... empfehlenswert!

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Di

08

Jul

2014

Die Erde wird sich wandeln

Indianer „Die Erde wird sich reinigen“

 Von 

Eine Büffel-Herde in Süd-Dakota. Foto: Reuters

Ein Gespräch mit John Fire Lame Deer, Häuptling der Mnikowoju-Lakota-Indianer, über ein Leben im Einklang mit der Natur und die Möglichkeiten, die Krisen der Welt zu lindern.

 
 
 

John Fire Lame Deer ist Häuptling und „Heiliger Mann“ (Wicasa Wakan) der Mnikowoju-Lakota-Indianer, die zu den Sioux zählen und im US-Bundesstaat Süd-Dakota leben. Der 38-Jährige arbeitet als Zimmermann, ist verheiratet und hat mit seiner Frau eine erwachsene Tochter. Er trat 2001 die Nachfolge seines Vaters und seines Großvaters an, die ebenfalls Häuptlinge des Stammes gewesen waren. John Fire Lame Deer nimmt derzeit an einer Kooperationsprojekt mit Wissenschaft und Industrie teil, die von der Mannheimer Hochschule der Wirtschaft für Management geplant wird. Deren Ziel ist es, aus dem Naturverständnis der Lakota Ideen zur Lösung der ökologischen Krise in Zeiten von Klimawandel und knapper Ressourcen zu entwickeln.

Mr. Lame Deer, Sie sind spiritueller Führer und Medizinmann der Lakota, stammen aus einer berühmten HäuptIingsfamilie. Aber Sie arbeiten als Zimmermann, und man sieht Sie in der Öffentlichkeit nie mit Federschmuck. Warum?
Ich trage im Alltag keinen Federschmuck. Aber ich besitze natürlich ein solches „War Bonnet“. Die Federhaube geht bis zum Boden, selbst wenn ich stehe. Ich trage sie aber nur bei Zeremonien. Beim Sonnentanz zum Beispiel. Mein Großvater war da anders. Er hätte sie selbst auf dem Times Square in New York getragen und dabei Fotos von sich machen lassen. Meine Federhaube ist schwer, nicht nur vom Gewicht her. Sie besteht aus sehr vielen Federn, jede davon steht für ein genommenes oder gerettetes Leben. Ich habe großen Respekt davor.

Der Vorfahr Archie Fire Lame Deer.  Foto: John Fire Lame Deer

Wieso war Ihr Großvater anders? Er war ja ebenfalls Häuptling und hat Sie schon kurz nach der Geburt zum Nach-Nachfolger bestimmt.
Wir hatten bis 1978 keine Religionsfreiheit in den USA. Das heißt: Man konnte Indianer einsperren, wenn sie ihre Rituale durchführten. Jemand wie mein Großvater hielt alles zusammen. Als der Sonnentanz wieder erlaubt wurde, schrieb die US-Regierung vor, dass er öffentlich stattfinden musste – und die Leute konnten für 25 Cents Eintritt zuschauen. Dabei ist der Sonnentanz unsere heiligste Zeremonie. Aber es war die einzige Chance, ihn am Leben zu halten, ohne dafür ins Gefängnis zu gehen, und mein Großvater hat das gemacht. Dabei hatte unser Stamm noch Glück. Denn uns gibt es noch. Andere Stämme, zum Beispiel diejenigen, die an der Ostküste lebten, sind ganz verschwunden. Wieder andere haben vieles von ihrem Wissen, von ihren Naturlehren, verloren.

Sie haben sich entschlossen, Ihr Wissen zur Verfügung stellen, um bei der Lösung der globalen ökologischen Krise zu helfen. Wie wollen Sie etwas erreichen?
Jedenfalls nicht, in dem ich Werbung für mich selbst mache. Ich würde nie damit hausieren gehen, dass ich Häuptling oder Medizinmann bin. Wenn jemand zu mir kommt und sagt, er braucht meine Hilfe, dann lade ich ihn zu Zeremonien ein. Ich versuche so normal wie möglich zu sein. Es gibt viele, die von sich behaupten, sie seien Häuptling oder Medizinmann, und die Werbung für sich machen. Dabei ist das erste, was man lernt, wenn man für eine solche Aufgabe erzogen wird, dass man bescheiden sein muss. Einige dieser so genannten Häuptlinge und Medizinmänner haben sogar Visitenkarten.

Sie haben keine?
Nein. Es sei denn, jemand will ein Haus gebaut haben. Dafür habe ich eine – für mein Zimmermanns-Geschäft.

Zur Person
Sohn John Fire Lame Deer junior, 38 Jahre alt, gelernter Zimmermann.

Die Lame Deer sind einen Familie, aus der zahlreiche Indianerführer stammen. John Fire Lame Deers Urgroßvater – Häuptling Quick Bear – war Mitunterzeichner der Verträge, zwischen den Sioux und er amerikanischen Regierung 1868 in Laramie. Sein Großvater (gleichen Namens) wurde als Autor des Buches „Seeker of Visions“ bekannt, das als Klassiker der ethnologischen Literatur gilt. Sein Vater, Archie Fire Lame Deer, bereiste viele Länder, unter anderem auch in Europa.

Zu den Sioux gehörten verschiedene Indianergruppen, die ursprünglich in den Steppenlandschaften im Nordosten Amerikas lebten, darunter die Lakota, die Dakota und die Nakota. Die Lakota zählen heute 70 000 bis 80 000 Personen, ein großer Teil von ihnen lebt im Reservat „Rosebud“ in Süd-Dakota.

Informationen zu dem Kooperationsprojekt mit der Mannheimer Hochschule der Wirtschaft für Management demnächst unter www.ind4.de. (jw)

Wie erklären Sie die Lage der modernen Welt – mit globaler Umweltkrise, Welt-Finanzkrise, Kriegen, Terrorismus?
Die Menschen sind immer weniger mit ihrer Umwelt verbunden, außerdem schwinden die familiären Bindungen. Es ist doch so: Du denkst, dein Haus oder dein Auto ist nicht groß genug, nicht schön genug. Du gehst zur Bank, kriegst einen Kredit, und plötzlich gehörst du der Bank. Du musst hohe Kredite abzahlen, du kommst nicht mehr raus. Du lässt deine Kinder von anderen Leuten erziehen, weil du und deine Frau arbeiten müssen. Du steckst deine Eltern ins Altersheim, denn du hast keine Zeit mehr für sie. Die Arbeit füllt deine Tage komplett aus, das ist verrückt. Du hast nicht mal Zeit, raus in die Natur zu gehen oder Leute für einen echten Austausch zu treffen. Muss man sich da noch wundern, dass wir die Erde zerstören? Oder: Wenn wir es nicht schaffen, unseren Kindern gute Werte zu vermitteln, warum wundern wir uns dann, dass unser Land immer wieder in den Krieg zieht? Es ist nicht wirklich überraschend, was wir der Erde antun, wenn man sieht, was wir einander antun.

Kann das Welt-Verständnis der Lakota helfen, diese Krisen zu mildern? Und wie?
Es beginnt damit, dass wir zum wirklichen Menschsein zurückkehren. Ich wurde so erzogen, dass die Familie und die Kinder das Wichtigste sind. Wir lernen, dass es nicht darauf ankommt, wie dick dein Portemonnaie oder wie berühmt dein Name ist. Wir müssen ganz unten anfangen, in der Familien, mit den Freunden. Wenn die Menschen sich ändern, jeder für sich, und das an die Kinder weitergeben, bewirkt das viel. Das Problem ist: Eine solche Veränderung über die Generationen braucht Zeit, und die haben wir bei den anstehenden Problemen nicht mehr. Also müssen wir andere Wege finden. Wir müssen jetzt die Menschen erreichen, die Macht haben, die die Politik und die Wirtschaft lenken. Sie müssen begreifen, dass sich etwas ändern muss.

Wie erreichen Sie die?
Die Menschen müssen ihren Geist nur ein wenig öffnen. Dazu können wir Anstöße geben. Vielleicht reicht es als Start, wenn der Chef eines wichtigen Unternehmens umdenkt und zeigt, dass man ökologischer produzieren kann – und damit trotzdem Geld verdient.

Es gibt doch schon Unternehmer, die das getan haben.
Ja, auf unteren Ebenen. Viele ändern sich. Jede Bewegung muss von unten wachsen, das geschieht jetzt auch. Aber die Leute ganz oben ist noch nicht erreicht. Nicht wenige von denen, die heute im Respekt vor der Natur leben, haben es in den letzten Jahrzehnten bei indianischen Lehrern wie meinem Vater, Archie Fire Lame Deer, gelernt, der auch oft in Europa war – durch das Mittun in den Zeremonien. Daran knüpfen wir an.

Voriges Jahr gab es eine Vollversammlung der Häuptlinge aller nordamerikanischen Indianerstämme, die einwilligten, das indianische Natur-Wissen mit der restlichen Welt zu teilen. Was erhoffen Sie sich denn davon?
Wir haben erkannt, dass sich etwas Grundlegendes in den Gesellschaften ändern muss – und dass die Zeit dafür knapp wird. Wir wissen, dass die Stürme stärker werden. Wir wissen, dass Tiere und Pflanzen aussterben, jeden Tag. Wir können nicht mehr sagen, unsere Kinder oder Enkel sollen das regeln. Wir müssen selbst tun. Das war die einhellige Meinung auf unserem Treffen. Vielleicht kann es helfen, wenn wir uns einmischen. Auf die Regierungen zu hoffen, reicht nicht.

Was genau wollen Sie tun?
Wir werden eine Bewegung starten, die von der Erde kommt, denn von daher kommen unsere Lehren. Wir werden mit Menschen zusammenarbeiten, die sich öffnen. Wir brauchen Leute, die Politik und Wirtschaft beeinflussen können. Wir müssen aber auch die normalen Menschen erreichen. Sonst machen sie weiter wie bisher, weil man ihnen sagt, es ist gut so. Man hält dich heute für verrückt, wenn du sagts: Steig aus deinem SUV-Geländewagen in ein kleines Auto um, weil der große Wagen zu viel Sprit frisst. Aber das kann sich ändern. Wir brauchen eine Bewegung, die die Menschen zum Umdenken bringt. Wenn sie fühlen, dass das kleinere Auto besser für die Erde ist, geht es wie von selbst.

Sie selbst finden doch große, alte Autos toll, haben sie mal erzählt.
Ja, stimmt. Riesige alte, klassische Chevrolets mit großen, lauten Motoren. Ich schraube gerne daran herum. Aber ich fahre nicht jeden Tag damit. Für meine Fahrten zu den Baustellen nehme ich den kleinen Kia meiner Frau. Der braucht wenig Sprit, das spart Geld und ist gut für die Umwelt.

Sie planen eine Kooperation der Lakota mit Industrie und Wissenschaft. Was soll das Ergebnis sein?
Das Wichtigste ist: Strategien finden, um mit weniger natürlichen Ressourcen auszukommen, die Erde weniger ausbeuten. Wir brauchen nicht so viel Wegwerf-Produkte in unserem Alltag, wir produzieren viel zu viel Abfall. Und es muss gelten: Wenn man etwas wegnimmt, muss man es der Erde wieder zurückgeben. Also: Wenn du Bäume fällst, pflanze neue. Wie genau diese Wirtschaft funktionieren kann, müssen die Experten erarbeiten, die das können – Ökonomen, Wissenschaftler, Kommunikationsleute. Wenn wir Ihnen den Funken liefern könnten, darüber nachzudenken, wie sie besser für die Erde sorgen können, wäre ich froh.

Glauben Sie nicht, dass die Industrie auch die Lakota-Lehren nutzen würde, um damit mehr Profit zu machen?
Profit ist doch okay, wenn er hilft, zum Beispiel die Erderwärmung zu bremsen. Mir ist egal, wenn jemand dadurch reich wird, dass er dafür sorgt, dass es meinen Kinder und Enkelkindern besser geht.

Tipi-Zelt nahe der Grenze von Nord- und Süd-Dakota. Foto: imago

Glauben sie nicht, dass bessere, umweltfreundliche Technologie die Lösung bringt?
Technologie ist ein Teil der Lösung, natürlich. Wissenschaft, Technik und Wirtschaft können entsprechend verändert werden, es ist nur eine Frage des Wollens. Die Autokonzerne könnten super-sparsame Autos bauen, aber sie tun es nicht. Warum wohl? Weil die Ölkonzerne dagegen sind und die Macht haben, ihre Wünsche durchzusetzen.

Es sind doch nicht nur die Konzerne, sondern auch die Konsumgewohnheiten der Menschen. Sie wollen oft neue Klamotten, alle paar Jahre neue Möbel, möglichst jedes Jahr ein neues Smartphone...
Ich habe auch ein Smartphone, aber ich kaufe nur ein neues, wenn das alte kaputt ist. Aber wenn jeder sich ein wenig bewusst würde, was er der Erde antut, würde es helfen. Es geht aber nicht nur um Änderungen im Konsum und mehr Umweltschutz, sondern auch darum, wie man miteinander umgeht. Wenn wir nach Europa kommen, wundern wir uns, wie die Leute sich verhalten. In den Straßen rennen alle mit gesenktem Kopf umher, keiner sagt „Hallo“ zum andern. Das ist doch seltsam. Die Leute nehmen einander kaum wahr. Vielleicht wohnen hier einfach zu viele Leute auf einem Fleck.

Ihr Vorfahren haben an vorderster Front gegen die Weißen gekämpft, zum Beispiel in der Schlacht von „Little Big Horn“ 1876. Ihr Urgroßvater unterzeichnete die Verträge zwischen den Sioux und der amerikanischen Regierung, die den Lakota ihr Land garantieren, „solange die Sonne scheint“ – was aber nicht eingehalten wurde. Ist den Weißen, den Europäern und Amerikanern, deren kapitalistisches, ressourcenverschwendendes Lebens- und Wirtschaftsmodell die Welt erobert hat, noch zu helfen?
Es ist keine Frage der Hautfarbe. Wir können nicht „die Weißen“ für den Zustand unserer Erde verantwortlich machen. Es gebt um die Frage, ob die Menschen Zugang zur Spiritualität haben oder nicht. Würden alle Menschen zum Beispiel nach den Lehren von Jesus leben, wäre alles gut. Aber heute geht das noch nicht. Wir haben ein System von Reichtum, Macht und Einfluss. Je mehr Geld Menschen haben, desto mehr Einfluss haben sie. Doch sie sind auch selbst getrieben vom Geld. Es ist schwierig, das zu verändern, aber es geht.

Religiöse Lehren können auch das Gegenteil bewirken. Denken Sie an die christliche Botschaft, der Mensch solle sich die Erde untertan machen.
Das hat nichts mit dem Jesus-Vorbild zu tun. Wohin bringt es uns, die Erde untertan zu machen? Wir Indianer lernen, dass uns die Erde nicht gehört. Das Gegenteil ist wahr: Wir gehören der Erde, und es ist unsere Verantwortung, in Balance mit ihr zu leben. Mit unseren Zeremonien versuchen wir, in der Balance zu bleiben. Als die weißen Siedler in unser Land eindrangen, konnten wir das nicht verstehen: Sie taten so, als könne man alles von der Erde wegnehmen, ohne etwas zurückzugeben. Wenn ihnen etwas im Weg stand, beseitigen sie es – egal, ob Bäume, Tiere oder Menschen. Und sie versteckten sich hinter der Religion. Sie sagten: „Gott sagt, das ist unser Recht.“ Wir Indianer wissen, dass die Erde für sich selbst sorgen wird, wenn es so noch eine Zeitlang weitergeht. Wir glauben nicht, dass die Menschen in der Lage sind, die Erde komplett zu zerstören.

Das heißt: Die Erde wird den Menschen vernichten?
Die Erde ist ein lebender Organismus. Sie kann Zerstörung nur bis zu einer gewissen Grenze tolerieren. Dann beginnt sie, sich selbst zu reinigen. Wenn das heißt, der Mensch muss verschwinden, dann wird das passieren.

Die Menschheit wird ausgelöscht?
Vielleicht nicht ganz. Aber es wird große Veränderungen geben. Es beginnt ja jetzt schon, etwa durch den Klimawandel. Wenn wir nicht neue Grundlagen für unser Leben mit der Natur schaffen, wird das Überleben für die bald neun Milliarden Menschen immer schwieriger.

In Süd-Dakota schlägt die Hitze oft gnadenlos zu und trocknet die Erde aus. Foto: Reuters

Selbst der Dalai Lama hat Mönche zu Ihrem Vater zur Ausbildung geschickt mit den Worten: „Geht und lernt den indianischen Weg, es ist der einzige Weg, um zu überleben.“ Sonderlich erfolgreich waren die Versuche, den Lauf der Welt zu verändern, nicht. Warum?
Sie waren und sind schon erfolgreich, nur vielleicht bisher nicht schnell genug. Der moderne Mensch will alles jetzt und sofort. Wir haben eine andere Vorstellung von der Zeit. Unsere Zeit ist anders. Wir können warten, bis etwas kommt. Wir orientieren uns an den Phasen des Mondes, an den Jahreszeiten, am Wetter. Alles muss gleichmäßiger fließen. Das moderne Zeitkonzept ist der Hauptgrund dafür, dass es so viel Stress in der Welt gibt.

Sie sind pünktlich zum Interview gekommen.
Ja, fast (lacht). Weil ich von einer weißen Freundin hergefahren wurde.

Die Lakota-Lehren über die Natur und die Gesellschaft konnten bei einem relativ kleinen Nomadenvolk gut funktionieren, wo sie entstanden sind. Können sie heute noch Sinn ergeben, wo auf der Erde schon mehr als sieben Milliarden Menschen leben?
Schon. Die meisten Menschen sind doch heute auch Nomaden, immer unterwegs... Wie wir früher lebten, war diktiert von den Jahreszeiten, vom Wetter, davon, wo man gut Holz schlagen konnte, wo die Buffalos zu finden waren, die wir als Nahrung brauchten. Aber unser Volk nutzte die Erde überall, wo wir hin kamen, verantwortungsvoll. Ich würde niemals sagen, unsere Lehren sind die absolut richtige Antworten für alles. Aber ich glaube, alle Urvölker auf der Erde haben eine Art, in der Balance mit der Natur zu leben, von der man lernen kann. Von wie vielen Urvölkern ist bekannt, dass sie ihre natürliche Umgebung ruinierten? Von keinem.

Umweltsituation und Umweltbewusstsein in den indianischen Reservaten sind aber eher schlechter als im Rest der USA. Wie passt das zusammen?
Es ist eine Folge der großen Armut und des Unwissens. Viele Indianer sind bitterarm, es gibt viel Traurigkeit, viele trinken. Aber das Umweltbewusstsein wächst, die Leute sind aufgeklärter. Sie achten mehr auf das Recycling, und sie nutzten mehr erneuerbare Energien.

Was halten Sie von Windkraft? Gefallen Ihnen die gigantischen Rotoren, wenn sie in der Natur aufgestellt werden?
Wir leben in Süd-Dakota. Das ist eine der windigsten Regionen in Amerika. Die Windkraft wird hier mehr und mehr ausgebaut. Sogar einige unserer Stämme investieren in Windenergie. Das ist gut so, denn es kann helfen, die viel größere, massiven Zerstörungen durch den Kohleabbau und das Erdgas-Fracking zu bremsen, die es bei uns auch gibt. Was da getan wird, um die Energie aus der Erde zu holen, ist schrecklich.

Die Windräder beeinträchtigen die Natur auch. Ist das kein Angriff auf die Erde? Was ist, wenn Vögel dadurch getötet werden?
Das muss man abwägen. Meist ändern die Vögel nur ihre Flugrouten. Doch selbst wenn es einigen Hundert von ihnen das Leben kostet – falls dadurch ein Kohle-Tagebau überflüssig wird, ist das in Ordnung. Die Zerstörungen dort sind viel größer. Oder wenn man es dadurch schafft zu verhindern, dass das Fracking das Grundwasser verseucht, dann sage ich: Danke, ihr Vögel, dass ihr dafür Euer Leben dafür gegeben habt. Es ist immer ein Geben und Nehmen.

Eine ausgetrocknete Weide in Süd-Dakota.  Foto: Reuters

Spüren Sie die Folgen des Klimawandels, zu Hause in Süd-Dakota?
Unsere Winter sind länger geworden und unser Sommer werden kühler. Die Stürme kommen öfter, und sie sind stärker geworden. Wie haben heute mehr Regen, und oft kommt Hagel dazu. Und wir kriegen jetzt viel mehr Schnee als früher.

In den USA gibt es viele Leugner des Klimawandels. Wieso?
Ganz einfach: Solange man die Leute dumm hält, kann man ihnen alles mögliche erzählen. Das ist es, woran Amerika die Schuld trägt. Viele Medien werden von Leuten kontrolliert, die den Klimawandel nicht wahr haben wollen, weil Klimaschutz-Politik ihre Geschäfte beeinträchtigen könnte. Ein oder zwei Prozent der US-Bürger sagen allen anderen, was sie zu denken und zu tun haben. Nicht einmal, als sogar Präsident George Bush jr. am Ende seien Amtszeit einräumte, es gebe den Klimawandel, hat das alle überzeugt. Oder nehmen Sie das aktuelle Beispiel: Als bekannt wurde, dass der Geheimdienst NSA die eigenen Bürger überwacht, waren alle geschockt. Was, unsere Regierung tut so etwas? Wir Indianer kennen das längst. Früher war das FBI hinter uns her, weil wir für die religiöse Freiheit unseres Volkes kämpften.

Sie sind nach Europa gekommen, um neue Kontakte zu knüpfen. Sind die Europäer denn empfänglicher als die Amerikaner für Ihre Anschauungen?
Ich war 1982 zum ersten mal in Europa, und zwar in Ostdeutschland. Zuhause hatten sie uns erzählt, wie schlecht der Kommunismus war. Die Leute dort wären arm und gemein, es wäre hässlich dort, und die Sonne würde nicht scheinen. Aber als wir da waren, schien die Sonne, und die Leute haben gelacht. Es war wie überall sonst auf der Welt. Da habe ich gemerkt, man erzählt uns Unsinn. Die Menschen in der DDR waren sehr offen für uns. Tatsächlich schauen die Europäer anders auf uns Indianer als die Amerikaner. In Amerika spricht man über Weiße, Schwarze, Mexikaner, Asiaten. Es geht kaum um Indianer, es sei denn, es gibt mal wieder einen Hollywood-Film darüber. Schon als mein Vater in den 1980er Jahren nach Europa kam, waren die Leute viele stärker interessiert an den Indianern als die Menschen zu Hause.

Sie haben alle ihren Karl May gelesen, über Häuptling Winnetou, die edlen Wilden...
Ja, die Bücher haben sicher dazu beigetragen, dass man die Indianer hier positiver sieht.

Noch eine letzte Frage: Können Sie das Wetter beeinflussen, wie es über andere Medizinmänner berichtet wird?
Über solche Dinge spreche ich nicht. Ich sage nur allgemein: Die Menschen könne viel mehr tun, als man ihnen einredet. Man sagt ihnen, es gibt bestimmte Grenzen, die kann man nicht überschreiten. Und sie glauben es. Aber es ist falsch.

Interview: Joachim Wille

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1.7.2014 Frankfurter Rundschau
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Do

19

Jun

2014

Die sieben Prinzipien des Pirschens

1. Das erste Prinzip des Pirschens heißt das die Krieger ihr Schlachtfeld selbst wählen - sagte er mir.
Ein Krieger geht nur in die Schlacht, wenn er alles über das Gelände weiß.
2. Alles Unötige beiseite lassen ist das zweite Prinzip der Kunst des Pirschens.
3.Benutze alle deine dir zur Verfügung stehende Konzentration um zu entscheiden ob du in die Schlacht gehst oder nicht, denn jede Schlacht geht um Leben oder Tod. Dies ist das dritte Prinzip der Kunst des Pirschens. Ein Krieger muß Willens und bereit sein in sein letztes Gefecht zu gehen, zu jedem Moment und an jedem Ort. Aber nicht einfach nur so aus Verrücktheit.
4. Das vierte Prinzip der Kunst des Pirschens:
Erhol' dich, vergiss dich selbst, hab vor nichts Angst. Nur dann öffnen uns die Kräfte die uns leiten den Weg und kommen uns zur Hilfe. Nur dann.
5. Das fünfte Prinzip der Kunst des Pirschens:
Lass dich nicht von der Strömung mitreissen. Wenn die Krieger einer höheren Kraft gegenüberstehen, die sie nicht bekämpfen können, ziehen sie sich für einen Moment zurück, - sagte er. Sie lassen ihren Gedanken freien Lauf. Sie kümmern sich um andere Dinge. Irgendeine Sache kann dabei helfen.
6. Das sechste Prinzip:
Die Krieger verdichten die Zeit, alles zählt, auch wenn es nur eine Sekunde ist. In einer Schlacht in der es um dein Leben geht, ist eine Sekunde eine Ewigkeit; eine Ewigkeit die den Sieg entscheiden kann. Die Krieger versuchen zu triumphieren, deshalb verdichten sie die Zeit. Krieger verschwenden nicht einmal einen einzigen Augenblick.
7. Das siebte Prinzip:
Ein Pirscher lässt sich nie in die Karten schauen, er drängt sich nie an die Spitze von nichts.
DIE GEBOTE:
Das erste Gebot der Regel lautet, das alles was uns umgibt ein unergründliches Rätsel ist.
Das zweite Gebot der Regel lautet, das wir versuchen müssen diese Rätsel zu entschlüsseln, aber ohne die geringste Hoffnung es je zu erreichen.
Das dritte Gebot lautet, das ein Krieger, der sich des unergründlichen Rätsels das ihn umgibt bewusst ist, und seiner Pflicht zu versuchen es zu entschlüsseln; seinen rechtmässigen Ort zwischen den Geheimnissen einnimmt und sich selbst als ein solches betrachtet. Demzufolge nimmt das Geheinmnis des Seins für einen Krieger kein Ende, selbst wenn das bedeutet ein Stein oder eine Ameise oder man selbst zu sein. Das ist die Bescheidenheit des Kriegers. Einer ist mit allem ebenbürtig.
—Agustin Chaman de Armenteras.

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Mo

02

Jun

2014

PIPPIS wundersame Fahhradfahrt

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Fr

25

Apr

2014

einfach glücklich - Berliner Leben auf dem Tempelhofer Feld

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Mo

31

Mär

2014

Wenn du die Welt verändern willst, liebe einen Mann....

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Sa

22

Mär

2014

Wer glücklich ist, kauft nicht

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Mo

17

Feb

2014

Meine Liebe zur Natur...

„Meine Liebe zur Natur ist meine Liebe zu mir selbst
Ich höre Menschen immer wieder sagen, dass sie sich wieder mit der Natur verbinden wollen, die Natur spüren wollen, sich wieder erden wollen und die Liebe zur Natur wieder entdecken und fühlen wollen. Lieber Mensch – ich möchte dir sagen, dass du all dies nicht suchen oder wieder entdecken musst, denn du bist Natur - du bist ein Teil dieser wundervollen Mutter Erde. Du selbst bist diese Natur, nach der du manchmal so verzweifelt suchst.


Wenn ich hinaus gehe, lerne ich nicht die Natur zu lieben, sondern ich lerne wieder mich selbst zu lieben. Ich spüre, dass ich aus Feuer, Erde, Wasser und Luft bestehe und ein Kind von Mutter Erde und Vater Himmel bin. Ich bin Eins mit den Pflanzenwesen, Steinwesen und Tierwesen. Ich erinnere mich, dass ich hierher kam, um meiner Seele ein körperliches Erleben auf einem der schönsten Plätze dieses Universums zu gönnen. Mit allen wundervollen, aber auch nicht so schönen Empfindungen. Denn eines ist klar. Ich kam hierher um zu fühlen, zu sehen, zu schmecken, zu riechen , zu lieben , zu leiden und vor allem um meinen Seelenplan zu erkennen, obwohl ich ihn auf meiner Reise hierher vergessen habe(das ist Teil des Spiels) . Jetzt bin ich da – und ich darf leben, lieben, lachen, aber auch weinen, suchen und manchmal verzweifelt sein, weil ich nicht mehr weiter weiß. Aber ich vergesse nie, dass all dieses Fühlen nur hier auf dieser Erde möglich ist, darum fühle ich bis in die letzte Faser meines Körpers. Dieses Fühlen und dieses Sein hier auf der Erde lässt mich erinnern, wer ich bin. Ein Kind , eine Seele die aus der Liebe kommt und wieder in diese Liebe zurück kehren wird. Und wenn ich es schaffe auch hier auf der Erde diese Liebe in mir und zu mir zu spüren, dann lebe ich „im Paradies auf Erden“. Ja und diese Erde – sie ist für mich eben ein ganz besonderer Platz – sie ist aber nicht nur ein Ort. Sie ist ein beseeltes Wesen – sie ist meine Mutter Erde, Mama Gaia, die Urmutter - und doch bin ich es auch wieder nur selbst. Ich liebe sie so sehr und alles, was ich auf ihr erleben darf. Ich liebe ihre Schönheit, ihre Gaben, ihre Stimme, ihren Geruch. Ich liebe es, mich in ihre Arme fallen zu lassen und ihre weibliche Kraft zu spüren, ich liebe es mich mit ihr eins zu fühlen. Ich liebe sie und ich liebe mich, die ich hier wandeln und leben darf. Und mit jedem mal Rausgehen in den Wald, zu den Flüssen, ans Meer und auf die Wissen spüre, fühle und liebe ich nicht nur Mutter Erde, sondern ich spüre, fühle und liebe auch mich selbst, weil wir beide Eins sind . So wünsche ich heute allen zum Valentinstag viel Selbstliebe, viele schöne Erlebnisse „draußen“ in der Natur und vor allem das Erkennen, dass die Natur nicht von Euch getrennt ist, sondern dass ihr selbst Natur seid.“

 

wo das her ist, weiß ich nicht....

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Di

04

Feb

2014

ZITATE ZUM THEMA SINGEN


Das Singen ist zuerst der innere Tanz des Atems, der Seele,
aber es kann auch unsere Körper
aus jeglicher Erstarrung ins Tanzen befreien
und uns den Rhythmus des Lebens lehren.

Yehudi Menuhin


Lieder sind wie Wellen,
die im Bewusstsein des Universums schwingen.

Dhyani Ywahoo, Häuptlingsfrau der Tsalagie (Cherokee) und buddhistische Führerin


Canta, canta minha gente, deixa tristeza pra là,
canta forte, canta alto, que a vida vai melhorar.
Singt, singt meine Leute, vergesst die Traurigkeit
singt laut, singt kräftig, dann wird das Leben besser.

Martinho da Vila, Rio de Janeiro


Oh, Musik,
in deine Tiefe legen wir unsere Herzen und Seelen nieder.
Du hast uns gelehrt,
mit unseren Augen zu sehen
und mit unseren Herzen zu hören.

Kahlil Gibran


Wir sind die singenden Sterne. Wir singen mit unserem Licht.
Wir sind die Feuervögel. Das Licht ist unsere Stimme.
Wir bauen die Strasse, auf der die Geister wandern.

Gedicht der Algonkin-Indianer, Nordamerika


Es sind nicht die Worte des Liedes, die das Gebet machen.
Es ist die Art, in der es gesprochen wird, die Gottes Ohr erreicht.
Ein gutes Lied wächst und wächst mit dem Singen.

Norman H. Russell (Cherokee-Indianer)


Gott respektiert mich, wenn ich arbeite,
aber er liebt mich, wenn ich singe.

Tagore


Mein Gedanke, der frei sich aufwärts schwang,
kehrt heim in meinem Gesang.

Tagore


Barvalipen lovenca, coripen gilenca.
Reichtum geht einher mit Geld, Armut mit Liedern.

Roma-Sprichwort aus der Slowakei


Ein Lied kennt keine Grenzen.

Sprichwort aus dem Balkan


Gott, lass uns nie unsere Volksbräuche, unsere melodiöse Muttersprache, unsere Geschichten, Lieder und Tänze vergessen, und unsere Abendtreffen an Feier- und Werktagen.

Katerina Rusyn, Ausschnitt aus ‚Gebet einer Lemko-Frau’


Musik wäscht den Staub des Alltags von der Seele.

Berthold Auerbach


Wenn ich einen grünen Zweig im Herzen trage,
wird sich ein Singvogel darauf niederlassen.

Chinesisches Sprichwort


Ich bin eins
mit dem Geist der Erde.
Die Füsse der Erde
sind auch meine Füsse.
Die Beine der Erde
sind auch meine Beine.
Die Kräfte der Erde
durchfliessen mich.
Die Gedanken der Erde
sind auch meine Gedanken.
Die Stimme der Erde
ist auch meine Stimme.
Alle Dinge der Erde
sind auch meine Dinge.
Mich umgeben
die Dinge der Erde.
Ich singe ihr Lied.

Gebet der Hopi-Indianer


Der Mensch, der trommelt, schafft neue Muster und Sichtweisen
für die Betrachtung des Lebens und der Welt
und wickelt sozusagen den Geist der Menschen aus.

Dhyani Ywahoo, „Dem Ruf der Erde folgen“, S. 138


Lied der Erde
Alles, was lebt, ist ihr Lied. Alles, was stirbt, ist ihr Lied.
Auch der Wind, der da weht, ist ein Erdenlied,
und die Erde will all ihre Lieder singen.

Lied der Wildrose, Sioux


O Du Gott, Allahu,
Deine Musik macht meine Seele tanzen,
im Flüstern des Windes höre ich Deine Flöte;
die Wellen des Meeres halten den Rhythmus
meiner tanzenden Schritte;
überall in der Natur höre ich Deine Musik spielen,
mein Geliebter!
Meine Seele spricht im Tanzen von ihrer Freude im Lied.

Hazrat Inayat Khan (aus Gayan, Ragas)


Canta, canta, amigo (amiga) canta,
Vem cantar a nossa canção
Tu, sózinho, não és nada
Juntos temos o mundo na mão.
Sing, FreundIn, sing!
Komm, unser Lied zu singen.
Du allein bist nichts,
zusammen halten wir die Welt in den Händen.

António Macedo, Portugal


Die Erde liebt uns. Sie freut sich, wenn sie uns singen hört.

Weisheit der Blackfoot-Indianer, Nordamerika


Capoeira ist für mich Teil meines Lebens, ist meine Lebensphilosophie. Capoeira gibt mir die Erfahrung, zu wissen, dass es im Leben keine unüberwindbaren Hindernisse gibt. Capoeira gibt mir die Möglichkeit zu tanzen, singen, springen, spielen, kämpfen... mich am Leben zu freuen!

Moreno Ribeiro, Capoeirameister


Singen ist das Fundament zur Musik in allen Dingen.

Georg Philipp Telemann


Es ist das Wesen des Tons,
dass er umso mächtiger und magischer wird,
je enger er mit der Natur im Einklang steht.

Hazrat Inayat Khan


Musik ist der vollkommene Typus der Kunst:
Sie verrät nie ihr letztes Geheimnis.

Oscar Wilde


Zwischen den Schwingungen der singenden Stimme
und dem Pochen des vernehmenden Herzens
liegt das Geheimnis des Gesangs.

Kahlil Gibran


Zaure isch zaage, wo Gott hockt.
Zauren ist zeigen, wo Gott hockt.

Zitat eines Appenzeller Bauern


Vor langer Zeit riefen die Mönche in der Kirche laut ihre Gebete und Verehrungen. Obwohl die Töne ihrer Gesänge nicht wirklich harmonisch zur Melodie und zum Versmass passten, sangen die Mönche unmittelbar aus ihrem Herzen – so wie sie es als stimmig empfanden. Eines Tages wurde entschieden, einen Dirigenten zu engagieren, der den Mönchen beibringen sollte, wie man richtig singt. Daraufhin machten die Mönche gesangliche Fortschritte, jedoch war die Kirche nicht mehr erfüllt von der hingebungsvollen, andächtigen Athmosphäre, sondern von geübten Stimmen, ausgebildet für einen guten Auftritt. An einem Sonntagmorgen öffnete sich die Kirchentür und Gott trat ein. „Warum singt ihr nicht mehr?“, fragte er die Mönche.

Aus einem Interview mit Patch Adams (deutsche Übersetzung: Wolfgang Bossinger)


Singen macht, wie nichts anderes die direkte Verständigung der Herzen
über alle kulturellen Grenzen hinweg möglich (...)
Im Singen würdigen wir uns und die Welt,
die Natur und die Menschen, die mit uns sind (...)
Wenn einer aus seiner Seele singt, heilt er zugleich seine innere Welt.
Wenn alle aus ihrer Seele singen und eins sind in der Musik,
heilen sie zugleich auch die äussere Welt.
Es würde mich beglücken, wenn ich einen solchen ,Gesang der Welt’,
so, wie ich ihn in meinem Inneren schon höre, noch erleben könnte.

Yehudi Menuhin, „Zur Bedeutung des Singens“ als Schirmherr von Il canto del mondo (Ganzer Text auf www.il-canto-del-mondo.de)


Das Leben ist eine Chance, nutze sie.

Das Leben ist schön, bewundere es.
Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn.
Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist kostbar, gehe sorgsam damit um.
Das Leben ist ein Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist ein Rätsel, löse es.
Das Leben ist ein Lied, singe es.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist Liebe, genieße sie.

Mutter Teresa

 

Quelle: http://tschatscho.ch/singen.php?pageID=314

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Do

30

Jan

2014

Die Eberesche

DIE EBERESCHE

Der mystische Baum ist in ganz Europa
verbreitet und findet in der spirituellen Welt
in verschiedenster Weise seine Bedeutung.
Dünne Äste, welche im Februar geschnitten
werden, sind in Ritualen die spirituelle
Kräfte stecken sollen oder die Kraft der
Liebe unterstützen sollen ein wichtiger
Bestandteil.
Die Blüten (April - Mai) werden
getrocknet und zu Liebestalismansäckchen
mit anderen Kräutern gebunden.
Der Vogelbeerentee bewirkt Seelenreinigung.
Eine gute Vorbereitung für Loslassrituale
ist es, sich bei einer Tasse dieses Tees zu
entspannen und sich auf die bevorstehende
Zeremonie einzustimmen.
Zubereitung:
ein Esslöffel getrocknete, zerkleinerte
Beeren (aus der Apotheke) mit ¼ Liter
kochendem Wasser übergießen und
ca.1o Minuten ziehen lassen. Bitte nicht
mehr als eine Tasse trinken ein Zuviel
könnte eine unangenehme Wirkung auf
die Verdauung haben.

Noch ein Hinweis: Rinde, welche man in der letzten Februar Woche von der Eberesche schält, zieht Kraft und Erfolg
in finanziellen Angelegenheiten an. Ein
Stück dieser Rinde sollte an allen Orten,
wo Geld fließen soll, gelegt werden
(z.B. Kassa, Geldbörse etc)
Text http://www.regenspurger.com/
Bild : unbekannt
DIE EBERESCHE Der mystische Baum ist in ganz Europa verbreitet und findet in der spirituellen Welt in verschiedenster Weise seine Bedeutung. Dünne Äste, welche im Februar geschnitten werden, sind in Ritualen die spirituelle Kräfte stecken sollen oder die Kraft der Liebe unterstützen sollen ein wichtiger Bestandteil. Die Blüten (April - Mai) werden getrocknet und zu Liebestalismansäckchen mit anderen Kräutern gebunden. Der Vogelbeerentee bewirkt Seelenreinigung. Eine gute Vorbereitung für Loslassrituale ist es, sich bei einer Tasse dieses Tees zu entspannen und sich auf die bevorstehende Zeremonie einzustimmen. Zubereitung: ein Esslöffel getrocknete, zerkleinerte Beeren (aus der Apotheke) mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und ca.1o Minuten ziehen lassen. Bitte nicht mehr als eine Tasse trinken ein Zuviel könnte eine unangenehme Wirkung auf die Verdauung haben. Noch ein Hinweis: Rinde, welche man in der letzten Februar Woche von der Eberesche schält, zieht Kraft und Erfolg in finanziellen Angelegenheiten an. Ein Stück dieser Rinde sollte an allen Orten, wo Geld fließen soll, gelegt werden (z.B. Kassa, Geldbörse etc) Text http://www.regenspurger.com/ Bild : unbekannt
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Fr

24

Jan

2014

Wenn du Dein Leben vereinfachst...

Gehe vertrauensvoll in die Richtung Deiner Träume!

Führe das Leben, dass Du Dir vorgestellt hast.

Wenn Du Dein Leben vereinfachst,

werden auch die Gesetze des Lebens einfacher.

 

~ Henry David Thoreau

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So

19

Jan

2014

Heilen mit dem Geist - Spiegelartikel

Von Blech, Jörg

 

Hirnforscher entdecken, wie die Seele die Biologie des Körpers verändert und ihm helfen kann, Erkrankungen zu überwinden. Meditieren, Yoga und positives Denken, lange als Esoterik abgetan, erobern die Schulmedizin.

 

Die Erleuchtung begann mit einer Rosine. Der Mann auf dem Stuhl stellte sich gerade vor, er sei vom Mars gelandet und habe noch nie eine gesehen. Dann wurde ihm eine getrocknete Weinbeere gereicht. Er betrachtete die schrumpelige Frucht von allen Seiten, drückte sie zusammen, hielt sie unter die Nase, roch ihren süßen Duft und schob sie in den Mund.

 

Es war der Start einer ungewöhnlichen Therapie an der Universität Tübingen: 22 Frauen und Männer meditierten gemeinsam, um ihre Depressionen zu besiegen. Der Mann auf dem Stuhl, Thomas Schröder(*), hatte zuvor drei Krankheitsphasen erlebt, die so schwer waren, dass er wochenlang nicht aus dem Haus ging.

 

Das Grübeln, das ihm jede Lebenslust raubte, wollte Schröder, ein schwäbischer Familienvater, nie wieder erleben. Kein Rückfall mehr, das war das Ziel der Studie. Schröder und die anderen Probanden lernten acht Wochen lang sanfte Yoga-Übungen sowie die Achtsamkeitsmeditation, die mit der Rosinen-Übung begann: Wie ist es, wenn ich eine Rosine sehe, fühle, rieche, schmecke?

 

Schröder und die anderen versuchten, das Hier und Jetzt ganz bewusst zu erfassen. Was sie dabei empfanden, das sollten sie nicht bewerten, sondern offen und neugierig betrachten. Sie meditierten einmal pro Woche in der Gruppe und an den anderen Tagen jeweils 45 Minuten zu Hause.

 

Anfangs hatte Schröder, ein promovierter Arzt, seine Zweifel: Er fühlte sich der reinen Schulmedizin verpflichtet. Mit Meditation hatte er sich nie beschäftigt. Nun saß er im Lotossitz und dachte: Was mache ich hier?

 

Doch je länger er die Arbeit mit dem Geist betrieb, desto besser gefiel sie ihm. "Es war die beste Rosine meines Lebens", sagt Thomas Schröder, 43, heute. Der Mediziner arbeitet wieder in seinem alten Job als Produktmanager einer Firma für Krankenhausbedarf.

 

Er braucht keine Medikamente mehr - er meditiert jeden Tag.

 

Was ihm da widerfahren ist, das hat Schröder unlängst im Fachblatt "Psychiatry Research" nachgelesen, in dem die Studie veröffentlicht wurde: Die Meditation hat die Biologie seines Gehirns verändert.

 

Die federführenden Psychologen Vladimir Bostanov und Philipp Keune haben das entdeckt, indem sie das Gehirn der Probanden vor und nach dem Meditationskurs neurophysiologisch untersuchten. Sie spielten ihnen bestimmte Töne vor und maßen die elektrische Aktivität der Hirnzellen. Das Ergebnis: Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe reagierte das Gehirn nach dem achtwöchigen Meditationskurs deutlich stärker auf die akustischen Reize. Es hatte gelernt, nicht mehr andauernd zu grübeln - und brachte die frei gewordenen Ressourcen den Tönen entgegen.

 

Die Messkurven des Elektroenzephalogramms passen wunderbar zu den Erfahrungen Schröders und der anderen Studienteilnehmer. Viele von ihnen können endlich wieder klar denken. "Das Meditieren hilft den Patienten, ihre Aufmerksamkeit zu steuern", sagt Keune, 32. "Dadurch verlieren sie sich weniger häufig in negativen Gedanken."

 

Wie Keune erforscht auch die Psychologin Bethany Kok, 29, die Heilkraft des Geistes. Die US-Amerikanerin untersucht den sogenannten Vagusnerv. Der läuft vom Hirnstamm den Hals entlang durch die Brusthöhle bis zu den Eingeweiden und endet in vielen Verästelungen (sein Vagabundieren hat ihm den Namen "Vagus" eingebracht). Er versorgt die äußeren Gehörgänge, den Schlund, den Kehlkopf, die Lunge, den Magen, den Darm und das Herz.

 

Beim Einatmen schlägt das Herz oftmals etwas schneller als beim Ausatmen. Dieser Unterschied ergibt den Spannungszustand des Vagusnervs. Ein hoher Tonus bürge für eine geregelte Verdauung, sagt Bethany Kok, und helfe beim Orgasmus. Auch sei er unverzichtbar für soziale Kontakte. Der Blick in die Augen, das einfühlsame Lächeln und das zustimmende Nicken - all das laufe ebenfalls über den Vagusnerv.

 

Wäre es nicht großartig zu erfahren, wie man den Tonus dieses Tausendsassas erhöhen kann? Zusammen mit Kollegen der University of North Carolina in Chapel Hill unternahm Kok ein Experiment: Neun Wochen lang notierten 65 Frauen und Männer jeden Abend auf einem Fragebogen die guten und die schlechten Gefühle und Erlebnisse des Tages. Zusätzlich dazu absolvierte die Hälfte von ihnen einen Meditationskurs, in dem sie lernte, Gefühle wie Liebe, Wohlwollen und Mitgefühl hervorzubringen.

 

Das Ergebnis hat die Gruppe um die Psychologin Bethany Kok jetzt im Fachblatt "Psychological Science" präsentiert: Im Unterschied zur Kontrollgruppe ist der Vagotonus der Meditierenden deutlich gestiegen.

 

"Wer sich mit guten Gefühlen versorgt, der verbessert den Tonus des Nervus vagus", sagt Kok, die mittlerweile ans Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig gewechselt ist. "Das wiederum ist mit guter Gesundheit verbunden - und könnte zu einem längeren Leben führen."

 

Es sei der Geist, der sich den Körper baue, schrieb Friedrich Schiller einst im "Wallenstein". Zug um Zug erkennt die Neurowissenschaft, wie richtig der Dichter - und examinierte Arzt - damit lag: Die Seele kann den Leib verändern.

 

Die Erkenntnis befreit die Meditation vom Ruch des Esoterischen. An vielen Universitätskliniken machen Psychologen und Ärzte sich daran, aus dem Buddhismus und dem Hinduismus stammende Meditationstechniken mit der modernen Medizin zu vereinen. Mönche und Yogis zeigen, wie man auf dem Weg ins Nirwana zugleich auch Erkrankungen behandeln kann.

 

Niemand behauptet, man könne Krankheiten gleichsam wegdenken. Jedoch hat das Meditieren einen Einfluss auf die Gesundheit, den Ärzte und Psychologen bisher viel zu selten nutzten.

 

Nun aber wächst die Zahl der Veröffentlichungen zum medizinischen Meditieren exponentiell. "Das Feld plätscherte lange Zeit dahin. Doch jetzt verhelfen ihm die Neurowissenschaften zu einem Boom", sagt Ulrich Ott vom Bender Institute of Neuroimaging der Universität Gießen. Ob Yoga, Tai-Chi, Qigong oder Achtsamkeit - das Meditieren sei nicht mehr auf religiöse Kontexte beschränkt: "Es wird auch in Kliniken zur Behandlung von Patienten eingesetzt, denen es primär um eine Besserung ihrer Symptome geht und nicht um spirituelle Erleuchtung."

 

In seinem Buch "Meditation für Skeptiker" erklärt Ott, 47, den Weg zum Selbst: Meditieren diene dazu, "das Bewusstsein zu erweitern und sich von eingefahrenen Denkmustern und Verhaltensweisen zu lösen". Jeder könne lernen, das innere Befinden "in Richtung Ruhe und Gelassenheit zu verändern" (siehe Kasten).

 

Und das wirkt besser als manche Medizin: Am Massachusetts General Hospital im amerikanischen Boston setzten kürzlich 15 Frauen und Männer ihren Geist wie eine Arznei ein. Sie waren anfangs verspannt, schlafgestört und geplagt von Sorgen. Generalisierte Angststörung, lautete ihre Diagnose.

 

Acht Wochen lang nahmen sie an einem Kurs zur Achtsamkeitsmeditation teil. Und der tat ihnen gut: Sie konnten ihre Ängste besser beherrschen und fanden wieder mehr Schlaf.

 

Das Gehirn war auf wohltuende Weise verwandelt, wie die Untersuchung im funktionellen Kernspin offenbarte: Nach dem Meditieren waren Teile der vorderen Hirnrinde (präfrontaler Kortex) verstärkt durchblutet - also genau jene Areale, die für das Regulieren von Gefühlen wichtig sind. Überdies erschien die Verbindung zwischen präfrontalem Kortex und dem Angstzentrum des Gehirns, der Amygdala, stärker ausgeprägt als bei Vergleichspatienten, die nicht meditiert hatten.

 

Die Psychologin Britta Hölzel, deren Studie demnächst im Fachblatt "NeuroImage: Clinical" erscheinen wird, konnte im Gehirn-Scanner gleichsam zugucken, wie das Meditieren die Angst vertrieb. "Der präfrontale Kortex nimmt die erhöhte Aktivität der Amygdala wahr, ohne sie zu unterdrücken", sagt Hölzel, 35. "Der Mensch lässt die Dinge so sein, wie sie sind. Und genau deshalb ist er nicht mehr so ängstlich und so aufgewühlt."

 

Im März ist Hölzel ans Institut für Medizinische Psychologie der Berliner Charité gewechselt, wo sie die neue Arbeitsgruppe "Meditationsforschung" verstärkt. Mit dem Psychologen Thorsten Barnhofer, der bisher in Oxford forschte, möchte sie die Achtsamkeitsmeditation seelisch kranken Menschen zugutekommen lassen.

 

Doch nicht nur das Meditieren hält Einzug ins Krankenhaus. Generell wird positives Denken von Ärzten ernster genommen und sogar für therapeutische Zwecke eingesetzt. Und wiederum sind es Entdeckungen der Neurowissenschaftler, die den Sinneswandel herbeigeführt haben. Wenn der Arzt Zuversicht weckt, dann ruft er im Gehirn des Patienten physiologische Antworten hervor, die wie ein Medikament wirken.

 

"Wesentliche Elemente der Heilung liegen im Menschen", sagt Winfried Rief, 53, vom Fachbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Marburg. "Sogar bei schweren körperlichen Erkrankungen kann er seine Genesung beeinflussen."

 

Das Heilen mit dem Geist laufe über Schnittstellen zwischen Seele und Körper, sagt der Psychologe Manfred Schedlowski, 55, vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensimmunbiologie des Universitätsklinikums Essen. "Ganz gleich, ob ich meditiere oder mein Arzt eine Erwartungshaltung in mir weckt: Ich erzeuge biochemische Veränderungen, die über das Blut oder die Nervenbahnen meine Organe erreichen."

 

Die Fähigkeit zu dieser erstaunlichen Geist-Heilung sei im Homo sapiens verdrahtet, sagen Evolutionsmediziner. Sie verbessere seine Überlebenschance, weil sie es ihm ermögliche, seine körpereigene Apotheke genau dann zu nutzen, wenn die Aussicht auf Genesung am größten sei.

 

Von Natur aus trägt zwar jeder Mensch einen Erste-Hilfe-Kasten im Körper, der ohne seelischen Beistand wirksam werden kann. Er repariert Verletzungen durch nachwachsendes Gewebe, baut mit Hilfe der Leber Gifte ab, hetzt Immunzellen auf Krankheitserreger und löst gezielt Schmerz aus, um den Kranken zur Schonung zu zwingen.

 

Allerdings haben diese Notfalleinsätze ihren Preis. Sie verbrauchen Energie, und sie haben Nebenwirkungen, die manchmal nicht minder schwer sind als die Erkrankungen selbst. Erbrechen und Durchfall befördern zwar Krankheitserreger nach draußen, aber sie spülen auch Nährstoffe und Flüssigkeit hinfort. Das Fieber treibt Keime in den Hitzetod, heizt dabei aber zugleich den eigenen Organen gefährlich ein.

 

Abgeschlagenheit, Schmerzen und Übelkeit seien evolutionäre Schutzmaßnahmen im Erkrankungsfall, sagen die englischen Forscher Nicholas Humphrey und John Skoyles, doch ironischerweise nähmen die Menschen sie als eigenständige Krankheiten wahr.

 

Um es mit den Notfalleinsätzen nicht zu übertreiben, sei im Körper eine Art Kontrollsystem entstanden, das mit den Heilkräften haushalte. Es sorge beispielsweise dafür, dass das Immunsystem in den kargen Wintermonaten auf Sparflamme laufe, um Energie zu sparen. Der Preis dafür seien die Erkältungen, die den Menschen vor allem in der dunklen Jahreszeit plagten.

 

Dieses Kontrollsystem arbeitet unbewusst und kann ungeahnte Kräfte freisetzen. Das erkannten Ärzte bei einem schweren Erdbeben in Italien. In ihrem Krankenhaus befanden sich 14 Menschen mit der Parkinson-Krankheit. Die Patienten waren in ihren Bewegungen wie festgefroren, weil sie zu wenig Dopamin in ihrem Gehirn hatten.

 

Doch als das Beben das Krankenhaus ins Schwanken brachte, machte ihr Kontrollsystem mobil. Die Gangblockaden waren plötzlich aufgehoben, die Parkinson-Patienten rannten fix ins Freie.

 

Im Laufe der Evolution des Menschen bekam das Kontrollsystem Hilfe, und zwar durch das Gehirn. Als es sich weiter entwickelt hatte, konnte es aus der Vergangenheit lernen und für die Zukunft planen. Seither dient das Gehirn dem Kontrollsystem als Sensor. Wenn es Zuspruch von außen erfährt oder durch Meditation in einen positiven Zustand versetzt wird, dann setzt das System die körpereigene Apotheke gezielt ein.

 

So erklären die Forscher Humphrey und Skoyles, warum Gefühle wie Optimismus und Zuversicht einen so starken Einfluss auf die Gesundheit gewonnen haben. "Die Leute spüren im Allgemeinen wesentlich mehr Hoffnung, wenn sie in der Arztpraxis ankommen", sagen sie. "Genauso geht es ihnen, wenn die Sonne scheint oder das Wochenende bevorsteht."

 

Lebensbejahung und Gesundheit sind miteinander verschwistert, daran lassen auch epidemiologische Studien keinen Zweifel. In den Vereinigten Staaten haben sich Forscher Fotografien von 196 Baseballspielern aus dem Jahr 1952 angesehen und bewertet, wer auf ihnen lächelt. Dann recherchierten sie, wer von den Spielern im Jahr 2009 noch am Leben war. Das Ergebnis: Die Lächler hatten eine viel geringere Sterblichkeit.

 

Auch der Glaube bürgt für mehr frohe Tage. Das haben Forscher vom Duke University Medical Center in einer Untersuchung an 3851 älteren Einwohnern des US-Bundesstaats North Carolina herausgefunden: Diejenigen Menschen, die zu Hause beteten und meditierten, hatten ein längeres Leben.

 

Die Psychologin Julianne Holt-Lunstad hat 148 solcher Untersuchungen mit den Daten von insgesamt mehr als 300 000 Menschen ausgewertet. Ihr Befund: Wer über soziale Bindungen verfügte, der lebte länger - die Überlebensrate war um 50 Prozent erhöht. Mit anderen Worten: Einsam zu sein ist so schädlich wie Rauchen und abträglicher als Bewegungungsmangel und Übergewicht.

 

Im Fachblatt "PLOS Medicine" zieht Holt-Lunstad sogar Parallelen zu jenen Waisenhäusern, in denen es einst üblich war, Babys sich selbst zu überlassen. Erst als Ärzten auffiel, wie seltsam die Heimkinder sich verhielten, und sie Mitte des vergangenen Jahrhunderts dem Phänomen des Hospitalismus nachspürten, entdeckten sie: Die soziale Vernachlässigung ließ die Kinder sterben.

 

Es bedurfte erst dieser aus heutiger Sicht selbstverständlichen Erkenntnis, um die Zustände in Heimen und Krankenhausstationen menschlicher zu gestalten, woraufhin die Lebenserwartung der Kinder stark stieg.

 

Die Medizin könne nun noch einmal lernen, sagt Holt-Lunstad, wenn sie endlich auch die Erkenntnis aus der Erwachsenenforschung beherzige: Soziale Beziehungen entscheiden darüber, wie gesund der Mensch ist.

 

Das gilt ebenfalls für das Verhältnis zwischen Arzt und Patient oder, genauer: zwischen Heiler und dem zu Heilenden.

 

Steinzeitdoktoren schienten das gebrochene Bein mit einem Ast, sogen Schlangengift aus dem Biss oder strichen Honig auf die Wunde. Nach Ansicht der Evolutionspsychologen Nicholas Humphrey und John Skoyles tat das dem Menschen doppelt gut. Diese Maßnahmen waren in medizinischer Hinsicht sinnvoll. Und sie hatten eine psychologische Komponente, weil der Heiler die Zuversicht des Patienten weckte.

 

Selbst wenn der Schamane einmal nichts Handfestes in petto hatte - auf den schönen Schein konnte er sich verlassen. Mit Tanz, Tamtam, Trommelwirbel und meditativer Beschwörung erzielte er beachtliche Heilerfolge.

 

Im Laufe der Evolution sind im Gehirn verschiedene Areale entstanden, die für solchen Medizinzauber empfänglich sind. Heute werden sie im Kernspintomografen sichtbar gemacht. Jon-Kar Zubieta von der University of Michigan in Ann Arbor gelang dies in einer Studie mit gesunden Testpersonen. Durch eine Spritze in den Unterkiefer fügte er ihnen einen leichten Schmerz zu.

 

Während der Experimente setzte sich Zubieta zu den Testpersonen ans Krankenbett, sprach ihnen Mut zu und kündigte an, er werde sie mit einem ganz besonderen Mittel von den Schmerzen befreien. Sodann gab er ihnen eine Lösung ohne pharmakologischen Wirkstoff in die Vene und untersuchte per Positronenemissionstomografie, was im Gehirn der Testpersonen vor sich ging: Dort wurden verstärkt körpereigene Schmerzmittel (Endorphine) freigesetzt.

 

Um Zuversicht und Optimismus klinisch nutzen zu können, dürfen Ärzte allerdings nicht den Fehler der Placebomedizin wiederholen. Wenn sie Patienten Zuckerpillen und Kochsalzlösungen als angebliche Arzneien verabreichen, dann erzielen Mediziner zwar beachtliche Effekte. Jedoch lügen sie, und das ist ethisch fragwürdig.

 

Warum nicht einfach bei der Wahrheit bleiben?, fragte sich da Ted Kaptchuk von der Harvard Medical School. Er verglich zwei Gruppen von Menschen mit Reizdarm-Syndrom: Die eine erhielt gar keine Behandlung. Den anderen kündigte Kaptchuk an, dass sie Tabletten ohne Wirkstoff bekämen. Er und seine Kollegen zeigten ihnen sogar Flaschen mit der Aufschrift "Placebopillen" und erklärten, wie Placebos aufs körpereigene Schmerzsystem wirken.

 

Das Ergebnis mochte Kaptchuk kaum glauben. Die offene Gabe der Zuckerpillen erzielte beim Reizdarm ähnlich große Effekte, wie sie von richtigen Medikamenten sowie von vorgegaukelten Placebos bekannt sind.

 

Gegen das Volksleiden Rückenschmerz wollen Mediziner am Hamburger Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) nun diese Heilkraft der Zuversicht einsetzen - zum Beispiel bei einem 67 Jahre alten Mann, der früher als Handlanger in einer Tischlerei gearbeitet und sich dabei das Kreuz ruiniert hat. Als die Mediziner den Mann baten, einen Wasserkasten vom Boden zu heben, musste er passen. Der Schmerz sei zu stark.

 

Ein Arzt im weißen Kittel holte daraufhin eine Flasche mit einer Infusionslösung hervor. Das Medikament darin sei "hochwirksam gegen Rückenschmerzen", versicherte der Doktor. Es führe "zu einer Ausschüttung körpereigener Opioide, der sogenannten Endorphine, und unterstützt deren schmerzhemmende Wirkung".

 

Der 67-Jährige bekam ein großes Pflaster auf den Rücken geklebt, das mit einem Schlauch und einer Infusionsflasche verbunden war. Über zwei Spiegel konnte er gut erkennen, wie das Pflaster seine Lendenwirbel bedeckte. Er spürte, wie der Wirkstoff auf die Haut sickerte. Nach einer Viertelstunde zogen die Forscher das Pflaster ab und entließen den Mann.

 

Zur Nachuntersuchung erschien er in der Woche darauf wie verwandelt. Sein Schmerz sei merklich abgeklungen, berichtete er den Ärzten. Und als die Forscher auf den Wasserkasten in der Ecke zeigten, nahm der Mann ihn und hob ihn auf eine Liege.

 

Ihre Pflastertherapie haben die Hamburger bisher an 48 Patienten erprobt. "Bei den meisten nimmt der Schmerz ab", sagt die beteiligte Psychologin Regine Klinger. "Und ihre Beweglichkeit steigt messbar."

 

Umso mehr erstaunt es die Patienten, wenn Klinger ihnen schließlich verrät, wem sie die Gesundung verdanken: ihrem heilenden Geist - weil die Infusionsflasche nur eine gewöhnliche Kochsalzlösung enthielt.

 

Diese Beichte ist der Clou der Pflastertherapie. "Ich erkläre dem Patienten, dass er sich das Schmerzmittel selbst hergestellt hat", sagt Klinger. "Er kann sich also so programmieren, dass er etwas gegen den chronischen Schmerz tun kann."

 

Positives Denken und Meditationen tragen erst recht zur Genesung bei, wenn der Patient sie zusätzlich zu einer bewährten Therapie oder Arznei erhält. Die Neurologin Ulrike Bingel vom UKE und ihre Kollegen fügten 22 Probanden einen unangenehmen Hitzereiz zu und verabreichten ihnen ein starkes, opioidhaltiges Schmerzmittel, und zwar unter drei verschiedenen Bedingungen:

 

Eine Gruppe von Patienten erhielt das Mittel, ohne dass sie es wusste. Bei dieser versteckten Gabe sank die Schmerzintensität zwar, jedoch nur geringfügig. Eine zweite Gruppe von Probanden wusste, dass sie nun ein Schmerzmittel bekommen werde. Bei dieser offenen Gabe war die Arznei doppelt so wirksam - bei gleicher Dosierung. Zum pharmakologischen Effekt kam der psychologische hinzu.

 

Umgekehrt konnte Neurologin Bingel die Wirkung des Opioids zunichtemachen. Das geschah im dritten Versuch: Die Probanden bekamen von den Ärzten zu hören, sie würden nun keine Therapie mehr erhalten und müssten sich leider auf eine Verschlimmerung des Schmerzes gefasst machen. Tatsächlich aber bekamen sie den Wirkstoff heimlich verabreicht. Das Ergebnis: Die Pein der Testpersonen wurde so stark, als hätten sie gar kein Opioid bekommen. Die negative Erwartung habe "den Einfluss des Medikaments vollständig zerstört", sagt Bingel.

 

Das Gehirn des Patienten achtet also wie ein Sensibelchen darauf, was der Doktor sagt, macht und tut. Aber auch dessen Hirn horcht gleichsam in den Patienten hinein. Das hat die Psychologin Karin Jensen vom Massachusetts General Hospital in Boston herausgefunden, als sie neurowissenschaftlich erforschte, wie 18 Ärztinnen und Ärzte auf ihre Patienten eingingen.

 

Der jeweilige Arzt untersuchte den Patienten zunächst und sprach mit ihm - auf diese Weise konnte er eine persönliche Beziehung aufbauen. Dann tat er etwas Ungewöhnliches: Er legte sich in die Röhre eines Kernspintomografen, während der Patient vor der Röhre saß. Der Arzt begann nun mit einer Schmerztherapie. Über einen Spiegel konnte er dem Patienten ins Gesicht sehen.

 

Die junge Medizinerin Michelle Dossett, die in einem Bostoner Krankenhaus arbeitet, hat bei der Studie mitgemacht. "Das war eine sehr faszinierende Erfahrung, in dem Kernspintomografen zu liegen", sagt sie. Während sie den Patienten behandelte, verfolgte Forscherin Jensen am Monitor, was in ihrem Gehirn vor sich ging. Obwohl es in der engen Röhre alles andere als gemütlich war, habe sie sich stark in den Patienten eingefühlt, sagt Dossett.

 

Dieses Mitfühlen wurde auch sichtbar, als alle Messungen neurowissenschaftlich ausgewertet waren: Die Ärzte aktivierten im Hirn die gleichen Areale für die Schmerzverarbeitung wie die Patienten.

 

Die Studie bestätige nur, sagt Dossett, was sie aus ihrem Krankenhausalltag kenne: "Bei mir und einigen meiner Kollegen ist mir aufgefallen, dass unsere Stimmung steigt, wenn Patienten sich erholen. Wenn wir ihnen aber nicht helfen können oder wenn sie nicht so auf die Behandlung ansprechen, wie wir das erwartet haben, dann sind auch wir enttäuscht und manchmal frustriert."

 

Die Einblicke ins Gehirn von Ärzten und Patienten zeigen: Jeder Heilversuch hat nicht nur spezifische Effekte, sondern auch unspezifische Auswirkungen - und diese können nutzen oder schaden. In welche Richtung es geht, das bleibt in vielen Praxen und Kliniken dem Zufall überlassen. Allerdings fordert eine wachsende Schar von Medizinern und Psychologen ein Umdenken.

 

Zu den Vorreitern gehört der Arzt Ernil Hansen von der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Regensburg. Er hat vor einiger Zeit erfahren, wie vorsichtig er seine Worte wägen sollte. Hansen zog einer betäubten jungen Patientin nach der Operation einen Schlauch aus dem Hals.

 

Während die Patientin nach kurzem Husten weiterschlief, gab Hansen den Schlauch an die Anästhesieschwester und sagte: "Diesen Tubus bitte nicht wegschmeißen. Geben Sie ihn zum Sterilisieren." In diesem Augenblick habe die Frau sich aufgerichtet, die Augen aufgerissen und gerufen: "Nicht sterilisieren, nicht sterilisieren!"

 

Hansen konnte seine Patientin schnell beruhigen, aber seither glaubt er, Worte seien das mächtigste Werkzeug des Arztes. "Die meisten Patienten im Zahnarztstuhl, im Kreißsaal, am Unfallort und vor dem Tag ihrer Operation befinden sich in einer Trance", sagt er. In dieser Extremsituation sei der Mensch besonders empfänglich für negative Suggestionen und beziehe alles Gesagte auf sich.

 

Viele Redewendungen aus dem Krankenhausalltag will Hansen deshalb nicht mehr hören: "Ich hole was aus dem Giftschrank", "Wir verkabeln Sie jetzt", "Sie kommen in den Strahlenbunker", "Wir hängen Sie an die künstliche Nase" - alles Sätze mit Risiken und Nebenwirkungen. Statt "Ich lege Sie jetzt schlafen" sagt Hansen bei der Narkoseeinleitung lieber: "Wir sind ein ganzes Team, das sich jetzt um Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden kümmert."

 

Auch auf nonverbale Signale achtet Hansen. Was der Patient normalerweise kurz vor der Operation sehe, sei "meist nicht sehr angenehm". Lüftungsschlitze an der Decke, grelle Lampen, eine mit einem Mundschutz vermummte Person (der Anästhesist), die einem eine Maske ins Gesicht drückt. Hansen dagegen hat Poster mit Urlaubsmotiven unter die Decke gehängt, begrüßt den Patienten ohne Mundschutz und lässt den Patienten die Narkosemaske halten.

 

Selbst bei einem so offensichtlich körperlichen Eingriff wie einer Operation am offenen Herzen entscheidet die Zuversicht mit über den Erfolg. Psychologen und Chirurgen der Universität Marburg haben dazu eine Studie mit Menschen durchgeführt, die einen Bypass brauchten. Diese Patienten nahmen zehn Tage vor der geplanten Operation an einer Schulung teil, die ihnen eine positive Erwartungshaltung vermitteln sollte.

 

Zunächst wurde ihnen die Ursache ihrer Erkrankung erklärt, dann erfuhren sie, welchen Nutzen der Eingriff ihnen bringen werde. Schließlich sollten die Patienten sich ausmalen, was sie nach der Bypass-Operation wieder alles unternehmen wollten. Sie lernten eine meditative Technik, sich diese guten Gedanken gezielt ins Bewusstsein zu rufen.

 

Am Tag der Operation trafen sich die Psychologen und die Patienten zu einem zweiten Gespräch. Es sei wichtig, die normalen Folgen einer Bypass-Operation von den unwahrscheinlichen Komplikationen zu unterscheiden, damit sie sich keine unnötigen Sorgen machten.

 

Diese Geist-Schulung stieß bei den ersten 36 Patienten nicht nur auf großes Interesse, sondern sie führte tatsächlich zu besseren Verläufen, berichtet der beteiligte Psychologe Winfried Rief. "Der Patient liegt unterm Messer, sein Brustkorb ist eröffnet, er hängt an der Herz-Lungen-Maschine, es geht um echte, harte Medizin", sagt Rief. "Und trotzdem konnten wir nachweisen, dass die Erwartung des Patienten vor dem Eingriff maßgeblich darüber entscheidet, wie es ihm drei Monate später ergehen wird, ob er wieder arbeiten kann und wie lange er sich noch gehandicapt fühlt."

 

Herz und Geist hängen eng zusammen, das haben US-Forscher kürzlich ebenfalls erkannt. Sie untersuchten 201 Frauen und Männer, die Engstellen an den Herzkranzgefäßen hatten. Eine Hälfte von ihnen erlernte die Transzendentale Meditation. Auf diese Weise konnte diese Gruppe offenbar ihren Stress mindern und das Herz stärken. Im Vergleich zu den Kontrollpersonen erlitten die Meditierenden weniger Infarkte und Schlaganfälle und lebten länger.

 

Von der Achtsamkeit bis zum Zen reichen die Schulen der Meditation. Jeder solle die Technik wählen, die ihm am besten gefalle, rät der Gießener Psychologe und Autor Ott. "Bei manchen meditativen Verfahren wie dem Tai-Chi, Qigong, Drehtanz der Sufis, einigen Varianten des Yoga, der Gehmeditation des Zen und der dynamischen Meditation nach Osho stellen Bewegungen des Körpers einen zentralen Aspekt der Methode dar", sagt er. Die stillen Methoden dagegen legten Wert auf das Verharren im Sitzen oder in einer anderen Körperhaltung.

 

Das Interesse des Westens an fernöstlicher Meditation stieg Anfang der siebziger Jahre schlagartig, als Maharishi, der aus Indien stammende Begründer der Transzendentalen Meditation, zum Guru der Beatles wurde. Und seit den achtziger Jahren hat der Dalai Lama sich regelmäßig mit Neurowissenschaftlern getroffen und den tibetischen Buddhismus mit der modernen Hirnforschung zusammengespannt.

 

Von den Klöstern im Himalaja reisten Mönche an eine US-amerikanische Universität und gewährten Einblick in ihr Gehirn. Das Denkorgan eines Mönchs, der in seinem bisherigen Leben mehr als 10 000 Stunden meditiert hatte, brachte Gammawellen hervor, die 30-mal so stark waren wie die normaler Studenten.

 

Das Meditieren breitet sich in Deutschland und in anderen Industriestaaten vor allem deshalb aus, weil es vielen ermöglicht, Stress abzubauen. Noch ist nicht erforscht, welche Art der Meditation am besten taugt, aber Ärzte und Psychologen verschreiben häufig die sogenannte Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR), jenes Acht-Wochen-Programm, das Thomas Schröder in Tübingen so gutgetan hat.

 

Dass MBSR in der Medizin so populär geworden ist, liegt an Jon Kabat-Zinn, 69. Der emeritierte Professor der University of Massachusetts Medical School in Worcester verband Elemente aus dem Buddhismus mit der westlichen Naturwissenschaft, um kranken Menschen zu helfen. Inzwischen ist MBSR in vielen Kliniken verbreitet und hat sich gegen Stress, Depression, Angststörungen und Schmerzen bewährt.

 

Die Meditation wirkt im Gehirn wie ein Jungbrunnen. Sie erhöht die graue Substanz in Gehirnarealen, die für Aufmerksamkeit, Konzentration und Erinnerung wichtig sind. Auf diese Weise hilft sie, jenen Zustand zu vermeiden, der als Burnout die Runde macht. Und sie festigt nicht nur das Gehirn, sondern beeinflusst auch Lebensvorgänge im Körper: Das Immunsystem arbeitet besser, der Blutdruck sinkt, die Aktivität von Enzymen steigt.

 

Doch ihr Einfluss auf den Vagusnerv erregt das Interesse der Forscher derzeit am stärksten. Der lange verkannte Nerv könnte das entscheidende Bindeglied sein, das gute Gefühle mit körperlicher Gesundheit verbindet. Das angehäufte Wissen, so der Arzt Thomas Schläpfer von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn, mache es "sehr wahrscheinlich, dass der Vagusnerv genau die Struktur ist, die Körper und Seele miteinander verbindet".

 

Im Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften sucht die Psychologin Kok bereits nach weiteren Techniken, wie man den Vagusnerv willentlich beeinflussen kann. Gerade analysiert sie die Daten ihres neuesten Experiments. Die Psychologin bat mehr als 70 Mitarbeiter einer Beratungsfirma, sich jeden Abend die drei längsten sozialen Kontakte des Tages vor Augen zu rufen und diese zu bewerten.

 

Nach acht Wochen ergab sich zweierlei: Im Verlauf der Studie fühlten sich die Testpersonen sozial immer stärker anerkannt - und sie steigerten den Tonus des Vagusnervs.

 

Das noch unveröffentlichte Ergebnis mag Kok nicht überbewerten. Aber die Medizin kann von der Psychologie lernen, das steht für sie außer Frage. "Der Doktor sagt uns, wir sollen nicht rauchen und nicht zu viel essen", sagt Bethany Kok. "Aber den Rat, dass wir uns um Freunde kümmern sollen, gibt er nicht."

 

"Gute Gefühle erhöhen den Tonus des Nervus vagus - das könnte zu einem längeren Leben führen."

 

Psychologin Bethany Kok

 

MARTIN JEHNICHEN / DER SPIEGEL

 

"Der Mensch lässt die Dinge so sein, wie sie sind. Und genau deshalb ist er nicht mehr so ängstlich."

 

Psychologin Britta Hölzel

 

MARCUS HÖHN / DER SPIEGEL

 

"Der Patient kann sich so programmieren, dass er etwas gegen den chronischen Schmerz tun kann."

 

Psychologin Regine Klinger

 

ACHIM MULTHAUP / DER SPIEGEL

(*) Name von der Redaktion geändert.

 

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-95169259.html

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Do

16

Jan

2014

Wolf Dieter Storl über den Haselstrauch

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Di

07

Jan

2014

Alison Krauss-Down to the River to Pray

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Sa

04

Jan

2014

2014 - ein 7-er Jahr - was bedeutet das für uns?

Familienaufstellung Berlin
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Mo

30

Dez

2013

***ALLES BEGINNT IM HERZEN*** Newsletter 1-2014

 
Liebe Freunde der Aufstellungsarbeit und des schamanischen Wirkens,
 
"Alles beginnt im Herzen" - mit diesem Satz beginnt die Herzübung des schamanischen Qugong, Intensi, eine Übung, die mich seit 2 Jahren begleitet und berührt. So möchte ich mit diesem Satz diesen Newsletter beginnen, Euch über das Aktuelle berichten und kommende Seminare und Ausbildungen ankündigen. Ich freue mich, wenn für den einen oder die andere etwas passendes dabei ist. Lasst uns den Kreis der Herzensverbundenheit erweitern, lasst uns Heilung erfahren, gemeinsam Wachsen und den Wundern des Herzens Raum geben. In diesem Sinne wünsche ich Euch viel Inspiration beim Lesen und beim Dabeisein.
 
Herzensverbundenheit ist ein Thema, dass sich in den vielen Aufstellungen, die ich all den Jahren geleitet habe, zentral ist. Herzensverbundenheit mit sich selbst, Herzensverbundenheit mit der Familie, den Freunden, Mitmenschen, Herzensverbundenheit mit der Arbeit, die man tut, Herzensverbundenheit mit der Natur, mit dem Leben, das man führt. Letztendendlich geht es immer wieder um den Wunsch, dazu zu gehören, sich willkommen zu fühlen, sich geliebt zu fühlen. Und das an erster Stelle von sich selbst. Wenn wir von Fülle und Reichtum sprechen, ist das die Basis dafür. Uns anzunehmen, so wie wir sind. Unseren eigenen Reichtum zu erkennen, das "unperfekte Perfekte" oder das "perefekte Unperfekte". Eine Jede mit ihrer Einzigartigkeit und LiebensWürdigkeit. Ein Jeder mit seiner Selbstwürde. Es geht um Selbstermächtigung, um machtvolles Lieben: "Ich verwandel mich in meine beste Freundin, in meinen besten Freund, indem ich dsie Person bin, die sich am meisten um mich kümmert und mich am besten behandelt."
 
Herzensverbundenheit hat auch meine Art mit Aufstellungen zu arbeiten, verändert. Immer mehr gehe ich in den Fluss, vertraue dem Stillstand, weiß um die Heilung und die Führung. Mein Herz zeigt mir den Weg. Und auf dem Weg begegnen mir immer wieder neue Elemente und Medien, Geschenke, die die Aufstellungsarbeit bereichern, besonders die Integration von Liedern, der Stimme, schamanischer Elementen und auch Heilsequenzen aus der "Heiligen Geometrie". Auch ganz neue Arten, Aufstellungen zu beginnen wie z.B. gemalte Bilder aufzustellen oder aufzustellen, ohne das Thema genannt zu haben, finden eine wirkungsvolle Rolle im Großen Aufstellungskontext.
 
Herzensverbundenheit, das Thema, das für das kommende Jahr, steht im Mittelpunkt und bildet die Basis für die Workshops, Seminare, Rituale und auch für die Ausbildungsgruppen. Hier findet Ihr die wichtigsten Termine:
 
1. Aufstellungswochenende "Meine Vision 2014" am 11./12.1.. http://www.tsewa.de/aufstellungen/visionsaufstellungen/
 
2. Thementage "Alleingeborener Zwilling" am 1.2. ab 18.30 und 2.2. 10-18.30 Uhr - Schamanische Reisen, Arbeit mit verschiedenen Medien  http://www.tsewa.de/aufstellungen/verlorener-zwilling/
 
3. Beginn der "Grundausbildung zum Systemischern Aufsteller" über 1 Jahr mit 6 Wochenenden im Februar. Es gibt noch wenige PLätze. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei mir melden UND es ist
    voraussichtlich die letzte Möglichkeit, die Bildungsprämie in Höhe von 500,- Euro als Zufinanzierung zu beantragen, da sie Mitte des Jahres ausläuft.
 
4. Abend "Schamanische Aufstellungen" 17.2. 19.30 Uhr http://www.tsewa.de/aufstellungen/schamanische-aufstellungen/
 
5. Aufstellungswochenende "Geld und Fülle" am 29./30.3. http://www.tsewa.de/aufstellungen/geld/
 
6. SELBSTLIEBE-INTENSIV-SEMINAR über Himmelfahrt in Finkenwerder in Mecklenburg 28.5.-1.6. ; Arbeit mit Seelenaufstellungen, kreativen Medien, Meditation, Bewegung, Schamanischen Reisen und
    Ritualen, Arbeit in der Natur. Zusätzlich werden Massagen angeboten. Es gibt feines Essen, Badeseen, Ruhe und viiiel Natur  http://www.tsewa.de/aufstellungen/selbstliebe/
 
7. Sonnenwend-Selbstliebeseminar in Finkenwerder 20.-22.6. http://www.tsewa.de/aufstellungen/selbstliebe/
 
Und zu guter letzt möchte ich Euch in diesem Sinne mit einer weiteren Homepage von mir bekannt machen. Sie ist eine Schatzkiste zum Thema "Herz" und ich wünsche Euch viel Inspiration und Segen mit den Texten, Bildern und Liedern dort: http://www.die-kraft-des-herzens.de/
 
Von Herz zu Herz
Catarina
 
 
 
 
 
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Mo

23

Dez

2013

DANKE und Tipps für die Rauhnächte

Liebe Freunde der Aufstellungsarbeit, liebe Schüler und Unterstützer,
 
ich möchte mich bei allen an dieser Stelle von Herzen bedanken.
 
Das Jahr, das sich nun dem Ende zuneigt, war ein Jahr der Fülle. Ein Jahr der Fülle im letztendlichen Sinn dieses vielbenutzten Wortes: zu schauen, zu spüren, zu erleben, dass alles, was uns begegnet, dazu da ist, uns wachsen zu lassen und uns unserer Bestimmung näher kommen zu lassen. Es war ein Jahr mit herzlichem Lachen, ein Jahr mit Tränen, die längst geweint werden wollten, ein Jahr tiefer Berührung und des Wachsens. Ihr habt Schicksale miteinander geteilt, tiefe Erfahrungen und Wunder. Wunder, die plötzlich da waren: Heilungen, Begegnungen und Schicksalswendungen, mit denen kaum jemand gerechnet hatte. Und plötzlich war alles anders. Und es wurden Schleier genommen von Geschichten, die verborgen waren. Geschichten, die schmerzhaft und zugleich befreiend waren und so in den Heilungsporozess kamen. Die Wunden wurden gereinigt und können sich schließen.
All das sind Prozesse und Transformationen, die ohne Euch nicht möglich gewesen wären, ob in der Einzelarbeit oder in unseren Gruppentreffen und Ausbildungen.
 
So möchte ich mich bei Euch bedanken für Eure Offenheit, Euer Vertrauen und Eure Unterstützung.
 
Ich wünsche Euch ein gesegnets Weihnachsfest voller Licht, Wärme und Liebe.
 
Von Herzen
Catarina
 
Und hier noch ein paar Tips, wie Du die Zeit von Weihnachten bis zum 6.1. gut nutzen kannst, um dich auf das neue Jahr vorzubereiten und Wege zu ebenen.
 
***** RAUHNÄCHTE*****
 
Geistiges Gericht wird gehalten,
um die Schicksalsfäden neu zu bestimmen.
Wanderer zwischen den Welten –
schaue tief in dich hinein,
betrachte deinen Schatten und deinen Ahnenschrein.
Das Schicksal ist genau bemessen –
es liegt auch in deiner Hand.
Wie leitest du den Schicksalsfaden
in deinem geistigen Gewand?
Verbinde dich zurück
mit dem geistigen Ursprung deines Seins.
Der Zufall bring dir das, was dir zufallen soll.
Nichts kommt von ungefähr in dein Leben.
Von langer Hand vorbereitet
sind die Schicksalsweichen.
Nimm an, was du erfährst
in diesen raunenden Nächten,
hör zu, sei da, lausche dem Wind,
dem himmlischen Kind,
das neue Kunde für dich bringt.
Möge das neue Jahr viel Segen für dich bringen,
und du nicht mit alten Kräften ringen.
(ungekannt)
 
Die Rauhnächte sind die 12 Nächte zwischen dem 24.12. und dem 6.1.. Einige Überlieferungen sprechen davon, dass sie schon zur Wintersonnenende beginnen, aber ich gehe hier vom 24. aus. Traditionell wird jede dieser 12 Nächte einem der kommenden Monate zugeordnet, d.h. die erste Nacht dem Januar, die zweite dem Februar und so weiter.
Ab 21.12. zur Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger, erst fast unmerklich, dann immer deutlich spürbarer. Mit der Geburt des Lichtes ist beginnt ein neues "Licht"jahr. Altes wird verabschiedet, Überholtes gehen gelassen. "Was passt nicht mehr zu Dir?" "Was ist vorbei und darf sich verabschieden?" "Was ist transformiert?" Dies Fragen stehen jetzt an. und gleichzeitig darfst Du schauen: "Was darf durch mich neu geboren werden?" "Was ist jetzt dran, in mein Leben zu kommen?" "Was ist das Neue, das jetzt kommt?", das sind die Themen der Rauhnächte.

     Diese Zeit gilt als eine Zeit zwischen den Welten und zwischen den Jahren. Die Tore zur anderen Welt waren geöffnet, und somit auch ein guter Zeitpunkt, um in die Zukunft zu blicken. Es ist die Anderszeit, die aus dem Alltag fällt. Du kannst leicht in Kontakt mit Deinen Ahnen, deinen Krafttieren, Deinen geistigen Führern gehen. Du kannst Sie befragen und wirst Antworten erhalten. Und du kannst die Weichen für das Kommende stellen.

 
Und so kannst Du diese besondere Zeit begehen...
 
***Du kannst zu Beginn der Rauhnächte 13 Wünsche für das kommende Jahr auf einen kleinen Zettel schreiben und so falten, dass Du sie nicht von einander unterscheiden kannst. Gib sie in ein Säckchen oder in eine Schachtel. In jeder Rauhnacht, wenn es dämmrig ist, ziehst Du einen dieser Zettel übergibst ihn der geistigen Welt, ohne ihn zu lesen, indem Du ihn verbrennst. Schau still, wie der Zettel in der Flamme vergeht und lausche auf Dein Herz. Was bewegt sich dort? Empfängst Du innere Bilder, Informationen? Übergib am Ende der Erde die Asche und danke für die Unterstützung. Am letzten Tag wirst Du einen Zettel übrig haben. Nimm ihn feierlich hervor und lies ihn. Das ist der Wunsch, um den Du DIch im beginnenden Jahr selber kümmern solltest, wenn er in Erfüllung gehen soll.
 
***Beende alles Angefangene aus dem letzten Jahr. Räume auf, Putze das Alte weg, denke auch an die Spinnweben an der Decke in den Ecken, entrümple, begleiche die offenen Rechnungen, sortiere den Schreibtisch, erledige Liegengebliebenes, schau, wem Du vergeben möchtest und denke dabei auch an Dich selbst :-)... und schaffe damit Platz für das Neue
 
***Nutze die Zeit, um zu innerer Stille zu kommen, um auf Dein Herz zu lauschen. Halte inne, damit du die Botschaft des Kommenden hören kannst.
 
*** Achte auf Deine Träume. Sie können Voraussagen für die entsprechnende Zeit sein oder Themen zeigen, die in dem jeweilgen Monat zutage treten.
 
*** Früher stellten die Menschen Lichter in ihre Fenster. Wenn wir das tun, kann es als Erinnerung an das Licht, das immerwährend in uns brennt, gesehen werden.
 
***Was ist mit Deinen dunklen Seiten? Gehe in diesen Tagen mit dieser Frage und schau, was sich Dir zu erkennen gibt.
 
***Sylvester kannst Du zwei Raketen in den Himmel schicken. An eine bindest Du einen Zettel mit dem, was Du hinter Dir lassen möchtest, an die andere einen, mit dem was Du Dir für das neue Jahr wünscht.
 
***Und nutze die Zeit immer wieder zum Räuchern. Beifuss und weisser Salbei vertreiben die dunklen Kräfte und geben Schutz, Weihrauch und Myrrhe bringen das Licht.
Räuchere Deine Räume, Dich, Deine Lieben. Vergiss nicht das Innere der Kleiderschränke und Kommoden und die Ecken der Räume.
 
***Nutze die Zeit zum Orakeln. Was auch immer Du dafür nutzt, Tarotkarten oder andere Kartendecks, Runen, das I Ging oder das traditionelle Bleigießen, nehme bewußt die Botschaften auf ohne gleich den Kopf einzuschalten. Schreibe sie auf und lass sie wirken.
 
 
So nun denk ich, seid Ihr gut gerüstet für diese WUNDERbare Zeit. Ich wünsche Euch viele Erkenntnisse, Musse und Zeit für Stille.
 
Catarina
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Sa

07

Dez

2013

Follow The Sun

....Sonne fürs Herz im nasskalten Winter....

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Fr

29

Nov

2013

Dienen

 

Es ist nicht unsere wichtigste Aufgabe
Zu heilen.
Zu helfen.
Unsere wichtigste Aufgabe ist
Zu dienen.
Heilen und Helfen halten sich gerne in der Nähe des Ego auf.
Da gilt es, genau hinzuschauen.
Unsere wahre Motivation zu prüfen.
Unsere tiefste Absicht.

 


Heilen und Helfen erfordert eine Geschichte,
Die man bedienen kann,
der man dienen kann.
Dienen dient dem Menschen selbst.
Dienen dient der gesamten Schöpfung.
Beim Dienen lassen wir den Umweg über die Geschichte weg.
Wir sind gegenwärtig, achtsam und empfänglich.

 

Es gibt nichts zu analysieren.
Es gibt nichts zu reparieren.
Es gibt nichts zu verbessern.

 

Dienen hat nichts mit Unterwürfigkeit zu tun.
Dienen hat nichts mit Dulden zu tun.
Im Dienen diene ich meiner Wahrheit und gebe der Wahrheit des Anderen Raum.
Dienend öffnet man den Anderen behutsam für das, was er in diesem Moment nicht sehen kann.
Dienen erfordert Geduld, innere Stärke und Klarheit

Claudia Taverna,

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Di

26

Nov

2013

Aufruf von "Little Grandmother" Keisha Crowther zu Fukushima 2

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Fr

22

Nov

2013

Test: rechte oder linke Gehirnhälfte aktiv?

Durch klicken kommt Ihr hier zu einem Test:

 

Ist die rechte oder die linke Gehirnhälfte aktiv. Die rechte steht für unser "nichtalltägliches Bewußtsein" und die linke für unser "alltägliches Bewußtsein".

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Di

19

Nov

2013

Symbol zur energetischen Anhebung des Wassers

 

Symbol zur Anhebung des Wassers in seine kristalline Essenz,

 

um das Wasser in seinen lebendigen Urzustand zurückzubringen.

 

 

 

Dieses Symbol hat die Kraft unser Wasser zurückzuführen in seinen ursprünglichen lebendigen, kristallinen Zustand.

 

Bist Du an einem Gewässer, zeichne dieses Symbol auf einen Stein, rufe und begrüsse den Wassergeist, und gib den Stein in das Wasser. Lege einen solchen Stein in Dein Trinkwasser, oder stelle das Wasser auf das Symbol. Du kannst das Symbol auch auf Deinen Wasserkrug aufmalen. Und vieles mehr.

 

 

 

 

Aufbau des Symbols:

 

Wichtig sind die Linien, die Flächen müssen nicht ausgemalt sein.

 

 

Weiss/ grau oder Silber Kristall: Raute mit Verbindungslinie von unten nach oben

 

(Verbindung obere und untere Ecke von rotem 6-eck)

 

Rot Rubin: 6-eckig, mit einer Verbindunglinie zweier Ecken

 

Gelb oder Gold Sonne: Kreis, geht durch obere und untere Ecke des 6-eck

 

Blau Wasser: liegende Acht: Geht durch zwei Ecken des 6-eck

 

(ein Teil der liegenden 8 verläuft hinter dem Körper)

 

an den Seiten werden sichtbar der zu- und abnehmende Mond

 

 

 

Kristallwasserclan 28.06.2013

 

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Mi

13

Nov

2013

Abenteuer

Das einzig lebenswerte Abenteuer kann für den modernen Menschen nur noch innen zu finden sein.

Carl Gustav Jung

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Fr

08

Nov

2013

WELT UND ICH

Welt und ich

Im großen ungeheuren Ozeane
Willst du, der Tropfe, dich in dich verschließen?
So wirst du nie zur Perl zusammenschießen,
Wie dich auch Fluten schütteln und Orkane!

Nein! öfine deine innersten Organe
Und mische dich im Leiden und Genießen
Mit allen Strömen, die vorüberfließen:
Dann dienst du dir und dienst dem höchsten Plane!

Und fürchte nicht, so in die Welt versunken,
Dich selbst und dein Ureignes zu verlieren:
Der Weg zu dir führt eben durch das Ganze!

Erst wenn du kühn von jedem Wein getrunken,
Wirst du die Kraft im tiefsten Innern spüren,
Die jedem Sturm zu stehn vermag im Tanze!

~ Friedrich Hebbel

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So

27

Okt

2013

Zehn Möglichkeiten für Menschen, mit Elementargeistern zusammenzuarbeiten

Zehn Möglichkeiten für Menschen, mit Elementargeistern zusammenzuarbeiten ( durchgegeben von einem Naturgeist, einem Leprachán ) :

1. Glaubt an Elementargeister. Euer Glaube gibt uns Kraft.
2. Seid glücklich und begeistert. Elementargeister mögen keine niedergedrückten, traurigen Menschen.
3. Sucht sooft wie möglich gesunde Plätze in der Natur auf. Geht im Wald und am Meeresufer spazieren. Legt euch in eine Wiese, hört den Vögeln zu, sitzt an einem Bach. Stimmt euch auf die Schwingung der Erde ein und lauscht ihren Wünschen. Das alles reinigt eure Schwingungen.
4. Würdigt die Schönheit der Natur. Wenn ihr das tut, fühlen Elementargeister sich zu euch hingezogen.
5. Arbeitet mit der Natur zusammen: pflanzt Bäume und Blumen, füttert die Vögel.
6. Schickt den Elementargeistern, die sich um Bäume, Blumen, das Wasser und die Berge kümmern, Energie, damit sie gesund bleiben. Seid dabei fröhlich und dankbar.
7. Lehrt andere, die Natur zu lieben. Seid dabei liebevoll und fröhlich; dann werden diese Menschen nach und nach verstehen, was die Erde braucht.
8. Seid spontan, plant und organisiert nicht zuviel.
9. Nehmt euch jeden Tag Zeit, nichts zu tun. Schafft euch dafür Platz im Haus und im Kopf, dann ist dieses Wunder möglich.
10. Wenn ihr einen Elementargeist finden wollt, der ständig mit euch zusammenarbeitet, setzt euch im Freien hin, schließt die Augen und ruft nach diesem Elementargeist. Achtet darauf, welche Art Elementargeist sich meldet. Fragt ihn nach seinen Fähigkeiten und nach seinem Namen. Hört auf diesen Elementargeist und befolgt seinen Rat; dadurch wird euer Verhältnis enger.
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Do

10

Okt

2013

Über die Geduld

Über die Geduld - Rainer Maria Rilke

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Di

24

Sep

2013

LIEBE

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So

01

Sep

2013

Newsletter

 

NEWSLETTER HERBST UND WINTER 2013

 

 

Noch sind wir inmitten dieses wunderbaren lichtvollen und wärmenden Sommers. Gleichzeitig werden die Tage langsam kürzer, das Licht bekommt einen goldenen herbstlichen Schimmer und die ersten glitzernden Fäden des Altweibersommers ziehen sich über die Lande. Die Zeit des „In-sich-Zurückgehens“ kündigt sich unweigerlich an und damit auch die Zeit des „In-sich-Schauens“.

 

Der Sommer ist eine Phase der Integration. Das, was in uns gewachsen ist, bringen wir nach außen. Mit Leichtigkeit öffnen wir uns dem Leben, der Natur, den Wesen um uns. Unser Körper atmet Düfte, Farben, Lichter. Wir leben die Fülle indem wir unser Inneres mit dem Außen verschmelzen. Wir ernten, was wir zuvor gesät haben.

 

Mit dem Rückzug des Lichtes zieht sich die Energie wieder nach innen. Wir schauen: „Wo stehe ich jetzt?“, „ Was darf gehen, weil es überholt ist?“, „Was brauche ich, um weiter meinem Herzensweg zu folgen?“, „Was darf neues in mein Leben treten?“.

Wir begeben uns auf die Reise nach Innen und bereiten uns auf die dunkle Zeit vor, um ihr mit offenem Herzen zu begegnen und Ihre besondere Kraft anzunehmen.

 

Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten. Als der Frühling wiederkehrte – im April – um die Erde zu heiraten, da wuchsen in meinem Garten schöne Blumen.

Khali Gibran



Für mich beginnt damit wieder eine intensivere Zeit, Kursen, Ritualen und Workshops zu geben. Die wichtigsten Veranstaltungen bis zum Ende diesen Jahres möchte ich gerne mit Euch teilen. Dazu gehören neben meinen eigenen Angeboten auch Schamanische Seminare, die ich organisiere. Und ich möchte euch den Beginn der nächsten Ausbildungsgruppe im Dezember ankündigen sowie den Beginn einer Aufbaufortbildung.

 

Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen in einem der Workshops oder anderswo!

 

Von ganzen Herzen

Catarina

Hier findet Ihr die Termine:

 

1. Feier und Ritual zur Tag- und Nachtgleiche am 21.9. um 18 Uhr in der Marchlewskistrasse 33, Weitere Informationen findet ihr hier:

http://www.tsewa.de/schamanische-arbeit/rituale/tag-und-nacht-gleiche/

 

2.“Vom Beruf zur Berufung - finde Deinen Herzensweg und gehe ihn mit Erfolg” Wochenendseminar am5./6.10. in den Studios Angelika Pullen in der Anklamer Strasse

http://www.tsewa.de/aufstellungen/beruf-berufung/

 

3. „Selbstliebe“ Wochenendseminar am 17./18.11. in den Studios Angelika Pullen in der Anklamer Strasse http://www.tsewa.de/aufstellungen/selbstliebe/

 

4. Feier und Ritual zur Wintersonnenwende am 21.12. in der Marchlewskistrasse 33

http://www.tsewa.de/schamanische-arbeit/rituale/wintersonnenwende/

 

Der Beginn der nächsten Ausbildungsgruppe ist am 14./15. Dezember. Bei einer Anmeldung bis 6 Wochen vor Beginn gibt es Frühbucherrabatt. Außerdem ist es ggf. ratsam, rechtzeitig die Bildungsprämie zu beantragen. Bei Fragen zu all dem, könnt Ihr Euch auch gerne bei mir melden.

Informationen dazu findet Ihr hier: http://www.tsewa.de/ausbildung/grundausbildung/

 

Für alle Absolventen findet ab Oktober eine monatlich stattfindende Aufbaugruppe statt. Die Informationen dazu teile ich dann mit. Interessenten können sich gerne bei mir melden.

 

Wichtige Termine im nächsten Jahr sind:

INTENSIVSEMINAR- "Selbstliebe" - Der Weg der Kriegerin/des Kriegers des Herzens - 28.5.-1.6.2014 / Himmelfahrt in Finkenwerder http://www.tsewa.de/aufstellungen/selbstliebe/intensivseminar/



Selbstliebeseminar“ zur Sommersonnenwende in Finkenwerder vom 20.-22.6.2014 http://www.tsewa.de/aufstellungen/selbstliebe/

 

Zu Gast sind in diesem Jahr:

 

Tobias Lübke „ Begegnung in der Wahrheit der Seele“ - Schamanische und Bewußtseinsarbeit und Intensi (Schamanisches Qigong) vom 11.-13.10.

 

Jertsun Solar -Schamane aus Equador- (Der Seminarinhalt wird noch bekannt gegeben) Schamanische Arbeit/ Pflanzenheilkunde am 23./24.11.

 

Agustin Chaman de Armenteras „Die Gedanken und das Album der erhabenen Momente“ Schamanische Arbeit; Rekapitulatin, Arbeit mit den Gedanken, Tranceatmung,... Seminar und Vortrag am 6.-8.12.

 

Informationen dazu findet Ihr hier: http://www.tsewa.de/zu-gast/

 

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Di

27

Aug

2013

Der Planet braucht....

“Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr, der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten. Er braucht Menschen, die gut an ihren Plätzen leben; Menschen mit Zivilcourage, bereit, sich dafür einzusetzen, die Welt lebenswert und menschlich zu gestalten. Diese Qualitäten haben wenig mit der Art Erfolg zu tun, die in unseren Kulturen verbreitet ist.”

 

Dalai Lama XIV

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Mo

26

Aug

2013

Aloha Ke Akua, Nahko Bear (Medicine for the People)

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Mi

14

Aug

2013

Loslassen - Übung

 

Setz dich bequem hin, aufmerksam, mit geradem Rücken.

 

Wenn du einen Gedanken bemerkst,

 

visualisiere ihn und lasse ihn dann wie eine Seifenblase

 

platzen und verschwinden.

 

 

 

Wenn du magst, kannst du während deines Tages

 

weitermachen, Seifenblasen platzen zu lassen.

 

Wenn du bemerkst, dass du in Gedankenmustern steckenbleibst,

 

einer Gefühlsstrategie, einer klebrigen Beziehungsdynamik,

 

bohre in die weite Natur ihrer Erscheinungsform hinein

 

und lasse sie platzen.

 

 

 

Nimm wahr, was übrig bleibt.

 

 

 

 

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Mi

07

Aug

2013

Der Storch- Krafttier

Foto: Enrico Radloff
Foto: Enrico Radloff
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Mi

31

Jul

2013

Rechte für Delphine

Weltweit bislang einmalig: Indien hat offiziell Delfine als nicht-menschliche Personen anerkannt, deren Recht auf Leben und Freiheit respektiert werden muss. Derzeit im Bau befindliche Delfinarien werden geschlossen.

 

Hier der Artikel:

 

http://www.dw.de/dolphins-gain-unprecedented-protection-in-india/a-16834519

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Mi

17

Jul

2013

Was Disziplin bedeutet

Über die Jahrhunderte ist das einstmals wunderschöne Wort (Disziplin) in etwas verzerrt worden, das etwas ähnliches wie bestrafen bedeutet.

Aber in seiner Wurzel ist ein „Disciple“ (Jünger, Schüler) jemand,

der sich selbst dem hingibt, was er liebt.

 

~ Toko-Pa Turner

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Mi

17

Jul

2013

Ein Baum spricht

H. Hesse

Ein Baum spricht:

 

'In mir ist ein Kern,

ein Funke,

ein Gedanke verborgen.

Ich bin Leben vom ewigen Leben.

Einmalig ist der Versuch und Wurf,

den die ewige Mutter mit mir

gewagt hat;

einmalig ist meine Gestalt und

das Geäder meiner Haut;

einmalig das kleinste Blätterspiel

meines Wipfels und die kleinste Narbe

meiner Rinde.

Mein Amt ist, im ausgeprägten Einmaligen

das Ewige zu gestalten und zu zeigen...

Ich vertraue, dass Gott in mir ist.

Ich vertraue, dass meine Aufgabe

heilig ist.

Aus diesem Vertrauen LEBE ich.'

 

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Do

20

Jun

2013

DANKBARKEIT


Dankbarkeit

Öffne Dein Herz in Dankbarkeit.
Bringe Deine Aufmerksamkeit zu allem, für das Du dankbar bist
und bedanke Dich dafür.
Du kannst laut sprechen, sanft flüstern oder es innerlich sagen.

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Di

23

Apr

2013

Ein Vortrag über "Glücksgefühle" - Prof. Gerald Hüther

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Di

23

Apr

2013

Ein Film über die Brennessel

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Fr

19

Apr

2013

Mitgefühl

Mitgefühl Neue Studien zu einer alten Tugend

Mitgefühl tut gut. Das hat fast jeder schon erfahren. Aber woher kommt es? Wer empfindet es für wen und warum? Die spirituellen Traditionen lehren Mitgefühl seit Jahrtausenden. Wissenschaftlich erforscht wird es aber erst seit ein paar Jahrzehnten. Und das Interesse nimmt zu. Evolutionstheoretiker, Hirnforscher und Psychologen versuchen herauszufinden: ist Mitgefühl angeboren? Ist es eine ethische Qualität, die man trainieren kann? Entsteht es aus dem Zusammenwirken neuronaler und hormoneller Aktivitäten im Gehirn?

Was ist Mitgefühl?

Mitgefühl ist ein positives Gefühl. Es entsteht angesichts von Leid, doch neuronal wird es von demselben Brennstoff befeuert wie auch Gefühle von Liebe, Verbundenheit und Friedfertigkeit. Wir wissen heute: Reagieren Menschen auf Leid mit Mitgefühl, ruft das starke positive Gefühle wie Freude, Glück, Neugier und Optimismus hervor.

Mitgefühl ist nicht …

Mitgefühl ist zum Beispiel nicht Mitleid. Mitleid wäre zu sagen: "ach, du Arme!", also sich nicht im andern wieder zu erkennen. Und sich davor vielleicht auch zu schützen, den Schmerz des anderen zu empfinden. Mitgefühl ist auch nicht schwach.

Es ist etwas, das Mut und Kraft braucht, um hilfreich zu handeln und dem Anderen entgegenzukommen. Mitgefühl ist auch keine Beziehung wie die zwischen einem Heiler und einem Verwundeten. Es ist eine Beziehung zwischen Gleichen. Mitgefühl wird dann real, wenn wir uns unseres gemeinsamen Menschseins bewusst werden.

Forscher dürfen jetzt fühlen

Die seriöse wissenschaftliche Erforschung von Mitgefühl fängt gerade erst an. Studien zu Achtsamkeit gibt es seit Beginn der Achtzigerjahre, aber zu Mitgefühl erst seit kurzem. Richard Davidson arbeitet zu beidem: zu Achtsamkeit und Mitgefühl. Er ist Professor für Psychologie und Psychiatrie und Leiter des Forschungslabors für Affektive Neurowissenschaften an der University of Wisconsin in Madison. Als er vor rund 30 Jahren mit Kollegen darüber sprach, dass er zu Achtsamkeit forschen wolle, warnten sie ihn: „Damit setzt du deinen Ruf als seriöser Wissenschaftler aufs Spiel!“

Dass er sich dem Thema dann doch zuwenden konnte, verdankt er, wie viele seiner Kollegen, dem Molekularbiologen Jon Kabat-Zinn. Dieser begann Ende der Siebzigerjahre an der Harvard Medical School die Wirkung von Achtsamkeit für Patienten zu erforschen und entwickelte die Methode der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion, MBSR. Damit ebnete er den Weg für seriöse Studien zu vermeintlich rein spirituellen Themen - wie eben auch Mitgefühl.

Warmherzigkeit

Paul Gilbert, Professor für Klinische Psychologie an der University of Derby war einer der ersten, die sich wissenschaftlich mit dem Phänomen Mitgefühl auseinandersetzten. 2009 erschien sein 600 Seiten starkes Buch zum Thema – das erste überhaupt in einem wissenschaftlichen Zusammenhang. Paul Gilbert hatte kaum Vorbilder, auf die er sich stützen konnte.

Umso mehr inspirierte ihn die Bindungstheorie des Kinderpsychiaters John Bowlby. Der hatte zu Beginn der Fünfzigerjahre herausgefunden, dass die liebevolle und fürsorgliche Zuwendung der Mutter sich nicht nur auf die Entwicklung des Säuglings auswirkt, sondern auch auf das spätere Leben des Erwachsenen.

Anteilnahme

Das wiederum, fanden Neurowissenschaftler später heraus, beruht darauf, dass es zwei unterschiedliche Stränge oder Systeme von positiven Emotionen gibt. Es gibt das dopamingesteuerte System, in dem man sich beispielsweise über einen Lottogewinn sehr freuen kann. Diese Art von Glücksgefühl ist unter neurobiologischen Gesichtspunkten sehr kurzlebig. Dieses System der Belohnung hat auch damit zu tun, dass man sich zum Beispiel in der Arbeit profilieren und einen bestimmten Status haben möchte. Und das zweite System ist das Beruhigungs- und Affilationssystem.

Rücksicht

Viele denken, Empathie gäbe es nur bei Menschen. Das kommt vermutlich daher, dass Psychologen ein sehr kognitives Verständnis von Empathie haben. Nach dem Motto: Empathie bedeutet, ich kann mich in die Lage eines anderen versetzen, und das können eben nur Menschen, weil nur sie über Vorstellungskraft verfügen.

Aber alle Säugetiere haben eine Verbindung zu den Emotionen anderer, und das beginnt vermutlich mit dem mütterlichen Fürsorgeverhalten, das bei allen vorhanden ist. Die weiblichen Säugetiere müssen auf die Gefühle ihrer Nachkommen achten, weil sie sie sonst verlieren. Sie müssen wahrnehmen, ob sie Hunger haben oder frieren oder in Gefahr sind. Empathie beginnt also bei den Säugetieren. Und aus Studien mit Menschenaffen lässt sich schließen, dass einige Primaten sogar über Vorstellungsvermögen verfügen.

Ein weiblicher Bonobo zum Beispiel, also eine Zwergschimpansin, verblüffte mit einer äußerst phantasievollen Rettungsaktion: Sie hatte einen Vogel gefunden, der gegen eine Glasscheibe geflogen war und betäubt auf dem Boden lag. Hob ihn hoch und trug ihn an den höchsten Punkt des Geheges, einen Baumgipfel. Dort entfaltete sie seine Flügel und schickte ihn wie ein kleines Flugzeug in die Luft.

Dieses Bonobo-Weibchen hatte also eine Vorstellung davon, was einem Vogel gut tun könnte. Mit einem Affen hätte es das nicht gemacht. Es hat nicht viel gebracht, denn der Vogel war in keiner guten Verfassung, aber es war ein guter Versuch. Und es zeigt, dass es in der Lage war, sich in jemand anderen hineinzuversetzen.

Wohlwollen

Empathie ist ein neutraler Begriff. Deshalb assoziieren wir ihn gerne mit etwas Positivem wie Mitgefühl zum Beispiel. Aber Empathie bedeutet nur, dass man sich mit der Situation und den Gefühlen eines anderen verbindet. Das kann man auf eine gute Art tun. Aber auch in einem negativen Sinne.

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Empathie und Mitgefühl: Wenn wir für eine Person, die traurig ist, Empathie empfinden, fühlen wir uns selbst traurig. Bringen wir ihr Mitgefühl entgegen, empfinden wir stattdessen teilnehmende Sorge für diese Person und zugleich die Motivation, ihr Leid zu lindern. Was wiederum, auch das ergaben jüngere Studien, zugleich das eigene Wohlbefinden und den eigenen Heilungsprozess fördert.

Aufrichtigkeit

Es waren Jahrtausende lang die Religionen und spirituellen Traditionen, die Mitgefühl und Achtsamkeit lehrten und einforderten. Und so ist es kein Zufall, dass diese Themen heute oft Forscherinnen und Forscher interessieren, die Buddhisten sind und die Verbindung zwischen ihrer privaten spirituellen Praxis und ihrer berufliche Forschungsarbeit nicht scheuen.

Eine der ältesten buddhistischen Praxisübungen ist die Liebende-Güte-Meditation. Der Text, den die Übenden dabei sprechen, ist nicht strikt vorgegeben, jeder kann ihn nach den eigenen Bedürfnissen variieren. Immer jedoch beginnt er mit guten Wünschen für sich selbst. Die Wünsche für sich selbst sollen das Herz des Meditierenden öffnen. Dann kann man die guten Wünsche für geliebte Menschen aussprechen, für Wesen, die leiden, und so weiter. Im traditionellen Sinne wird unter Mitgefühl nicht so sehr ein praktisches Verhalten verstanden, sondern eine grundlegende Geisteshaltung.

Entgegenkommen

Wir haben jede Menge Selbstwertgefühl, wenn alles gut läuft und die anderen uns mögen. Aber es lässt uns im Stich, wenn uns etwas misslingt und wir uns abgelehnt fühlen. Selbstmitgefühl dagegen beinhaltet keine Selbstbewertung. Es beinhaltet einfach nur, dass wir liebevoll und verständnisvoll mit uns umgehen und uns voller Mitgefühl bewusst sind, dass es schwierig sein kann, ein menschliches Wesen zu sein.

Mitgefühl ist eine Beziehung zwischen Gleichen

Mitgefühl ist eine Beziehung zwischen Gleichen

Selbstmitgefühl springt genau in dem Moment in die Bresche, in dem uns das Selbstwertgefühl im Stich lässt. Und man kämpft und Hilfe braucht. Man könnte also sagen, Selbstmitgefühl ist ein guter Freund, der dich nie verlässt. Und das Selbstwertgefühl ist ein Schön-Wetter-Freund, der nur in guten Zeiten präsent ist.

Herzlichkeit

Gerade in einer Gesellschaft, in der oft der Innere Kritiker oder die Innere Kritikerin das große Wort führen. In der die Devise lautet: „Halt die Ohren steif!“ und nicht, „Nimm dich mal liebevoll in den Arm!“ Viele verwechseln Selbstmitgefühl auch mit Selbstmitleid und Egozentrik, und lehnen es deshalb ab. Doch das eine unterscheidet sich deutlich vom anderen. Zu Mitgefühl gehört die Einsicht in die geteilte menschliche Erfahrung.

Wenn man also Selbstmitgefühl aktiviert, ist man sich bewusst: Ich leide nicht alleine. Alle Menschen machen die Erfahrung von Unvollkommenheit, Versagen und Schmerz. Selbstmitgefühl ist nichts Egoistisches. Denn je mehr liebevolle Unterstützung man sich selbst gibt, desto mehr emotionale Ressourcen hat man für andere übrig. Logisch: Wenn man sein Herz für sich öffnet, ist das Herz offen.

Von Ingrid Strobl; Internetfassung: Ulrike Barwanietz

 

Quelle: http://www.swr.de/swr2/wissen/mitgefuehl-neu-studien/-/id=661224/sdpgid=783725/gp4=autostart/nid=661224/did=11286912/yncttx/index.html

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Mi

10

Apr

2013

SANFTHEIT

SANFTHEIT

 

Wir haben die richtige Art, zu leben gefunden, unser Leben bekommt Sanftheit und gute Formen. Wir entdecken, dass Geben und Nehmen im Gleichgewicht steht

und dass unsere Hände reich an schönen Energien sind. Diese strahlende Art zu leben können wir anderen vermitteln, wir können unser Bestes mit anderen teilen,

ohne etwas dafür haben zu wollen. Aus purer Freude! Wir lernen bedingungslose Liebe, zu lieben aus Freude an der Liebe selbst.

Wir brauchen es nicht, geliebt zu werden,

wir haben gelernt, uns selbst zu lieben, ohne jemanden zu brauchen. Wir haben gelernt, für uns selbst als beste Freundin dazu sein.

Wir lieben uns selbst sehr

und behandeln uns mit grosser Zärtlichkeit. Wir können unseren Glauben, unsere Stärken, unsere sublimen Momente teilen. Mein Auftrag des Zaubers besteht darin,

zu entdecken, wie ich geben kann, ohne dafür nehmen zu wollen und mich gleichzeitig aus der reichlichen Quelle zu nähren, so dass nichts fehlt und nichts überflüssig ist.

 

Alles ist in Ordnung, mein Leben tritt in eine Phase des Gleichgewichts von Geben und Nehmen. Jeder Form meiner Lebensart, meiner Sanftheit, bringt neue Eleganz hervor, derer ich selbst mir nicht bewusst war: Die Saat der Sanftheit.

 

Heute schaue ich zurück und betrachte die Errungenschaften meines Lebens. Ein Zuhause, eine Arbeit, einen Partner, ein Haustier, Stabilität, eine Familie.

Das Leben war gut zu mir und auch ich habe geteilt, doch es ist besonders wichtig, anzuerkennen, was ich habe. Meine Aufgabe war, immer zu teilen.

Dafür bin ich ins Leben geboren, um der Welt und der Menschheit zu helfen.

Lass mich erkennen, dass ich Teil der Menschheit bin, wie wichtig es ist, mir selbst meinen Anteil zukommen zu lassen,

mit mir selbst grossartig umzugehen und mich selbst zu verwöhnen. Heute bewege ich mich sanft durch den Tag, ganz ohne Hast;

es gelingt mir zu teilen und zu bekommen, zu bitten und zu danken.

 

 

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Mo

18

Mär

2013

Kulturwandel in Unternehmen

 

 

 

Erstveröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung vom 16. März 2013

Sonderbeilage für Young Professionals: Neue Werte sind gefragt - Wohin bewegt sich die Arbeitswelt?

Autor: Sebastian Purps

 

Der Neurobiologe und Hirnforscher Gerald Hüther ist davon überzeugt: „Wir sind alle nur eine Kümmerversion dessen, was wir sein könnten.“ Damit das nicht so bleibt, haben wir gemeinsam die Initiative „Kulturwandel in Unternehmen und Organisationen“ gegründet, die zeigt, dass ein positives Arbeitsumfeld die Potenziale von Einzelpersonen, Teams und sogar ganzen Organisationseinheiten zur Entfaltung bringen kann. Was genau ist jedoch Kulturwandel? Und wie können Young Professionals sich einbringen?

 

Die Führungsetagen zahlreicher Unternehmen bestätigen, wie wichtig die Entfaltung ungenutzter Potenziale für den Erfolg von morgen ist. Bereits in der Global CEO Studie von IBM aus dem Jahr 2010 sagte die Mehrheit der darin befragten 1500 CEOs, dass die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so komplex sind wie nie zuvor. Viele Chefs waren sich einig, dass nur durch den Zugriff auf das kreative Potenzial der Mitarbeiter die aktuellen und kommenden Herausforderungen gelöst werden können. Zwei Jahre später hatten die inzwischen 1.700 befragten Chefs in der Global CEO Studie 2012 bereits erkannt, dass eine offenere Unternehmenskultur hilft, das Potenzial einer zunehmenden Vernetzung besser zu nutzen. Auch der Stellenwert ethischer Unternehmenswerte ist laut der Studie bereits enorm gestiegen.

 

Ein Blick auf die Voraussagen der Weltgesundheitsorganisation WHO und die Analysen mancher Krankenversicherung zeigt jedoch, dass es immer noch um diesen „Zugriff auf das kreative Potenzial“ und eine positive Unternehmenskultur bislang eher düster bestellt ist: Die WHO geht davon aus, dass im Jahr 2020 die psychischen Erkrankungen die physischen überholt haben werden. Bereits jetzt entstehen der deutschen Wirtschaft aufgrund psychischer Erkrankungen der Mitarbeiter jährliche Kosten im zweistelligen Milliardenbetrag. Das deutet darauf hin, dass die Arbeitskulturen in vielen Unternehmen weder positiv noch nachhaltig sind – geschweige denn zur Potenzialentfaltung beitragen können. Dass es einen Wandel in vielen Unternehmen braucht, ist also kein „weiches“ Thema einzelner Personalentwickler mehr. Das Thema interessiert inzwischen auch zahlreiche Firmenlenker, die harte wirtschaftliche Zahlen im Blick haben. Hier wächst die Erkenntnis: Ein Kulturwandel ist die Voraussetzung dafür, dass Mitarbeiter sich wieder voll einbringen und Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben können.

 

 

Grundbedürfnisse erfüllen

 

Das erfolgreiche Unternehmen von morgen sollte sich also heute die Frage stellen: Was genau müssen wir verändern, um auf das kreative Potenzial unserer Mitarbeiter zugreifen zu können? Überdurchschnittlicher Verdienst, Dienstwagen und steile Aufstiegschancen sind längst nicht mehr die Antwort. Studien des Massachusetts Institute of Technology zeigen, dass gerade hohe Bonusanreize kognitive Leistungen reduzieren. Auch die Erfolgsbeispiele unserer Initiative zeigen, dass Firmen ihre Arbeitsumfelder attraktiver gestalten müssen, um bisher ungenutzte Potenziale zur Entfaltung zu bringen. Organisationen erfüllen dabei insbesondere zwei wichtige neurobiologische Grundbedürfnisse ihrer Mitarbeiter. Zum einen das Bedürfnis nach Verbundenheit und Zugehörigkeit: Wenn Menschen dieses Gefühl bemerken – beispielsweise weil der Unternehmenschef wahrnehmbarer wird, die Führungskraft zugewandter agiert oder das Team harmonischer arbeitet – werden sie innerlich ruhiger und fokussierter. Zum anderen erkennen wir in diesen Unternehmen Rahmenbedingungen, die es Mitarbeitern ermöglichen, selbstbestimmt und selbstwirksam zu arbeiten. Auf diese Weise messen Mitarbeiter dem eigenen Handeln eine viel größere Bedeutung bei. So können sich wahre Feuer der Begeisterung entzünden. Die Hirnregionen, in denen ungenutzte Potenziale verborgen sind, beginnen dann besonders aktiv zu werden.

 

Young Professionals können das Wissen um diese zwei Schlüsseleigenschaften für sich nutzen, indem sie im eigenen Unternehmen nach Führungskräften suchen, die ihren Teams Freiraum zur Gestaltung bieten und von ihren Mitarbeitern als wichtige Bezugsperson anerkannt sind. Die Chancen für die eigene Potenzialentfaltung steigen beträchtlich, wenn man als Teil eines solchen Teams arbeitet. Zudem können Führungskräfte, die solche Teams leiten, als Rollenmodell für Young Professionals dienen. Sie können vom Verhalten dieser Chefs lernen. Fast noch wichtiger ist es jedoch zu verstehen, mit welcher inneren Haltung und Motivation diese Führungskräfte agieren – das kann ein wichtiger Schlüssel sein, um eigene Veränderungen erfolgreich voranzutreiben.

 

 

Haltung und Handlung

 

Ein Experiment der Sozialpsychologie zeigt, wie bedeutend die innere Haltung sein kann: Der sogenannte Rosenthal-Effekt bezeichnet ein bekanntes Experiment zwischen Lehrern und Schülern. Wissenschaftler haben darin 20 Prozent der Schüler einer Klasse willkürlich ausgewählt – und sie dem Klassenlehrer, unabhängig von der tatsächlichen Begabung oder Leistung, als High Potentials verkauft. Das erstaunliche Ergebnis: Nach einem Jahr konnten die Wissenschaftler bei diesen 20 Prozent eine überdurchschnittliche Leistungssteigerung feststellen. Offensichtlich haben die Überzeugung und innere Haltung des Lehrers sein Verhalten gegenüber diesen Schülern derart beeinflusst, dass seine Arbeit letztlich zu einer Potenzialentfaltung bei den ursprünglich zufällig ausgewählten Schülern geführt hat.

 

Tatsächlich merken wir auch in unserer Arbeit mit Unternehmen immer wieder, dass die innere Haltung von Führungskräften den wesentlichen Unterschied machen kann. Führungskräfte, die mit einem Mangel an Überzeugung eine neue Führungskultur „probieren“, scheitern öfter. Die Belegschaft spürt, dass der Chef nur eine Methode übernommen hat, und erkennt den Mangel an Authentizität. Eine Führungskraft, die überzeugend eine Arbeits- und Führungskultur verändern will, braucht also starke innere Bilder, an die sie glaubt und die das Handeln leiten. Innere Bilder sind nichts anderes als neuronale Netzwerke. Solche Netzwerke entstehen durch zwei Faktoren: Erstens muss der Führungskraft klar sein, was genau sie durch den Wandel im Unternehmen erreichen will. Das geschieht durch wiederkehrende, fokussierte Reflexion sowie durch Gespräche mit anderen. Wir wissen aus der modernen Hirnforschung, dass gerade der Austausch und das Eingehen von Beziehungen einen günstigen Einfluss auf die Bildung neuer neuronaler Netzwerke hat.

 

Zweitens braucht die Führungskraft genügend inneren Antrieb. Sie muss sich fragen, warum ihr das Erreichen des Wandels wichtig ist. Es muss etwas sein, das sie berührt, etwas, das unter die Haut geht. Nur dann schüttet das Gehirn sogenannte neuroplastische Botenstoffe aus, die dafür sorgen, dass sich die neuen Netzwerke stabilisieren und fest verankern. Das Gehirn ist bestrebt, dass innere Bilder und Realität zusammenpassen. Daher wirken diese starken inneren Bilder als ein intensiver Antrieb: Sie sorgen dafür, dass der Mensch sich aufmacht, die Außenwelt so zu verändern, dass sie zu den eigenen inneren Bildern passt. Dadurch wird das Handeln der Führungsperson authentisch und ermöglicht es anderen, Vertrauen zu fassen, um die eigenen Potenziale noch mehr zu entfalten.

 

Das ideale Umfeld für so eine Führungskraft und Mitarbeiter, die dann ihre Potenziale entfalten können, ist ein Unternehmen, in dem eine offene Kultur herrscht. Bisher passe diese neue Offenheit jedoch oft kaum zu den traditionellen hierarchischen Kontrollstrukturen, meint Gregor Pillen, Geschäftsführer IBM Deutschland, in einem Interview im Rahmen der Global CEO Studie 2012. Aber es gibt Hoffnung: „Die Chefs scheinen zunehmend bereit, starre Prozesse zu lockern und durch flexiblere Rahmenwerke zu ersetzen. Sie sind deutlich bestrebt, offenere und kollaborative Kulturen zu fördern und ihre Mitarbeiter zu ermutigen, sich zu vernetzen, voneinander zu lernen und so Veränderungen voranzutreiben.“

 

Das hieße im Gegenzug aber auch, so Pillen, dass neue Kernkompetenzen von der Belegschaft erwartet werden: Kommunikationsfähigkeit, Kollaboration-Skills und die Bereitschaft, möglichst flexibel in wechselnden Teams zu arbeiten. „Die CEOs suchen also Mitarbeiter, denen Veränderungen Spaß machen, die neugierig sind und sich gerne in Netzwerken bewegen.“ Das ist eine gute Nachricht für Young Professionals, denn genau diese Eigenschaften sind in ihrer Generation nachweislich stark ausgeprägt. Sie sind die ideale Besetzung, um die aktuellen und kommenden Herausforderungen der Unternehmen lösen zu können.

 

http://www.kulturwandel.org/inspiration/interviews--texte/young-professionals-potenziale-entfalten.html

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Fr

08

Mär

2013

Eine große Schamanin Abuelita Margarita!

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So

13

Jan

2013

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter

 

"Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?" fragt der eine Zwilling.

 

"Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das was draußen kommen wird", antwortet der andere Zwilling.

 

"Ich glaube, das ist Blödsinn!", sagt der erste. "Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?"

 

"So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"

 

"So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz."

 

"Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders."

 

"Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum."

 

"Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen."

 

"Mutter? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

 

"Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!"

 

"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

 

"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...."

 

(Geschichte nach Henry Nouwen)

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Mi

26

Dez

2012

Ritual zur 3. Rauhnacht

3. Rauhnacht - 26./27. Dezember:

Loslassen und Wunscherfüllung

 

AUCH ZUM LOSLASSEN ALTER BEZIEHUNGEN UND WENN MAN SICH VON EINEM PARTNER GETRENNT HAT!

 

In der Nacht vom 26. auf 27.12. beginnt die 3. Rauhnacht. Sie steht für den Monat März. Heute ist der Tag an dem Wünsche und Ziele für das nächste Jahr formuliert werden können. Machen Sie sich bewusst, was Sie sich für das kommende Jahr wünschen und loslassen möchten.

 

Hierzu können Sie folgendes, schöne Ritual machen (es ähnelt einem Despacho):

 

Nehmen Sie ein oder mehrere Blatt Papier (ca. DIN A3) und legen Sie darauf als Grundlage Watte oder Moos aus dem Wald. In die Mitte legen Sie dann eine Muschel für die weibliche Seite, und darauf ein Kreuz für die männliche Seite. Das Kreuz kann aus zwei Stöcken bestehen, oder es kann auch ein echtes Kreuz sein. Bedenken Sie aber, dass alles am Ende verbrannt wird. Dann legen Sie auf 12 Uhr 2 gleiche, aus der Natur gesammelte Blätter von einem Baum und pusten den ersten Wunsch hinein, oder dass was Sie loslassen möchten. Das gleiche machen Sie danach bei 6:00 Uhr, 09:00 Uhr und 03:00 Uhr. Die Reihenfolge sollte eingehalten werden. Dann platzieren Sie Blumen, Süßigkeiten, Brot, oder ähnliches hinein. Für Geldwünsche können Sie auch Geld hinein geben. Kupfermünzen eignen sich sehr gut dafür. Die Anordnung ist hier egal. Lassen Sie sich hier ganz von Ihrer Intuition leiten. Lassen Sie sich viel Zeit mit diesem Ritual. Es sollte wirklich in einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre statt finden. Kerzenlicht und Räucherung geben dem Ritual noch eine angenehme Stimmung. Ist aber kein Muss. Beziehen Sie ruhig auch die Familie mit ein. Sie werden erstaunt sein, wie begeistert Ihre Kinder mitmachen. Wenn Sie mit dem Ritual fertig sind, binden Sie es zu einem Paket zusammen. Das kann mit Geschenkband oder mit geflochtenem Gras geschehen. Ganz wie Sie möchten. Dann streifen Sie mit dem Päckchen den gesamten Körper ab um die Energien in dieses Despacho zu geben. Zum Schluss verbrennen Sie das Despacho feierlich im Kamin, oder auf einer anderen Feuerstelle. Sie werden staunen, was von allem noch übrig bleibt. Ich habe erlebt, dass selbst Steine und Geld verbrannt waren. So kraftvoll ist dieses Ritual. Sie können auch hinein geben mit welchen Menschen Sie keine Verbindung mehr haben möchten, weil sie Ihnen zu viel Energie rauben. Es ist sozusagen ein Trennungs- und Wunschritual. Möchten Sie eine Erkrankung los werden? Geben Sie es hinein!

 

Sie können sich alles wünschen. Zieren Sie sich also nicht mit Wünschen. Die obere Welt wird Ihnen das erfüllen, was für Sie bereit steht. Und vor allem, was für Sie das höchste Beste ist. Sie werden Ihnen also keine Wünsche erfüllen, bei denen sie der Meinung sind, dass sie nicht gut für sie wären und Ihnen schaden könnten. Vertrauen Sie darauf.

 

Wenn Sie sich von einer Person energetisch trennen wollen, dann schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor wie der/diejenige vor Ihnen steht. Stellen Sie sich eine energetische Verbindung wie einen Lichtschlauch zwischen sich selbst und dem anderen vor. Egal wo sich dieser Lichtschlauch befindet. Reißen Sie ihn aus dem Energiefeld heraus und beobachten Sie wie sich Ihr Gegenüber in Luft auflöst. Schauen sie sich die Lücke im Energiefeld an und beobachten Sie wie diese Lüche blitzartig heilt. Sie sind nun von dieser Person energetisch getrennt und sie werden merken, wie es Ihnen in wenigen Tagen schlagartig besser gehen wird.

 

von

ELEZAAR - Medium

.

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Sa

22

Dez

2012

I am the light of my soul

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Di

18

Dez

2012

LOSLASSEN

Die Frau, die ihre Blüten im Winde ziehen lässt: Es ist an der Zeit, sich zu verabschieden. Gehen zu lassen.

 

ABSCHIED

Eine Blume bringt Ruhe zu den Menschen; eine Blume, deren Reise sie durch ein Flussbett führt, schenkt dem Fluss Ruhe.

 

Eine Blume im Wind schenkt mir den Anblick von Ruhe.

 

Die Blume fliesst mit dem Leben und mit ihrem Schicksal. Der Wind des Lebens kommt und ich verliebe mich.

 

Der Wind bewirkt, dass ich loslasse, was ich nicht mehr brauche:

 

Ich muss nichts loslassen, was ich nicht loslassen will. Ich muss das loslassen, was überholt ist, mir nicht mehr nützt.

 

Ich lasse los, was seine Funktion erfüllt hat, was mir schädlich sein kann, was ich nicht mehr will. Was mich aufhält, lasse ich los.

 

 

Wir beachten nicht die Blüte, die der Wind fortträgt, wir schauen auf die Frucht, die uns geblieben ist, die sich genau darunter befindet, wo vorher die Blüte war.

 

Unter der Krone der Schönheit haben wir die Frucht und die Samen. Die Frucht birgt die Samen, die Frucht schenkt uns Ruhe.

 

Gott wird nichts von mir nehmen, ohne mir etwas besseres dafür zu geben. Er hat immer ein Geschenk für mich. Die Frucht wird meinem Gaumen munden.

 

Ich habe kein Gefühl von Verlust, ich schaue aufmerksam auf das, was kommt. Ich suche Möglichkeiten, Geschenke, die Türen, die Gott mir für meine Entwicklung öffnet.

 

Ich suche die Weisheit, die Gott für mich bereithält. Gott liebt mich sehr!

 

Die große Herausforderung besteht darin, es zu schaffen, uns in Harmonie zu lösen: Die Hindernisse, die uns aus dem Gleichgewicht gebracht haben, zu überwinden.

 

Uns zu lösen und darauf die Geschenke zu empfangen.

 

Es ist eine Herausforderung und als solche betrachte ich sie. Manchmal ist das gar nicht angenehm aber umso notwendiger. Und ich kann etwas harmonisches daraus machen!Heute ist ein Tag, um die Vergangenheit loszulassen und mein ganzes Wesen für die Zukunft vorzubereiten.

 

AGUSTIN CHAMAN DE ARMENTEREAS

 

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Fr

07

Dez

2012

Wai Turoa-Morgan: Eine sinnerfüllte Zukunft mit Mutter Erde (MYSTICA live)

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Sa

13

Okt

2012

HERZINTELLIGENZ

Je reicher die Menschen sind,

desto eher betrachten sie ihre Privilegien und Vorzüge

als eine Selbstverständlichkeit.

 

Wenn wir uns bester Gesundheit erfreuen

und das Leben uns zudem mit vielen günstigen

Gelegenheiten beschenkt,

nehmen wir diese wahrscheinlich ebenfalls für selbstverständlich,

was nicht gerade unsere Zufriedenheit mehrt.

 

Zufriedenheit wächst vielmehr aus der Dankbarkeit,

die wir für alle positiven Lebensumstände fühlen.

 

Wir können nirgendwo zu Hause sein,

wenn wir uns nicht selbst Zuflucht und Heimat sein können,

wenn wir uns nicht entspannen, in uns keine Ruhe finden.

 

Wo unser Herz ist, fühlen wir uns zu Hause,

nicht wo unser Körper ist.

 

Deswegen sind wir endlich zu Hause angekommen,

sobald wir unser Herz öffnen,

sobald wir ein Gefühl liebevoller Wertschätzung spüren,

sobald wir dankbar, zufrieden, erleichtert und sorglos sind.

 

Wenn wir uns so fühlen,

sind wir überall auf diesem Erdball,

ja im ganzen weiten Universum zu Hause.

 

Ayya Khema

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Mo

01

Okt

2012

»Neuübertragung des Vaterunser« aus dem Aramäischen von Neil Douglas-Klotz

Aramäisches Vater - Mutter - Unser

O Gebärer/in ! Vater-Mutter des Kosmos,
bündele Dein Licht in uns -
mache es nützlich.

Erschaffe Dein Reich der Einheit jetzt.
Dein eines Verlangen wirkt dann in unserem
wie in allem Licht, so in allen Formen.

Gewähre uns täglich,was wir
an Brot und Einsicht brauchen.

Löse die Stränge der Fehler,
die uns binden,
wie wir loslassen, was uns bindet
an die Schuld anderer.

Lass oberflächliche Dinge
uns nicht irreführen,
sondern befreie uns von dem,
was uns zurückhält.

Aus Dir kommt der allwirksame Wille,
die lebendige Kraft zu handeln,
das Lied, das alles verschönert
und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert.

Wahrhaftig - Lebenskraft diesen Aussagen !
Mögen sie der Boden sein, aus dem
alle meine Handlungen erwachsen.

A m e n ...

 

»Neuübertragung des Vaterunser« aus dem Aramäischen von Neil Douglas-Klotz

 

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Di

17

Jul

2012

Sommernewsletter

Familienaufstellung Berlin
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Mi

23

Mai

2012

Schamanisches Gebet für das Triumphieren

von Agustin Chaman de Armenteras

 

Großer Geist, aus dem heiligen Tempel meiner Seele,

Aus dem Gefühl der höchsten Bescheidenheit meines Seins,

Aus dem heiligen Ort durch den ich geboren wurde,

 

Große Schöpfermutter des Universum,

Ich verspreche Dir um das Heiligste, das ich liebe,

Dass ich im Leben triumphieren werde,

Ich verspreche Dir, dass ich als Person triumphieren werde,

Ich verspreche Dir, dass ich glücklich sein werde und

Dass ich die Menschen glücklich machen werde, die ich liebe,

Ich verspreche, dass ich in meiner Arbeit triumphieren werde,

Dass ich in Geldangelegenheiten triumphieren werde - Großer Gott.

 

Ich verspreche Dir, dass ich auf meinem spirituellen Weg triumphieren werde,

Dass ich triumphieren werde und die heilige Aufgabe des Dienstes

An der Menschheit erfüllen werde.

 

Große Schöpfermutter des Universums ich verspreche Dir,

Dass ich triumphieren werde, als mein bester Freund/meine beste Freundin,

Indem ich selbst die Person bin, die sich am meisten um mich kümmert

Und mich am besten behandelt.

 

Ich verspreche Dir um das Heiligste meines Herzens,

Dass ich in der Liebe triumphieren werde,

Dass ich mit meiner Familie triumphieren werde.

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So

20

Mai

2012

Liebe

Was Liebe für 4-8jährige bedeutet...

 

Eine Gruppe Experten stellte diese Frage an eine Gruppe 4-8jähriger:

„Was bedeutet Liebe?“

Die Antworten, die sie erhielten::

 

„Als meine Großmutter Arthrose bekam, konnte sie sich nicht mehr vornüber beugen und ihre Zehennägel lackieren. So hat das dann immer mein Großvater für sie gemacht, obwohl seine Hände auch Arthrose hatten. Das ist Liebe.“

Rebecca – 8 Jahre alt

„Wenn jemand dich liebt, sagt er deinen Namen irgendwie anders. Du weißt einfach, dass dein Name in ihrem Mund sicher ist.!

Billy – 4 Jahre alt

 

„Liebe ist, wenn ein Mädchen Parfüm auflegt und ein Junge Rasierwasser und sie gehen aus und riechen einander.“

Karl – 5 Jahre alt

 

„Liebe ist, wenn du aus Essen gehst und jemandem ganz viel von deinen Pommes Frites abgibst, ohne welche zurückhaben zu wollen.“

Chrissy – 6 Jahre alt

 

„Liebe ist, was dich lächeln lässt, wenn du müde bist.“

Terri – 4 Jahre alt

 

Liebe ist, wenn meine Mami Kaffee für meinen Papi macht und ein Schlückchen probiert, bevor sie ihn ihm gibt, um sicher zu sein, ob er auch schmeckt.“

Danny – 7 Jahre alt

 

„Liebe ist, wenn du immer küsst. Dann, wenn du genug vom Küssen hast, willst du immer noch zusammen sein und du sprichst mehr. Meine Mami und mein Papi sind so. Sie sehen eklig aus, wenn sie sich küssen.“

Emily – 8 Jahre alt

 

„Liebe ist das, was mit dir im Raum ist an Weihnachten, wenn du aufhörst, Geschenke auszupacken und lauschst.“

Bobby - 7 Jahre alt (wow!)

 

„Wenn du besser lieben willst, solltest du mit einem Freund anfangen, den du hasst.“

Nikka – 6 Jahre alt (wir brauchen ein paar Millionen mehr Nikkas)

 

„Liebe ist wie eine kleine alte Frau und ein kleiner alter Mann, die immer noch Freunde, obwohl sie sich schon so gut kennen.“

Tommy – 6 Jahre alt

 

„Während meiner Klavieraufführung, war ich auf der Bühne und hatte Angst. Ich sah all die Menschen an, die mich anschauten und ich sah meinen Papi winken und lächeln. Er war der Einzige, der das machte. Ich hatte keine Angst mehr.“

Cindy – 8 Jahre alt

 

„Meine Mami liebt mich mehr als jeden anderen. Du wirst keinen anderen sehen, der mich in den Schlaf küsst abends.“

Clare – 6 Jahre alt

 

„Liebe ist, wenn dein Welpe dein Gesicht ableckt, auch wenn du ihn den ganzen Tag alleine gelassen hast.“

Mary Ann – 4 Jahre alt

 

„Ich weiß, dass meine große Schwester mich liebt, weil sie mir alle ihre alten Kleider gibt und losgehen muss, um neue zu kaufen.“

Lauren – 4 Jahre alt

 

„Wenn du jemanden liebst, gehen deine Wimpern rauf und runter und kleine Sternchen kommen aus dir heraus.“ (was für ein Bild!)

Karen – 7 Jahre alt

 

„Liebe ist, wenn Mami Papi auf der Toilette sieht und es nicht ekelig findet.“

Mark – 6 Jahre alt

 

„Du solltest wirklich nicht ‚Ich liebe dich’ sagen, wenn du es nicht so meinst. Aber wenn du es so meinst, sag es oft. Die Menschen vergessen.“

Jessica – 8 Jahre alt

 

Der Gewinner war ein 4jähriges Kind, dessen Nachbar ein älterer Herr war, der kürzlich seine Frau verloren hatte.

 

Als er den Mann weinen sah, ging der kleine Junge auf das Grundstück des Herrn, kletterte auf seinen Schoß und saß einfach nur da.

Als seine Mutter fragte, was er zum Nachbarn gesagt hätte, antwortete der kleine Junge: „Nichts. Ich habe ihm nur geholfen, zu weinen.“

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Do

17

Mai

2012

Tränen

Und wenn Du Dein Herz von Eis befreist, will das Wasser fließen. Durch Deine Augen soll es als Tränen laufen, so wie ein Gebirgsbach, der das flüssige Eis eines großen Berges wegspült. Fürchte Dich nie vor Tränen! Tränen aus Trauer sind nur aufgetautes Eis. Tränen aus Liebe und Dankbarkeit sind so rein, wie eine verstärkende Lupe vor Deinem sehenden Herzen.

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Do

10

Mai

2012

Mitgefühl lässt sich wie ein Muskel trainieren

Ein Interwiew mit Tania Singer

 

In der Kunst der Achtsamkeit üben sich zurzeit Studenten der Medienkunst/Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar. In diesem Rahmen steht in einem Vortrag am Dienstag Abend die Empathieforschung im Mittelpunkt.

Leipzig/Weimar. Professor Tania Singer, Direktorin der Abteilung Soziale Neurowissenschaft am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig, erklärt darin, wie Mitgefühl und Empathie kultiviert werden können. Vorab sprach sie mit uns darüber.

 

 

Frau Singer, in der Ankündigung zu Ihrem Vortrag heißt es, Sie arbeiten auch mit buddhistischen Mönchen zusammen. Was macht sie für die Empathieforschung interessant?

 

 

Sie sind Meister des mentalen Trainings und der prosozialen Motivation und haben über viele Jahre Empathie und Mitgefühl trainiert, so wie zum Beispiel ein virtuoser Pianist täglich übt und für eine Studie über die Verknüpfung zwischen Hirn und Motorik in Frage käme. Bei "unseren" Experten, die übrigens nicht nur tibetische Mönche aus Asien sind, sondern auch europäische Spezialisten, messen wir im Scanner ihren Bewusstseinszustand, während sie negative Stimuli präsentiert bekommen. Dann schauen wir uns an, wie das Gehirn diese Informationen aufnimmt, wenn der Proband in neutralem Zustand ist - und wenn er durch Meditation z.B. starkes Mitgefühl aktiviert hat.

 

 

Wie funktioniert das, Mitgefühl trainieren?

 

 

Jeder von uns kann bis zu einem bestimmten Grad Mitgefühl aktivieren. Es ist zum Beispiel verankert im Mutter-Kind-Bindungssystem und äußert sich in unkonditioneller Liebe und Fürsorge der Mutter ihrem Kind gegenüber. Selbst Ratten haben dieses Motivationssystem. Und so, wie Sie in einem Fitnessclub Ihre Muskeln trainieren können, kann man auch mentale Zustände wie Empathie und Mitgefühl weiterentwickeln. Das lernen buddhistische Mönche wie der berühmte Matthieu Ricard oder Menschen, die für mehrere Jahre in Retreat (spirituelle Ruhephase, Anm. d. Red.) gehen, über Jahre mit verschiedenen Meditationsformen. In der westlichen Welt ist diese Kultur weniger lebendig als in Asien. Aber, damit keine Missverständnisse entstehen: Das ist nur ein Aspekt unserer Forschung - und meines Vortrags.

 

 

Worauf liegt Ihr Schwerpunkt heute Abend?

 

 

Es geht zunächst einmal um die Grundlagen der Sozialen Neurowissenschaft, ein noch junger Forschungsbereich, der psychologisch, neurowissenschaftlich und multimethodisch arbeitet. Ich werde erklären, wie Empathie und emotionale Resonanz funktionieren: Wie kann ich Sie verstehen und wie Sie fühlen, obwohl ich nicht in Ihrer Haut stecke? Wie löst mein Gehirn diese Brücke zur Intersubjektivität? Und lassen sich soziale Emotionen wie die Empathie und das Mitgefühl auch bei Laien kultivieren? Im Rahmen einer einjährigen Langzeitstudie, dem Re-Source Projekt, werden wir 200 Laien, Menschen wie Sie und ich, dabei begleiten, wie sie unterschiedliche mentale Fähigkeiten wie Achtsamkeit und Mitgefühl erlernen, und untersuchen, wie sich das auf ihr subjektives Erleben, ihr Gehirn, ihre Gesundheit und ihr Sozialleben auswirkt.

 

 

Mehr Mitgefühl soll Stress reduzieren helfen. Wo besteht die Verbindung?

Wenn Sie ständig im Leistungssystem stecken, in diesem Mehr-erreichen-Wollen oder aber im "Ich-bin-nicht-gut-genug"-Credo, dann können Sie keine Entspannung oder kein Selbst-Mitgefühl empfinden. Das Motivationssystem, das uns Ziele erreichen und Leistung produzieren lässt, ist zwar überlebenswichtig. Doch müssen wir auch manchmal einfach zur Ruhe kommen. Emotionen wie Liebe und Akzeptanz stellen sich nicht in Stress- oder in Angstsituationen ein - sie werden dann sogar gehemmt. Fürsorge und positive warme Gefühle entspringen mitunter auch dem sogenannten Bindungssystem, was z.B. auch durch Massagen aktiviert werden kann. Wenn wir beide Systeme nicht in ein Gleichgewicht bringen, entstehen stressbedingte Krankheiten. Wünschenswert wäre daher, mithilfe der Langzeitstudie eine wissenschaftlich fundierte Trainingsmethode zu entwickeln, über die wir die Fähigkeit wiederentdecken, zur Ruhe zu kommen und Akzeptanz zu uns selbst und anderen zu entwickeln.

 

 

Ist das ein Versuch, buddhistische Lehren in die Wissenschaft zu übertragen?

 

 

Nein. Das Programm, das wir entwickeln, ist komplett säkular. Aber wir wollen herausfinden, wie uns die Herangehensweise der Mönche helfen kann, die seelische Gesundheit Aller zu fördern. Damit der Mensch sich letztendlich selbst dabei hilft, seine verlorene innere Balance zurückzugewinnen.

 

 

Wie schnell oder langsam lernt ein Laie dieses Mitgefühl?

 

 

Durch einwöchige Trainings haben wir erste Befunde, dass die Probanden schon nach kurzer Zeit die Tendenz für pro-soziales Helfen vergrößern und mit positiverem Affekt auf negative Situationen, in denen andere Personen großes Leid ertragen mussten, reagieren können. Normalerweise reagiert man z.B. auf negative oder grausame Nachrichtenbilder mit stark aversiven Gefühlen, die mit einem bestimmten Netzwerk im Gehirn einhergehen, das auch bei eigenem Stress aktiviert sein kann. Nach einem "Compassion"-Training begegnet man denselben Szenen mit einem positiveren, warmen Affekt, der mit Fürsorge verbunden ist. Mit dieser kultivierten Compassion blockt man zwar keine negativen Gefühle ab oder unterdrückt diese, man setzt sich also weiterhin dem stressvollen Material aus. Doch hat man etwas gelernt, das einen vor zu großem empathischen Stress schützt und eine gewisse Resilienz gibt.

 

 

Aber bietet Distanz nicht auch Schutz, damit aus Mitgefühl kein hilfloses Mitleid wird?

 

 

Ja, auch hier geht es um ein Gleichgewicht. Viele Ärzte zum Beispiel blocken alle Gefühle ab oder werden zynisch, um mit dem Leiden anderer umgehen zu können. Wenn man auf der anderen Seite zu stark empathisch ist, geht es einem selbst auch schlecht und man hilft dem Patienten nicht. Ein Mitgefühl-Training würde Ausgleich schaffen. Ärzte oder Rettungshelfer zum Beispiel könnten Methoden lernen, um Empathie in Mitgefühl zu transformieren und damit mit dem Leid ihrer Patienten auf eine sehr viel adaptivere Weise umgehen zu können.

 

 

 

Franziska Nössig / 07.05.12 / TLZ

 

 

 

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Mi

25

Apr

2012

Eine Übung zum "Loslassen"

Eine wunderbare Unterstützung im "Loslassen". Schließ deine Augen und stell dir vor, du hältst einen Luftballon in deinen Händen. Puste diesen Luftballon mit allem auf, was dich bremst, was du loswerden willst. Wenn der Ballon gefüllt ist, mach einen großen Knoten und binde eine Schnur daran. Dann lass den Luftballon los und schau ihm nach, wie er gen Himmel schwebt und alles negative mitnimmt. Ganz hoch im Himmel verschwindet er aus deinem Blick und das Universum löst alles auf. Dann gehe entspannt und befreit deinen Weg weiter :-)

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Fr

30

Mär

2012

Nähe

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Do

29

Mär

2012

Schwinge dich ein in den Gesang des Kosmos

Familienaufstellung Berlin
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Mo

19

Mär

2012

Buchtipp: VOLLKOMMENE LIEBE: und wie sie vielleicht in einer Beziehung gefunden werden kann von John Welwood

Ich möchte euch hier meine neuste Entdeckung vorstellen: ein tiefes und wunderbares Buch über die Liebe: "VOLLKOMMENE LIEBE: und wie sie vielleicht in einer Beziehung gefunden werden kann" von John Welwood

 

http://www.corvia.de/deutsch/gratistexte/Welwood_Vollkommene_Liebe.php und

http://www.arbor-verlag.de/files/9783936855494.pdf

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So

11

Mär

2012

Bilder vom Reinigungsritual mit den Schamanen der Tengeri aus Sibirien

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Mo

05

Mär

2012

Frühlingsnewsletter

Frühlingserwachen

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Fr

17

Feb

2012

Schamanen der Tengeri in Berlin

Schamanen der Tengeri in Berlin

Tengeri Schamanen Ritual Trommeln l


Tengeri – Himmelsgeister - Götter - der ewig blaue und unendlich Weite Himmel. Alles ist eins Tengeri

In der Mongolischen Tradition gewachsen und aus dem Äther unergründlicher Zeiten und Regionen entstanden die Schamanentraditionen der Burjat- Mongolischen Schamanen. Jetzt für sie hautnah greifbar in unseren Gefilden. 5 Burjatische Schamanen und Schamaninnen kommen zu uns aus der Schamanenvereinigung Tengeri aus dem Land am Baikal, das allgemein als Wiege des Schamanismus gilt.

Berlin – Programm:
Zu folgenden Angeboten können Sie kommen, Informationen sammeln, die Schamanen direkt erleben oder auch persönliche schamanische Hilfen bekommen.
 
In Berlin am 08. und 09.03.2012 zu persönlichen Terminen mit den Schamanen        
Kosten: 75€ pro Sitzung
Die Schamanentermine sind hilfreich in Lebensfragen aller Art. Die Schamanen arbeiten u.a. mit Hellsehen und Themen für Körper und Gesundheit, Aura, Besetzungen, Beziehungsproblemen, Jobs und anderer Zukunfts- Fragen des Lebens.


In Berlin am 09.03.2012 Abendvortrag beim DAV Markgrafenstr.11 in Mitte. In Anwesenheit der Schamanen sehen Sie eine Diashow und einen Kurzfilm über den Schamanismus und den schamanischen Traditionen und der schamanischen Arbeit der Tengerischamanen am Baikalsee. Anschließend ist Zeit für Fragen und Antworten an die Schamanen direkt. Übersetzt  wird von Gabriel und Marina Schötschel Kosten: 8€ und 5€ DAV Mitglieder


In Berlin am 10.03.2012 ist ein schamanischer Workshop mit 2 Schamanen. Die genaue Adresse wird noch mitgeteilt. Kosten 90€
Ablauf: Ab ca. 11:00 Einführung in Bedeutung und Ablauf einer Opferzeremonie mit Trance. Dabei gemeinsame Vorbereitung eines Opferrituals ca. bis 12:30.
Ab 13:00 bis ca. 15:00 Opferzeremonie mit Trance(Canneling) eines Schamanen. Es können einzelne persönliche Lebensfragen gestellt werden, die der Geist beantworten kann.
Bis 17:00 ist die Zeit nach dem Ritual mit Fragen und Antworten zum erlebten und was einem zum Thema einfällt.  
In der Stutenmilchfarm Grüne Oase www.stutenmilchfarm.de
Adresse: Zur Grünen Oase 14656 Brieselang OT Bredow. 10.03. Anreise Alle die hier übernachten möchten, bitte bei Elvira Hagen Tel.: 03321/744 880,
E-Mail: info@stutenmilchfarm.de  Ihre Unterkunft buchen


Am 11.03. ab 11 Uhr große schamanische Reinigungszeremonie im Freien (bitte ausreichend warme Kleidung und Selbstverpflegung mitbringen). Kosten 80€
Vorbereitung der Zeremonie am Vormittag. Altäre aufbauen, Feuer und Wasser vorbereiten, Räucherungsmittel, Opfergaben etc. Nach einer allgemeinen Einführung geht das Ritual mit den Gebeten und dem Rufen der Ahnengeister und der Ortsgeister los. Trommeln und die Mantrengesänge begleiten die Zeremonie bis zum Trancezustand eines Schamanen. Nach der Reinigung Weihen der Gaben (Süßes und Gebäck bitte mitbringen) mit Fülle und Wohlstand usw.
Bei den burjatischen Schamanen gibt es 3 Richtungen:
Unsere Schamanen sind in allen 3 Richtungen eingeweiht.

Die autochtonen der Schanare der „schwarzen Schamanen“. Diese Richtung ist uralt und am Baikal heimisch. Die heiligsten Plätze liegen auf der Insel Olchon, wo auch der heilige Ort der 13 Götter liegt.
Ihre Attribute sind die schwarze Mütze mit den Augen, die Trommel und bei den höheren Einweihungen die Hörnerkrone des Bucha Nojon. Sie arbeiten mit Ahnengeister und Ortsgeistern. Sie holen Seelenanteile wieder zurück, arbeiten mit dem direkten Schutz des Klienten für Körper Geist und Seele. Sie klären Schamane kurz vor der Trance          Unglücksserien in Familien auf, sie lösen Flüche und Verwünschungen. Sie stellen auch die Verbindung her für die eigene Lebensaufgabe und stärken besonders die Seelen und befreien von bösen Mächten.
Übrigends findet man an den heiligen Felsen oft gleiche Felszeichnungen wie in Amerika, es sind sogar u.a. 3 Ur-Clane zu finden, die man in den Puebloruinen in Arizona und New Mexico entdecken kann.

Die 2. Gruppe sind die Schandru- Schamanen oder auch die „weißen Schamanen“ und Heilerschamanen genannt. Sie beten den großen weißen Heiler an, der dann im Heilungsritual dem Schamanen bei der Diagnose und beim Therapieerfolg hilft.

 Diese Richtung entstammt auch aus uralten Zeiten. Der genaue heiligste Ort ist nicht bekannt. Es heißt aus dem äußersten Südwesten. Die Markenzeichen des heiligen Berges sind ein Dromedar und eine gelbe Quelle im Innersten des Berges. Es müsste also irgendwo Richtung Westafrika liegen. Die Schamanenkleidung ist die gleiche. Die Ahnengeistmütze mit den Augen ist Blau und als Klangelement zum Rufen der Geister dient eine Glocke. Diese Richtung ist schon wie erwähnt für die Gesundheit der Menschen zuständig. Sie klärten die Ursachen der Erkrankung (Was auch mal ein krankmachender Geist oder eigenes rücksichtsloses Verhalten sein konnte). Neben dem Gebet stellen sie auch wirksame Kräutermischungen und Tees zusammen und kennen verschiedene traditionelle Therapieverfahren wie Massagen, einrenken aller Glieder und Wirbel. Sie können sich mit dem Körper des Klienten verbinden, und die Störfelder des Körpers erkennen um das richtige Heilmittel zu sehen.                          
                                                                                                                                                                                        
 
Diese beiden Richtungen werden von Frauen und Männern ausgeführt, wobei oft Schamanen verschiedene Einweihungen in der Schandru, wie auch der Schanar- Richtung machen.

Die dritte Richtung sind die Darchane, die Schmiedeschamanen, was nur Männer sind. Die sozusagen das Glück schmieden. Die Kleidung ist wie bei den anderen eben mongolisch und als Attribute findet sich der Amboss und der Hammer, mit dem im Ritual die Geister gerufen werden. Das andere Zeichen ist der Ziegenbock. Der heiligste Ort ist ebenfalls nicht bekannt und gilt als der äußerste Nordwesten. Der heilige Berg geräuchert von dem der heilige weiße Bock kommt. Das klingt nach alten germanischen europäischen Richtungen. Denn alle Bocksberge sind die alten Schamanenberge in unseren Landen.
Der Bock war die Verkörperung des Gottes Thors, der den Hammer Schwingt und somit auch als ein Schmiedegott gilt. Die Ziege verkörpert die Fruchtbarkeit und kommt von Walhall zur Wintersonnenwende und bringt die Geschenke und sorgt für das Weiterbestehen des Lebens im Neuen Jahr. Auch heute noch in Skandinavien der Brauch des Julbockes, der an den Weihnachtsbaum gehängt wird und die Julbockkinder, die als Böcke verkleidet von Hof zu Hof springen und für Glück und Fruchtbarkeit singen. Demnach sind Darhanschamane für Wohlstand Glück, Reichtum, Erfolg und Gelingen eines Projektes wichtig, aber auch Reinigungsrituale mit Feuer und Kräuterelixieren gehören dazu. Sie wenden Unglück zu Glück und vertreiben mit der Macht des Darhangottes (Thor) das Übel und bringen sogar alles was mit Technik zu tun hat in Ordnung.

 

Anmeldung und Information:

Marina Schötschel: Tel. 030 22430179Mobil  0176 101 99 296, email: ms@toonto.de oder Petra Hinze 030 428 06 948 email: hinzepetra@web.de

 

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So

12

Feb

2012

Tod im Mutterleib- der verlorene Zwilling

Artikel: Tod im Mutterleib

STERN - Artikel vom 15. Januar 2009 Zwillings-Trauma:

Tod im Mutterleib

Von Sylvie-Sophie Schindler

 

Vor der Geburt von Zwillingen können sich im Mutterleib wahre Dramen abspielen. Häufiger als angenommen stirbt ein Embryo, der andere überlebt. Die möglichen Folgen für das überlebende Kind: gestörtes Bindungsverhalten und ein erhöhtes Risiko für angeborene Krankheiten.

Zwillinge spüren bereits im Mutterleib, dass sie nicht alleine sind. Sie hören den Herzschlag des anderen und nehmen Kontakt zueinander auf. Was aber, wenn der Bruder oder die Schwester plötzlich nicht mehr da ist? Dass ein Zwillingskind bereits vor der Geburt stirbt, passiert häufiger als vermutet. Mediziner sprechen vom "Vanishing-Twin-Syndrom", dem "verlorenen Zwilling". Laut embryologischer Forschungen ist jede zwanzigste bis achte Schwangerschaft zu Beginn eine Mehrlingsschwangerschaft. Auch prominente Beispiele gibt es: der österreichische Sänger Falco war ein Überlebender von Drillingen und Elvis hatte einen älteren Zwillingsbruder, der bereits bei der Geburt tot war.

"Wenn ein Zwilling stirbt, lebt der andere mit der Kraft von beiden", heißt es. Andererseits sprechen Pränatalforscher von traumatischen Erfahrungen für den überlebenden Zwilling und Konsequenzen für sein späteres Bindungsverhalten. Das vorgeburtliche Drama soll auch mit einem erhöhten Risiko für angeborene Krankheiten verbunden sein. Unter anderem kann das Überlebende an Herz-, Hirn- oder Nierenschäden leiden. Durch die moderne Reproduktionsmedizin nimmt die Zahl der verlorenen Zwillinge sogar weiter zu.

Unentdeckte Zwillinge

"Das Schwierige an der Zwillingsgeschichte ist, dass sie meistens tief im Unbewussten schlummert", sagt Evelyne Steinemann, Trauma-Therapeutin aus Zürich. Die Mutter bemerke den Todeskampf inihrer Gebärmutter oft nicht. "Üblich ist bis heute, den Frauen erst im dritten Schwangerschaftsmonat die gesehene Mehrlingsschwangerschaft mitzuteilen, weil der zweite oder auch dritte Embryo vorher häufig verschwindet", sagt Steinemann. "Viele Ärzte wollen Schwangeren eventuelle Enttäuschungen ersparen." Doch häufig ahnt auch der Mediziner nichts. Bei Ultraschalluntersuchungen wird nichts von einem Abgang bemerkt, wenn der Verlust bereits vor dem ersten Ultraschall geschehen ist. Schon innerhalb weniger Wochen ist es nicht mehr möglich, den abgestorbenen Embryo im Mutterleib nachzuweisen.

Aus der Zwillingsforschung ist längst bekannt, dass Zwillinge lebenslänglich eine tiefe Bindung haben. Dass aber auch ein verlorener Zwilling weitreichende Auswirkungen auf das Leben eines Betroffenen haben kann, ist psychologisches Neuland.

(ein Teil entfernt).....

Das Berliner Therapeutenpaar Alfred und Bettina Austermann bestätigt durch seine Erfahrungen mit überlebenden Zwillingen: "Erfüllende Liebesbeziehungen sind für den alleingeborenen Zwilling oft schwierig. Die einen vermeiden Nähe, um den alten Trennungsschmerz nicht wieder zu erleben, die anderen suchen mehr Innigkeit, als ein Partner zu geben vermag." Wer einen Zwilling im Mutterleib verloren habe, sei, so das Therapeutenpaar, jedoch nicht automatisch traumatisiert: "Die emotionalen Auswirkungen durch einen verloren gegangenen Zwilling können sehr schwerwiegend sein. Sie müssen aber nicht."

Von Schuldgefühlen geplagt

Die Zürcher Therapeutin Evelyne Steinemann kennt aus ihrer Praxis noch andere Verhaltensmuster überlebender Zwillinge: "Einige versuchen für beide zu leben, um unbewusst den anderen zu ersetzen. Sie arbeiten beispielsweise für zwei." Da der überlebende Zwilling bereits eine erste Todeserfahrung und einen schweren Abschied hinter sich hat, würden ihn unbewusst oft Schuldgefühle plagen. Fragen wie "Habe ich zu viel Platz eingenommen oder habe ich zu viel Nahrung für mich beansprucht, dass das Geschwisterchen sterben musste?" seien tief im Unterbewusstsein verankert.

Manche Betroffene würden zu starken Depressionen neigen oder hätten Todessehnsucht: "Sie wollen dem Geschwisterchen folgen, das heißt, auch zu sterben, um bei ihm zu sein", sagt Steinemann. Doch die Therapeutin will aus ihren Beobachtungen keine Theorien ableiten: "Weitergehende wissenschaftliche Untersuchungen sind dringend notwendig. Gerade im Hinblick auf die vermehrt in Anspruch genommene Reproduktionsmedizin." Da bei einer künstlichen Befruchtung häufig mehrere Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Mehrlinge entwickeln – auch die Hormonbehandlung trägt ihren Teil dazu bei.

Der amerikanische Forscher David Chamberlain hat in Untersuchungen aus dem Jahr 1998 im Ultraschall beobachtet, dass bereits zwei Monate alte Embryos bewusst wahrnehmen und reagieren können. Fünf Wochen nach der Einnistung, wenn der Embryo eine gewisse Größe erreicht hat, spürt er die Gegenwart des anderen sehr genau. Das Ohr ist das erste, was ein werdender Mensch ausbildet. Der Zwilling hört als erstes seinen eigenen Blutkreislauf und den des anderen, noch bevor das Herz anfängt zu schlagen. Die Geräusche seines Geschwisters sind ihm näher als die Darmgeräusche und der Herzschlag der Mutter.

Später beginnt er mit dem anderen Kontakt aufzunehmen und mit ihm zu spielen. Manche sind zärtlich zueinander, andere boxen miteinander. "Die vorgeburtlichen Spiele werden auch nach der Geburt fortgesetzt", sagt Pränatalpsychologe Ludwig Janus. "Man kann sich vorstellen, dass es nicht ohne Folgen bleibt, wenn der Spielpartner plötzlich nicht mehr da ist. Das ist ein großer Verlust auf emotionaler Ebene." Dass einem Embryo Gefühle zugestanden werden, ist übrigens nicht selbstverständlich. Noch bis in die 70er Jahre herrschte in medizinischen Kreisen die Meinung vor, Neugeborene hätten keine Gefühle. Früher auch eine beliebte These: Babys haben keine Worte, also können sie nicht denken. "Insofern gibt es auch heute noch Wissenschaftler, die daran zweifeln, dass wir uns an das erinnern können, was wir vor dem Sprechen erfahren", sagt Ludwig Janus. "Ich aber bin überzeugt: es gibt eine vorsprachliche Erinnerung."

Hohes Geburtsfehler-Risiko

Weiter ist die Forschung auf dem Gebiet der möglichen physischen Komplikationen für den überlebenden Zwilling. Studien zeigen: Ein Zehntel aller Fälle von zerebraler Kinderlähmung lassen sich auf Geburtstraumen zurückführen. Der Mediziner Peter Pharoah und seine Forschergruppe an der Universität Liverpool fanden heraus: Verbunden mit anderen Formen der Hirnschädigung beträgt die Rate der neurologischen Behinderungen 20 Prozent. Je nachdem, wann das Trauma des sterbenden Zwillings sich ereignet, etwa bei der Bildung der Organe, können auch das Herz oder die Niere beeinträchtigt werden. Das Risiko, dass Betroffene mit einem angeborenen Herzfehler oder anderen Geburtsdefekten auf die Welt kommen, ist relativ hoch.

Wie es dazu kommt, dass nur einer von beiden Zwillingen überlebt, ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt beispielsweise das Fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS). Alle eineiigen, aber auch viele zweieiige Zwillinge teilen sich in der Plazenta dieselbe Blutversorgung. Beim FFTS zieht ein Zwilling dem anderen Blut ab und wächst besonders schnell. Vor einiger Zeit hätte das unter Umständen den Tod eines oder beider Kinder zur Folge gehabt. Heutzutage ist die Überlebensrate viel höher, weil sich die Früherkennung und die Möglichkeit einer Behandlung im Mutterleib enorm verbessert haben. Aus biologischer Sicht ist der vorgeburtliche Tod übrigens nichts Außergewöhnliches. Er ist, so die Annahme, das Ergebnis einer körpereigenen Qualitätskontrolle. Das heißt, der mütterliche Organismus prüft den Embryo auf genetische Anomalien. Dieser Prüfung fallen laut Schätzungen zwischen 50 bis 75 Prozent aller Schwangerschaften zum Opfer. Sie werden vorzeitig beendet, die Frau merkt meistens nichts davon.

Manchmal bleiben Spuren zurück

Wohin aber verschwindet der tote Zwilling? In manchen Fällen bleiben keine Spuren zurück – dann, wenn der abgestorbene Zwilling vom Körper der Mutter zersetzt und in den Körperkreislauf wieder aufgenommen wird oder wenn es zu einer unbemerkten Fehlgeburt mit geringen bis gar keinen Symptomen kommt. Wenn Spuren zurückbleiben, werden sie den Müttern meistens verschwiegen: Es gibt Föten, die wie versteinert im Mutterkuchen eingewachsen sind, so dass dann ein Kind lebend zur Welt kommt und kurz danach noch ein verhärteter Klumpen. Dann gibt es den so genannten "Fetus papyracaeus" - das ist der in der Schwangerschaft gestorbene Zwilling, dessen Körperwasser von der Mutter wieder aufgenommen wurde und der platt gedrückt, beinahe wie ein Blatt Papier, in der Gebärmutter liegt und bei der Geburt mit herauskommt. Manchmal enthält die Nachgeburt mehrere Plazenten – pro Mutterkuchen gab es mindestens ein Kind. In den Plazenten finden sich dann unter anderem Haar- oder andere Gewebespuren eines "Vanishing Twin".

Manchmal bleibt etwas vom verlorenen Zwilling in seiner Schwester oder in seinem Bruder zurück: Dann, wenn der überlebende Zwilling Spuren von embryonalem Gewebe in sich trägt. Oder wenn – was extrem selten vorkommt – sich ein Zwilling im Körper des anderen einnistet. Im Jahr 2003 wurde der Fall eines siebenjährigen Jungen aus Kasachstan bekannt, der wegen eines Tumors ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Doch die Ärzte stellten fest: Er trug den Fötus seines Zwillingsbruders im Bauch.

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Sa

04

Feb

2012

Gestern abend trat Neptun in das Zeichen der Fische ein

03.02.2012 20.04

Heute um kurz nach 20 Uhr tritt Neptun in das Zeichen der Fische ein und verbleibt für die nächsten 14 Jahre in seinem Zeichen. Neptun übt für die nächste Zeit einen bedeutenden Einfluss aus, er ist der einzige Planet der Großen, der im eigenen Zeichen weilt. Mit Neptun in den Fischen wird ein verstärktes kollektives Bedürfnis nach Spiritualität und Transzendenz aufkommen. Diese besondere Zeichenstellung begünstigt den von vielen prophezeiten Bewusstseinswandel ungemein. In den nächsten Jahren werden verstärkt nun viele Wunder die Erde heimsuchen. Das Unausprechliche wird ausgesprochen, das Unsichtbare gesehen, das Unwissbare gewiß. Wer vertraut, wird sehen. Wer sich hingibt, wird getragen. Wer glaubt, wird erfahren. Wer liebt, wird sein.

 

Von: Kosmos und Seele

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Fr

03

Feb

2012

Die Einladung

Die Einladung

 

 

Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.

Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.

 

 

Es interessiert mich nicht wie alt du bist.

Ich will wissen ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen,

auf der Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu Deinem Mond bilden.

 

 

Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben,

oder ob du dich klein machst und verschließt um dich vor Verletzungen zu schützen.

 

 

Ich will wissen ob du den Schmerz - meinen oder deinen eigenen - ertragen kannst.,

ohne ihn zu verstehen, zu bemänteln, oder zu lindern.

Ich will wissen, ob du Freude - meine oder deine eigene - aushalten kannst,dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst,

ohne an Vorsicht oder Vernunft zu apellieren. oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

 

 

Es interessiert mich nicht, ob das, was du erzählst, wahr ist.

Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben" ob du den Vorwurf des Verrates ertragen kannst,

um deine eigene Seele nicht zu verraten, ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.

 

 

Ich will wissen, ob die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst,

selbst wenn sie dir nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.

 

 

Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeiten leben kannst

- meiner und deiner eigenen - und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmondes ein uneingeschränktes "ja" zurufst.

 

 

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst, oder ob du reich bist.

Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht, zermürbt und müde bis auf die Knochen, aufstehen kannst,

um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

 

 

Es interessiert mich nicht, wen du kennst, oder wie du hierher gekommen bist.

Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurück zu weichen.

 

 

Es interessiert mich nicht, wo oder was du mit wem studiert hast.

Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht.

Ich will wissen, ob du mit dir selbst alleine sein kannst,

und ob du den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet wirklich magst.

 

 

von Oriah Mountain Dreamer

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So

08

Jan

2012

Abschied und Neuanfang- Newsletter

Liebe Aufstellungsfreunde,

Das Jahr geht dem Ende zu und ich möchte die Zeit zwischen den Jahren nutzen Resüme zu ziehen, Altes mit Dankbarkeit zu verabschieden und Neues auf den Weg des Gelingens zu bringen.

2011 war ein ereignisreiches Jahr für mich. Ich habe schamanische Lehrer gefunden, die mir einen ganz neuen Raum öffneten. Ich habe ganz besonderen Kontakt zu meinen Ahnen bekommen, zu meinen Ahnen, die Heiler, Seher, Schamanen waren und mich nun mit ihrer Kraft unterstützen. In diesem Jahr hat die erste Ausbildungsgruppe zum Systemischen Aufsteller ihren Kurs abgeschlossen und ich bin wirklich sehr glücklich, weil alle Teilnehmer viel gelernt haben und jetzt selbständig als Aufsteller arbeiten können. Ich habe in diesem Jahr neue Aufstellungsformate entworfen und wunderbare Seminare gehabt. Persönlich habe ich mich auf vielen Ebenen weiter entwickelt, hab Altes gehen lassen und mich in den Raum der Leere begeben, aus dem sich auf wunderbare Weise die Gelegenheiten entfalten. Für all das bin ich sehr dankbar.

Bei Euch möchte mich von ganzem Herzen bedanken für Euer Vertrauen, für Eure Offenheit, für Euer Feedback, für Euren Humor, und dafür, dass Ihr mich habt teilhaben lassen an Euren Träumen, Visionen und Hoffnungen. Ich habe sehr sehr viel dadurch gelernt.

Jetzt steht das Jahr 2012 vor der Tür, ein Jahr das großen Wandel einleitet. Zusätzlich zu den offenen Gruppen und Wochenendseminaren wird es dieses Jahr auch Seminare in Zusammenarbeit mit Kollegen geben, auf die ich mich sehr freue. So ist vom 3.-6. Mai ein 4 Tages Seminar im Umkreis Berlins mit Klaus Kunckel geplant. Er ist Feldenkrais- und Yogalehrer und wir werden die Aufstellungen mit Körperarbeit verbinden. Das ist eine aus meiner Sicht ganz kraftvolle und heilsame Verbindung zweier Methoden und Ebenen, welche die Integration der Heilungsenergie vervielfacht. Geplant ist, dass dann weitere Seminare mit uns folgen. Wer daran Interesse hat, kann sich gerne melden. Eine genaue Ausschreibung folgt noch.
Im August werde ich ein 5 Tages-Seminar mit Matthias Ditsch leiten mit dem Arbeitstitel: Verbinde dich mit deiner Kraft- Verbinde dich mit den 5 Elementen. Hier werden wir  verschiedenen Methoden zusammenfügen. Wir werden sehr naturnah arbeiten und es wird auf jedenfall auch Zeit zum Erholen sein:-). Wer also seinen Urlaub auf diese Weise verbringen möchte und sich stärken möchte, sei hierzu herzlich eingeladen. An der Ausschreibung arbeiten wir momentan.

Alle weiteren Seminarausschreibungen werde ich wie immer extra versenden.

Ich freue mich sehr auf all das, was sich im neuen Jahr ergibt, auch auf das, was ich noch gar nicht kenne, nicht weiß:-)! Ich freue mich auf die vielen Gelegenheiten, die vielen Wunder, auf Heilung und Reinigung, auf viele inspirierende Begegnungen mit Euch, auf die Herzenskraft, die sich entwickelt,  darauf, dass wir spüren, wie die Liebe alles durchdringt und dass jeder seinen eigenen Weg findet und mit innerer Ausrichtung und Mut gehen wird.

Von ganzem Herzen in Liebe

Catarina


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So

08

Jan

2012

Ein Rat für Meditierende

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Di

27

Dez

2011

Rezept für das neue Jahr

Rezept für das neue Jahr von Katharina Elisabeth Goethe

 

Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst, zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird jeden Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.

 

Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808) war die Mutter von Johann Wolfgang von Goethe. Der Sohn schrieb über seine Mutter: „Vom Vater hab ich die Statur, Des Lebens ernstes Führen, Vom Mütterchen die Frohnatur Und Lust zu fabulieren.“

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Fr

23

Dez

2011

1. Rauhnacht

1. Rauhnacht

 

In der Nacht vom 24. auf 25.12.2010 ist die erste Rauhnacht, die am 25.12. gefeiert wird. Sie steht für den Monat Januar. Alles was ab 0 Uhr passiert (Träume, Erlebnisse) sollte aufgeschrieben werden und kann auf den Monat Januar übertragen werden.

Es ist die Rauhnacht der Familie und der Einheit. Und der Tag dient dazu die eigenen Wurzeln zu stärken.

- Betrachte ihre Basis

- Schaue auf ihre irdischen Wurzeln, Deine Familie

- Auf welchem Fundament steht sie

- Was möchte Heilung erfahren

- Segne und ehre ihre Wurzeln

- Schaue, was Du benötigst, um Heilung zu erfahren

Zünde für alle, die Du liebst, ein Licht an und segne es von ganzem Herzen. Räuchere etwas. Schaue, was Du geschenkt bekommst und was Du anderen schenkst. Dies hat symbolische Bedeutung und kann als Zeichen für das kommende Jahr gedeutet werden.

Mache auch der Natur ein Geschenk.

- Körner für die Vögel

- Wasser

- Milch

- Räucherstäbchen

- Brot o.ä.

Lege das Geschenk mit guten Wünschen in Deinem Herzen an die Wurzeln eines Baumes. Lasse ein Nachtlicht für die Ahnen brennen, die vor Dir da waren und Deinen Weg geebnet haben.

Beginne heute das Rauhnachttagebuch zu führen und alle Ereignisse um dich herum aufzuschreiben und zu beobachten.

Achte verstärkt auf Deine Träume. Alles wird, bevor es wahr wird, zunächst einmal geträumt. Nehme Fragen die Du hast mit in Deine Träume. Lade die Lichtwelt ein bevor Du einschläfst. Du wirst Deine Antworten erhalten. Auch wenn es drei Nächte und Tage dauern kann. Schreibe Deine Träume auf.

Alles liebe

ELEZAAR - Medium - Schamanin - Spirituelle Lebensberatung


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Di

13

Dez

2011

Rauhnächte

Was sind Rauhnächte?

Es handelt sich dabei und eine sehr mystische Zeit während der Weihnachtzeit. 12 Nächte. Sie beginnen in der Nacht vom 24.12 eines Jahres bis 06.01. des nächsten Jahres. Während dieser Zeit sind sämtliche Tore zu anderen Dimensionen offen. Zur geistigen Welt mit all ihren Geistwesen (auch Verstorbene), zu den Naturwesenheiten, Engelswesen, geistigen Führern u.s.w. Unsere Ahnen waren von der Kraft der Rauhnächte überzeugt und haben ihren Alltag entsprechend danach gerichtet. Die 12 Rauhnächte stehen für die 12 Monate des kommenden Jahres. Deshalb kann man ein Tagebuch führen was man in diesen Nächten geträumt hat, welches Wetter war und wie es einem ergangen ist. Man sagt, dass diese Ereignisse für jeden einzelnen Monat übertragbar sind. Unabhängig von Glaubensrichtungen oder spirituellen Überzeugungen geschieht es in dieser Zeit, dass die Erde durch Energie gesegnet wird und sich dies jährlich wiederholt. Es geschieht einfach. Egal an was wir glauben und ob wir überhaupt an etwas glauben. Diese Zeit dient zur Reinigung, Heilung, Orakeln und vor allem zum Loslassen. Während dieser Zeit wirken Rituale und energetische Behandlungen besonders intensiv.

 

Die Rauhnächte und ihre Bedeutung:

1.Rauhnacht - 24./25. Dezember:

Fest der Familie und Einheit

2. Rauhnacht - 25./26. Dezember:

Kontaktaufnahme mit dem eigenen höheren Selbst

3. Rauhnacht - 26./27. Dezember:

Loslassen und Wunscherfüllung

4. Rauhnacht - 27./28. Dezember:

Auflösung des Negativen

5. Rauhnacht - 28./29. Dezember:

Freundschaften pflegen und vertiefen und Vergebung

6. Rauhnacht - 29./30. Dezember:

Loslassen und Zürücklassen des Negativen. Vorbereitung auf das neue Jahr

7. Rauhnacht - 30./31. Dezember:

Familie und Einheit. Vertreibung böser Geister (Feuerwerk)

8. Rauhnacht - 31. Dezember/1. Januar:

Wiedergeburt - Tag der Freundschaft und Familie

9. Rauhnacht - 1./2. Januar:

Mit dem eigenen Licht verbinden

10. Rauhnacht - 2./3. Januar:

Vision und Erschaffung der eigenen Zukunft

11. Rauhnacht - 3./4. Januar:

Beschäftigung mit dem Tod

12. Rauhnacht - 4./5. Januar:

Reinigung durch Räuchern

5./6. Januar:

Segnung und Abschluss der Rauhnächte

 

von ELEZAAR - Medium - Schamanin - Spirituelle Lebensberatung

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Mo

05

Dez

2011

Schluß mit dem Frühförderwahn Wie Kinder lernen

Schluss mit dem Frühförderwahn

Spass und Sinnerfüllung sind die Erfolgsfaktoren beim frühkindlichen Lernen

Spass beim Lernen und ein anregendes Umfeld fördern die Hirnentwicklung bei Kleinkindern. (Bild: Imago)Zoom

Spass beim Lernen und ein anregendes Umfeld fördern die Hirnentwicklung bei Kleinkindern. (Bild: Imago)

Das Gehirn von Kleinkindern ist wunderbar aufnahmefähig. Doch kindgerechtes Lernen ist gemäss Experten nicht Faktenvermittlung in Kursen, sondern Bewältigung des Alltags und vielfältige Interaktionen beim Spielen.

Stephanie Lahrtz

Die frühe Förderung von Kindern ist wichtig für ihren späteren schulischen wie auch beruflichen Erfolg. Doch offenbar gehen die Ansichten darüber, was denn nun genau unter Stimulation des kindlichen Gehirns und Bildung im Vorschulalter gemeint ist, weit auseinander. Für viele bedeutet Frühförderung mittlerweile eine Vielzahl von Kursen und kostenpflichtigen Angeboten in musischen, sprachlichen, sportlichen, naturwissenschaftlichen oder sonstigen Bereichen. Fast alle Anbieter berufen sich auf die modernsten Erkenntnisse der Wissenschaften. Doch immer öfter stellen gerade Wissenschafter viele Angebote dieser Art infrage.

Gigantischer Gehirnumbau

Zweifellos wissen wir heute dank einer Vielzahl neurobiologischer und entwicklungspsychologischer Studien und Untersuchungen mit Kindern jeglichen Alters, dass sich das Gehirn nach der Geburt sehr stark verändert. Dann werden vor allem die Areale, die für höhere kognitive Fähigkeiten zuständig sind, regelrecht umgebaut. Die bereits bei der Geburt vorhandenen Milliarden von Nervenzellen werden zuerst auf vielfältigste Weise miteinander verschaltet. Während eine Nervenzelle eines Neugeborenen durchschnittlich 2500 Kontaktpunkte mit anderen Nervenzellen aufweist, gibt es bei Kleinkindern bis zu 15 000 solcher Verknüpfungspunkte. Somit wird das Netz der möglichen Interaktionen immer dichter. Am Ende des ersten Lebensjahres existieren am meisten Kontaktstellen und weitaus mehr als bei Erwachsenen. Bis ins Jugendalter werden jedoch viele dieser Kontakte wieder abgebaut. Dies geschieht in den diversen Gehirnarealen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Experten gehen davon aus, dass nur diejenigen Kontakte erhalten bleiben, die oft genutzt werden.

Wie bei Erwachsenen gezeigt besitzen diejenigen Areale im Gehirn, die man im Berufsalltag oft benötigt, mehr Kontaktstellen und sind somit leistungsfähiger. So sind bei Taxifahrern die Bereiche für Orientierung stärker ausgebaut als bei normalen Verkehrsteilnehmern oder bei Musikern die Bereiche, die fürs Hören von Tönen, aber auch die jeweils benötigten Handbewegungen zuständig sind. Diese Erkenntnisse veranlassten Neurobiologen, Pädagogen und natürlich auch Eltern zu der Annahme, dass man, um ein besonders leistungsfähiges Gehirn zu erhalten, Kinder mit diversen Angeboten dazu animieren sollte, möglichst viele Gehirnareale oft zu benutzen.

So sollten schon im Vorschulalter Experimentierkurse das Physikverständnis erhöhen oder Sprachkurse das Erlernen einer akzentfreien zweiten Sprache neben der Muttersprache ermöglichen. «Es gibt allerdings keinerlei wissenschaftliche Daten, die zeigen, dass Lernkurse- und -programme für Vorschulkinder diese schlauer machen», betont Sabina Pauen, die als Entwicklungspsychologin an der Universität Heidelberg seit Jahren die kindliche Entwicklung erforscht. Man könne momentan allenfalls vermuten, dass von aussen gesetzte Stimuli wie diverse Lernprogramme die Gehirnentwicklung dauerhaft beeinflussen könnten.

So wisse man aus Beobachtungen zweisprachig aufgewachsener Kinder, dass diese sich meist beim Erwerb einer dritten oder vierten Sprache leichter täten. Und man habe auch durch bildgebende Verfahren festgestellt, dass diese beiden Sprachen im Gehirn besser miteinander vernetzt seien als bei Personen, die eine zweite Sprache erst in der Schule erlernten. «Aber dies bedeutet überhaupt nicht, dass jedes Kind, welches im Vorschulalter eine Fremdsprache präsentiert bekommt, tatsächlich mehrere Sprachen leicht und nahezu akzentfrei lernen kann», sagt Pauen.

Gerald Hüther, Neurobiologe an der Universität Göttingen, ist sogar der Überzeugung, dass Kinder eine zweite Sprache oder auch naturwissenschaftliche Phänomene nur dann vor der Schule lernten, wenn dies ihnen erstens Spass mache und sie vor allem zweitens einen Sinn darin sähen. «Kinder behalten nur dann etwas dauerhaft, sprich gewisse Gehirnbereiche verändern sich nur dann, wenn das Gelernte mit einer Emotion verbunden ist.» Eine zweite Sprache zu erlernen, um mit einem Elternteil zu kommunizieren, verschaffe Erfolge. Aber in einer deutschsprachigen Umgebung chinesische Verse einzustudieren, sei für ein Kind vollkommen sinnfrei und könne deshalb dauerhaft keinen Nutzen bringen.

Ähnlich verhalte es sich auch mit anderen Lernprogrammen, sind Hüther und Pauen überzeugt. Förderkurse und Lernprogramme seien viel zu oft an Kriterien der reinen Wissens- und Faktenvermittlung der Erwachsenenwelt ausgerichtet und nicht an den kindlichen Bedürfnissen, die Welt im Spiel zu entdecken, kritisiert Sonja Perren, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Thurgau und der Universität Konstanz.

Der Impuls, sich mit Neuem zu befassen, müsse immer vom Kind ausgehen, damit Lernen gelingen könne, fordert Hüther. Eltern oder Betreuerinnen in Kindertagesstätten müssten deshalb immer auf die Interessen des jeweiligen Kindes achten. Das bedeute allerdings nicht, dass man den Kindern nichts anbieten sollte, betont Pauen. Erwachsene sollten neues Wissen präsentieren, aber dabei darauf achten, ob es dem Kind auch gefalle. Ist dies der Fall, könne auch ein Kurs mit spanischen Liedern und Tänzen oder auch mit Experimenten in der Natur für manche Kinder interessant sein. «Man sollte nur kein schulisch erfolgreicheres Kind dadurch erwarten», meint Pauen.

Können Kurse schaden?

Wichtig fürs Lernen sei für Kinder ganz besonders die Umgebung, betonen alle Experten. Nur wenn ein Kind sich geliebt, geachtet, sicher und sich vor allem als einzigartiges Individuum akzeptiert fühle, sei es aufnahmefähig und bereit, sich auf Neues einzulassen. Eltern müssten deshalb vor allem eine stabile positive Bindung zu ihrem Kind aufbauen, statt es mit Kursinhalten vollzustopfen, fordert Hüther.

Kinder lernten im von ihnen gestalteten, also wirklich freien Spiel mit anderen Kindern aller Altersgruppen am meisten, ist der Neurobiologe überzeugt. Gruppeninteraktionen wie auch die Bewältigung unseres normalen Alltags, der für Kinder ein hohes Mass an Komplexität aufweist, seien das beste Lernangebot, das man machen könne. Denn genau dafür sei unser menschliches Gehirn von Beginn an angelegt. In einer gemischten Gruppe gingen spielende, interagierende Kinder intuitiv genau an ihre jeweilige Leistungsgrenzen und würden nicht über- oder unterfordert, wie es in Kursen oft der Fall ist.

Viele Experten überlegen mittlerweile sogar, ob Lernprogramme Kleinkindern allenfalls schaden könnten. Der Besuch eines einzigen Kurses sei sicher kein negativer Stress für das Kind, auch wenn es ihm dort nicht gefallen sollte, sind Pauen und Perren überzeugt. Allerdings könne sich durchaus ein Beziehungsproblem zwischen Eltern und Kind entwickeln, wenn Eltern ständig einen hohen Erwartungsdruck auf ihre Kinder ausübten, meint Hüther. Kinder erhielten dann das Signal, dass ihre Eltern sie ständig für verbesserungsfähig hielten. Und das wirke sich nachgewiesenermassen sehr nachteilig auf das Selbstwertgefühl der Kinder und ihren Umgang mit der Welt aus.

 

 

Quelle:NZZ Online

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So

20

Nov

2011

Eine erwachende Frau

Eine erwachende Frau ist eine spirituelle Rebellion, mit dem großen Mysterium in einer strahlenden, tief im Körper verwurzelten und kompromisslosen Liebesaffäre für immer verbunden. Sie bewegt sich in der Welt mit unerschütterlichem Mitgefühl, großer Anmut und leidenschaftlicher Freiheit, und ist sich der Bedeutung von bedingungsloser Wahrheit, wahrer Liebe und der Gabe, in sich ruhen zu können, stets bewusst. Sie trägt alle weiblichen Facetten in sich: den sanften Engel, die göttliche Diva und die furiose Kali. Die Erde ist ihr Zuhause. Genau wie die Unendlichkeit.

 

via Awakening Women Institute Deutschland

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Fr

04

Nov

2011

Wagnis

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Mi

02

Nov

2011

Glücklich sein!

Am Sonntag, den 13. November 2011 stehen im Dharma Mati – Rigpa-Zentrum in Westend alle Türen offen.

Der Tag steht unter dem Thema: Glücklich sein – Buddhistische Wege zu innerer Zufriedenheit und bietet ein buntes Programm mit
*VORTRAG,
*MEDITATION,
*GESPRÄCHSRUNDE,
*WORKSHOPS zum selber ausprobieren und erfahren von einfachen buddhistischen Übungen ,
sowie eine *FILMVORFÜHRUNG, "Mitgefühl, Weisheit und Humor".

+++ DER EINTRITT IST FREI +++

Wenn Ihr Lust habt, dem Glück auf die Spur zu kommen und diesen wirklich schönen Ort und die vielfältigen Aktivitäten von Rigpa kennenzulernen, dann kommt vorbei! Es lassen sich auch gut einzelne Veranstaltungen mit einem Sonntagsspaziergang und einem Stück leckeren Kuchen in der Lotus Lounge im Haus kombinieren... Ein Besuch, ob kurz oder lang, lohnt in jedem Fall!

Anbei der Flyer mit ausführlichen Informationen oder unter Thementag selber auf der Website schauen.

Dare to be happy! :-)

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Do

27

Okt

2011

Sehnsucht und Traurigkeit

Ich habe einen sehr schönen Text gefunden:

 

Ich darf lernen mit ihr zu gehen, wenn nicht die Sehnsucht,
wer soll mich sonst führen. Der Verstand?
Ich vertraue lieber meinem Gefühl und dem tiefen Wissen, das daraus entspringt. Der Verstand ist mein Diener und gleichzeitig Geliebter. Manchmal benutzt er mich, doch ich lerne mit ihm zu leben und ihn zu lieben. Die Bedeutung, die ich ihm beimesse liegt in meiner Hand.
Ich erkenne immer mehr, wann er mir nützt und wie ich ihn benutzen kann.
Dafür ist er da. Ich kann ihn benutzen um meiner Sehnsucht zu folgen.

Die Sehnsucht entspringt aus mir selbst.
Es ist das Gefühl des Wissens um vollkommenen inneren Frieden.
Ein Punkt im Universum, der Zukunft genannt wird.
Die Traurigkeit entspringt aus mir selbst.
Es ist das Gefühl dies vergessen zu haben.
Ein Punkt im Universum, der Vergangenheit genannt wird.
Die Sehnsucht und Traurgkeit vereinen sich an einem Punkt
im Universum und das bin ich. Im Hier und Jetzt meines
So seins, des Seele seins.
Ich darf lernen mich im Hier und Jetzt zu verankern.
In Zartheit und Liebe in Selbstannahme und Toleranz gegenüber Anderen.
Das macht mich weich, die Projektionen in mich und andere verschwinden.
Die Sehnsucht und Traurigkeit gebündelt und beherrscht, ist die Liebe zu mir selbst.
Die Energie die uns in den Triumph führt.

Einen magischen, gemeinsamen Weg ... hinein in die Freiheit, in das Glück der Seeligkeit! Fühlt Euch umarmt, ach .. mein Herz jubelt einfach voller Freude :-) .... ( Brigitte Schmidt-Klöten )

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Fr

21

Okt

2011

Der Weg...

‎"Siehst Du, Momo", sagte Beppo, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man."

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: "Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedesmal, wenn man aufblickt, sieht man, daß es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluß ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen."

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muß immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten."

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: "Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein."

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: "Auf einmal merkt man, daß man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste." Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: "Das ist wichtig."

 

(Beppo der Strßenkehrer zu „Momo“, Roman von Michael Ende, 1973)

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Do

20

Okt

2011

Das Leben...

Das Leben ist eine Chance, nutze sie. Das Leben ist schön, bewundere es. Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist kostbar, geh sorgsam damit um. Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn. Das Leben ist ein Rätsel, löse es. Das Leben ist ein Lied, singe es. Das Leben ist ein Abenteuer, wage es. Das Leben ist Liebe, genieße sie.

 

Mutter Teresa

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Mo

03

Okt

2011

Wochenende mit dem sibirischen Schamanen Bahir Schambalowitsch

am 22./23.10.

schamanisches Reinigungsritual mit sibirischen Schamanen Bahir Schambalowitsch

schamanisches Reinigungsritual mit sibirischen Schamanen

Dieses kraftvolle Ritual wird in der Natur durchgeführt.
Um neue Wege gehen zu können, bedarf es oft einer Reinigung um blockierende und hemmende Energien zu entfernen.
Dieses Ritual ist in jeder schamanischen Zeremonie ein fester Bestandteil.

Spendenbasis


Beginn: 11Uhr,

Ort: Dammühle, Wildau-Wentdorf im Dahmetal ca. 80Km südlich von Berlin


Der höchste Schamane der TENGERI, Bair Shambalovitsch Tsyrendorshiev aus Sibirien, ist im Oktober zu Gast in Berlin. Es ist eine einmalige Möglichkeit ihn persönlich kennenzulernen. Seit 30 Jahren arbeitet er als Schamane und hat den Schamanismus in der Baikalregion neu belebt. Er vermittelt das traditionelle sibirische Wissen. Mit seiner erfrischenden, humorvollen und authentischen Art gelingt es ihm einfach die Kulturen miteinander zu verbinden.


Anmeldung notwendig
Kontakt. Petra 030 428 06 948
www.petra-hinze.de

Tagesseminar - Die Kraft unserer Seele mit dem Schamanen Bahir Shambalowitsch

Aus schamanischer Sicht hat jeder Mensch 3 Seelen. Worauf ist im Umgang mit diesen zu achten, sodass jeder sein volles Potential erkennen und annehmen kann.

Dieses Seminar richtet sich an Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Personen in erziehenden Berufen und an Interessierte.

Beginn 10 Uhr, 80€ incl. Übersetzung
Ort: Dammühle, Nr.45, 15936 Dahmetal, OT Wildau Wentdorf

Die Einnahmen unterstützen den Ausbau des Heilzentrums in Sibirien.

Verpflegung extra.

Der höchste Schamane der TENGERI, Bair Shambalovitsch Tsyrendorshiev aus Sibirien, ist im Oktober zu Gast in Berlin. Es ist eine einmalige Möglichkeit ihn persönlich kennenzulernen. Seit 30 Jahren arbeitet er als Schamane und hat den Schamanismus in der Baikalregion neu belebt. Er vermittelt das traditionelle sibirische Wissen. Mit seiner erfrischenden, humorvollen und authentischen Art gelingt es ihm einfach die Kulturen miteinander zu verbinden.

Bitte Kontaktaufnahme unter 030 428 06 948 oder 0173 956 20 41

Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte rechtzeitig anmelden. Sprache Russisch mit deutscher Übersetzung.

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Fr

05

Aug

2011

Buddha, Sex und Leidenschaft - DBU-Kongress 2011

vom 21. bis zum 23. Oktober 2011


„Alles Leben ist leidvoll“ Das ist die erste der Vier Edlen Wahrheiten, die Buddha gelehrt hat. Aber heißt das auch, dass Freude Leiden ist?

Liebe, Lust und Leidenschaft - alle haben sie das Potential zu einem erfüllten und freudvollen Leben. Wenn man sie richtig versteht und verantwortungsvoll damit umgeht.

Leidenschaft ist - aus buddhistischer Perspektive gesehen - eines der drei sogenannten „Wurzelgifte“. Neben Aggression und Ignoranz ist die oft verwirrende Energie der Leidenschaft die Ursache für unsere Verstrickung im endlosen Kreislauf von Hoffnung und Furcht, von Erwartung und Enttäuschung, von Wollen und Frustration.

In vielen Religionen und Kulturen ist und war der Umgang mit Lust und Sexualität oft mit einem Tabu belegt. Unterdrückung und Kasteiung haben meist das Gegenteil von dem bewirkt, was sie verdecken sollen. Die machtvolle Energie der Leidenschaft die, hinter der Scham, der Schuld, der Verdrängung und Prüderie liegt, sucht sich andere Auswege. Missbrauch, Vergewaltigung, Hörigkeit oder abartige Perversionen haben meist im Dunkel von Verboten, Verdrängung, Unterdrückung und Tabus ihren Ursprung.

Ein offener und ehrlicher Umgang mit Sexualität und Lust – mit Liebe und Lebensfreude – ist möglich.

Der eigentliche Zweck der Sexualität ist Fortpflanzung … Ursprung und Schaffung neuen Lebens. Eigentlich der reinste und wunderbarste Trieb der Menschheit. Sich fortzupflanzen, sich in einem andern zu finden und Leben, Liebe und Lebensfreude weiter zu geben. Und das bedeutet nicht nur Kinder zeugen und gebären, sondern auch Kreativität, Kommunikation und Verantwortung für die Erde. Die Gestaltungskraft der Leidenschaft bewirkt, dass das Werdende und Zukünftige etwas Besseres werden kann.

Zwischen diesen beiden Polen liegt ein Spannungsfeld von unglaublich vielfältiger Kraft. Der Umgang mit Sexualität kann Gefängnis oder Hölle sein – aber auch Mittel und Weg zu einem erfüllten Leben – jenseits von Egoismus und Leichtfertigkeit.

Buddhas und Bodhisattvas haben durch Liebe und Mitgefühl Befreiung erlangt. Mit einer aufrichtigen und verantwortungsvollen Haltung zu Lust und Leidenschaft können wir die Welt mit frischer Lebensfreude bereichern.

Quelle: http://www.buddhismus-kongress.de/

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Fr

05

Aug

2011

Wie man sich erdet und in seinem Körper bleibt

Den Astralkörper verankern oder Wie du dich innerhalb deines physischen Körpers erdest

Wenn du eines der oben genannten Symptome oder Empfindungen erlebst, dann bist du teilweise aus deinem Körper. Um deinen Astralkörper wieder mit dem physischen Körper zu verankern, kannst du folgendes tun:

1. Such dir einen ruhigen Raum, wo du für mindestens 15-20 Minuten nicht gestört wirst. Schalte das Telefon aus. Häng ein „Bitte nicht stören" Schild an die Tür. Zieh deine Schuhe aus und leg dich bequem auf den Rücken. Wenn du Rückenprobleme hast, dann nicht flach liegen, in der Regel hilft es, die Knie zu beugen und die Füße flach auf den Boden zu stellen. Oder, wenn du eine Verletzung hast, die dich daran hindert zu liegen, setzte dich nur bequem irgendwo hin, das hilft, zu entspannen.

2. Schließe deine Augen. Keine Hände oder Beine oder Knöchel kreuzen. Falls du sitzt, stelle die Füße flach auf den Boden. Nimm einen tiefen Atemzug in die Nase und nach unten in den Bauch. Lasse die Luft langsam durch den Mund ausströmen. Tue dies dreimal in Folge.

3. Visualisiere dich selbst, wo du liegst oder sitzt. Wenn du dies nicht kannst, dann stell es dir eben so gut es geht vor - kämpfe nicht mit diesem Teil der Übung.

4. Sieh oder spür deinen Astralkörper (der sehr Regenbogen-bunt ist) ungefähr 1 Meter über deinem Kopf hängen. Du wirst Kopf, Nacken, Schultern und Arme deines Astralkörpers sehen.

5. Bewege den Astralkörper langsam nach oben und aus der Oberseite des Kopfes heraus, bis deine astralen Füße etwa sechs Zentimeter über deinem physischen Kopf schweben.

6. Dann, ganz langsam, bringe den Astralkörper zurück in deinen physischen Körper. Du kannst die Füße durch die Öffnung in der Oberseite des Kopfes rutschen sehen und der Rest des Körpers folgt.

7. Fahre fort, deine astralen Füße zu visualisieren, auf ihrem Weg nach unten, durch Brust, Taille, Hüften, nach unten durch die Oberschenkel, vorbei an den Knien, den Waden, bis die astralen Füße schließlich in den physischen Füßen „einrasten". Stell dir eine Empfindung von "Verriegelung" oder "Andocken" vor, wo es unsichtbare Verschlüsse auf den astralen Füßen gibt, die deine körperlichen Füße umschließen.

8. Wenn deine astralen Füße sich in deinen physischen Füßen verankern, ist der Rest deines Astralkörpers bereits eingerastet in den Händen, Armen, Fingern und dem Rest deines Körpers.

9. Stell dir an der Oberseite des Kopfes einen runden "Deckel" vor, der offen ist und es deinem Astralkörper erlaubte, wieder in voll und ganz in deinen Körper zu rutschen. Siehe, wie sich dieser "Deckel" langsam, dicht und sicher an der Oberseite des Kopfes verschließt.

10. Du kannst nun deine Augen öffnen dich auf das "hier und jetzt" einstellen. Du fühlst dich vielleicht ein wenig anders, vielleicht ein wenig schwerer. Aber das ist ein gutes Zeichen, dass dein Astralkörper vollständig in deiner physischen Form verankert ist. Gönn dir ein paar Minuten Zeit, um dich auf dieses neue Gefühl einstellen. Wenn du dich bereit fühlst, stehe auf. Nimm dir Zeit, es könnte sich zunächst sehr anders anfühlen. Gib deinem physischen und astralen Körper eine Chance, sich anzupassen.


Wie oft muss ich meinem Astralkörper visualisieren, wie er zurück in meinen physischen Körper geht?

AstralkörperMeine Mutter, die ein echter 'Space Cadet' war, hing immer aus ihrem physischen Körper heraus. Als sie diese Technik zunächst versuchte (und es hat funktioniert), „ploppte" ihr Astralkörper wieder aus dem Körper heraus (ihr Astralkörper floh durch ihr Kronenchakra oben aus dem Kopf), nachdem er für ein paar Stunden „im" physischen Körper gewesen war. Ich riet ihr, dass sie jedes Mal, wenn dies geschah, innehalten und die Visualisierung machen sollte, wie ihr Astralkörper wieder in ihrer körperlichen Form zurückkehrte.

Anfangs machte meine Mutter diese Übung 4-5 mal am Tag. Im Laufe der Zeit, nach etwa einen Monat, hörte der Astralkörper auf, auszutreten und diese Situation kam immer seltener vor, bis sie die Visualisierung schließlich nur einmal alle paar Wochen machte.

Wenn du diese Übung machst, stimulierst du die neuralen Nervenbahnen des zentralen Nervensystems, weil unser Chakra-System mit den endokrinen Drüsen und unserem zentralen Nervensystem verbunden ist. So kann man fühlen, wenn der Astralkörper sich löst und flieht. Wenn die beiden synchron sind, fühlt man ein "Schweregefühl" im Körper, das vorher nicht da war. Das ist das Zeichen/die Empfindung, dass die beiden verankert sind. Wenn du dich plötzlich leichter fühlst und die Schwere verschwindet, hat der Astralkörper sich entriegelt und ist mehr oder weniger wieder über dein Kronen-Chakra geflohen. Wenn du fühlst, wie das geschieht, finde so schnell es geht, einen ruhigen ungestörten Platz, um zu visualisieren und den Astralkörper zurück in dich hinein zu bringen.

Wenn du die Erinnerung der Nervenbahnen und des Gedächtnis des Körpers-Geists erneuerst, dann wird der Astralkörper "re-trainiert", etwas Anderes zu tun, als er bisher tat. Ein Astral-Körper kann wie ein Hund trainiert und wieder um-trainiert werden. Wir schulen ihn durch Disziplin. Indem wir die gleiche Technik oder Visualisierungs-Übung bei Bedarf immer und immer wieder tun. Manche Menschen müssen diese Übung einmal pro Woche tun, andere öfter. Es kommt darauf an. Je mehr dein Astralkörper aus deinem physischen Körper hängt, desto länger musst du diese Technik üben.


Einen Monat bis zur permanenten Erdung

geerdetDie gute Nachricht ist, dass auch ein noch so fehlgeleiteter Astralkörper sich wieder in Harmonie mit dir zurückführen lässt. Es braucht nur ein wenig Übung, ein wenig Zeit und Geduld mit sich. Wenn es nicht auf Anhieb funktioniert, nicht aufgeben. Mach es dreimal täglich, Tag für Tag - ziemlich bald, wird der rebellischen Astralkörper die Nachricht verstehen - manchmal muss man es einfach durchstehen. Und das kannst du und wirst du. Ganz allgemein gesprochen dauert es für die meisten Menschen etwa einen Monat, um den Astralkörper so zu schulen, dass er sich vollständig und permanent im physischen Körper aufhält.

Im Idealfall solltest du diese Visualisierungstechnik die ersten zwei Wochen dreimal täglich tun - einmal, bevor du am Morgen aus dem Bett aufstehst, dann am Mittag und ein drittes Mal, wenn du im Bett bist und bevor du schlafen gehst. Tue dies für zwei Wochen. Dann wechselst du zu zweimal am Tag: morgens und abends für weitere zwei Wochen. Generell ist der Astralkörper nach diesem Monat "umgeschult", in deinem Körper zu bleiben, während du wach bist.


Wie fühlt es sich an, in meinem Körper zu sein?

Du wirst es wissen, weil du ein Gefühl von Solidität und Festigkeit in dir hast, du fühlst deinen Körper, deine Bewegungen, deinen Atem, deine Emotionen (alle von ihnen) und du bist in der Lage dich zu konzentrieren, zu fokussieren, Projekte zu Ende zu bringen, dich an Dinge zu erinnern, die zu tun sind. Du wirst nicht mehr stolpern, über Dinge fallen, dich stoßen (ein Tollpatsch sein) oder herumschwirren. Da ist eine scharfe geistige Klarheit in deinen mentalen Prozessen. Du wirst nicht mehr vergesslich sein. Es besteht eine Verbindung mit allen Emotionen und damit, wie du dich von Moment zu Moment fühlst. Das ist der Sinn "geerdet-seins" oder "in-deinem-Körper-seins'. Deine sechs Sinne sind "on-line.". Das bedeutet, dass du Farben intensiver sehen wirst (und lebendiger als früher). Du wirst dein Essen klarer schmecken und dir der vielen Schichten von Aromen bewusst sein. Dein Gehör wird sich verbessern. Oft ist Tinitus oder ein Klingeln in den Ohren eigentlich ein Symptom für einen abgespaltenen Astralkörper. Deine Intuition wird sich enorm verstärken. Du wirst dich an deine Träume erinnern. Jedes Gefühl wird intensiviert und das ist gut. Du hast auch viel mehr Energie. Du wirst produktiver, disziplinierter, organisierter. Du wirst beenden, was du beginnst. Du wirst die Ausdauer und den Fokus haben zu tun, was du willst. Deine Wünsche werden lauter werden und du wirst dich voll, zu 100% auf das Leben in all seinen Facetten einlassen.

 

Quelle: http://www.sein.de/spiritualitaet/energiearbeit/2011/wie-man-sich-erdet-und-in-seinem-koerper-bleibt.html

 

Eileen Nauman

ist eine Schamanin in Familientradition aus der Ahnenlinie des Vaters. Sie ist 1/8 Eastern Cherokee. Ihr indianischer Name ist Ai Gvhdi Waya - "die mit Wölfen geht".

 

 



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