Fr

17

Feb

2012

Schamanen der Tengeri in Berlin

Schamanen der Tengeri in Berlin

Tengeri Schamanen Ritual Trommeln l


Tengeri – Himmelsgeister - Götter - der ewig blaue und unendlich Weite Himmel. Alles ist eins Tengeri

In der Mongolischen Tradition gewachsen und aus dem Äther unergründlicher Zeiten und Regionen entstanden die Schamanentraditionen der Burjat- Mongolischen Schamanen. Jetzt für sie hautnah greifbar in unseren Gefilden. 5 Burjatische Schamanen und Schamaninnen kommen zu uns aus der Schamanenvereinigung Tengeri aus dem Land am Baikal, das allgemein als Wiege des Schamanismus gilt.

Berlin – Programm:
Zu folgenden Angeboten können Sie kommen, Informationen sammeln, die Schamanen direkt erleben oder auch persönliche schamanische Hilfen bekommen.
 
In Berlin am 08. und 09.03.2012 zu persönlichen Terminen mit den Schamanen        
Kosten: 75€ pro Sitzung
Die Schamanentermine sind hilfreich in Lebensfragen aller Art. Die Schamanen arbeiten u.a. mit Hellsehen und Themen für Körper und Gesundheit, Aura, Besetzungen, Beziehungsproblemen, Jobs und anderer Zukunfts- Fragen des Lebens.


In Berlin am 09.03.2012 Abendvortrag beim DAV Markgrafenstr.11 in Mitte. In Anwesenheit der Schamanen sehen Sie eine Diashow und einen Kurzfilm über den Schamanismus und den schamanischen Traditionen und der schamanischen Arbeit der Tengerischamanen am Baikalsee. Anschließend ist Zeit für Fragen und Antworten an die Schamanen direkt. Übersetzt  wird von Gabriel und Marina Schötschel Kosten: 8€ und 5€ DAV Mitglieder


In Berlin am 10.03.2012 ist ein schamanischer Workshop mit 2 Schamanen. Die genaue Adresse wird noch mitgeteilt. Kosten 90€
Ablauf: Ab ca. 11:00 Einführung in Bedeutung und Ablauf einer Opferzeremonie mit Trance. Dabei gemeinsame Vorbereitung eines Opferrituals ca. bis 12:30.
Ab 13:00 bis ca. 15:00 Opferzeremonie mit Trance(Canneling) eines Schamanen. Es können einzelne persönliche Lebensfragen gestellt werden, die der Geist beantworten kann.
Bis 17:00 ist die Zeit nach dem Ritual mit Fragen und Antworten zum erlebten und was einem zum Thema einfällt.  
In der Stutenmilchfarm Grüne Oase www.stutenmilchfarm.de
Adresse: Zur Grünen Oase 14656 Brieselang OT Bredow. 10.03. Anreise Alle die hier übernachten möchten, bitte bei Elvira Hagen Tel.: 03321/744 880,
E-Mail: info@stutenmilchfarm.de  Ihre Unterkunft buchen


Am 11.03. ab 11 Uhr große schamanische Reinigungszeremonie im Freien (bitte ausreichend warme Kleidung und Selbstverpflegung mitbringen). Kosten 80€
Vorbereitung der Zeremonie am Vormittag. Altäre aufbauen, Feuer und Wasser vorbereiten, Räucherungsmittel, Opfergaben etc. Nach einer allgemeinen Einführung geht das Ritual mit den Gebeten und dem Rufen der Ahnengeister und der Ortsgeister los. Trommeln und die Mantrengesänge begleiten die Zeremonie bis zum Trancezustand eines Schamanen. Nach der Reinigung Weihen der Gaben (Süßes und Gebäck bitte mitbringen) mit Fülle und Wohlstand usw.
Bei den burjatischen Schamanen gibt es 3 Richtungen:
Unsere Schamanen sind in allen 3 Richtungen eingeweiht.

Die autochtonen der Schanare der „schwarzen Schamanen“. Diese Richtung ist uralt und am Baikal heimisch. Die heiligsten Plätze liegen auf der Insel Olchon, wo auch der heilige Ort der 13 Götter liegt.
Ihre Attribute sind die schwarze Mütze mit den Augen, die Trommel und bei den höheren Einweihungen die Hörnerkrone des Bucha Nojon. Sie arbeiten mit Ahnengeister und Ortsgeistern. Sie holen Seelenanteile wieder zurück, arbeiten mit dem direkten Schutz des Klienten für Körper Geist und Seele. Sie klären Schamane kurz vor der Trance          Unglücksserien in Familien auf, sie lösen Flüche und Verwünschungen. Sie stellen auch die Verbindung her für die eigene Lebensaufgabe und stärken besonders die Seelen und befreien von bösen Mächten.
Übrigends findet man an den heiligen Felsen oft gleiche Felszeichnungen wie in Amerika, es sind sogar u.a. 3 Ur-Clane zu finden, die man in den Puebloruinen in Arizona und New Mexico entdecken kann.

Die 2. Gruppe sind die Schandru- Schamanen oder auch die „weißen Schamanen“ und Heilerschamanen genannt. Sie beten den großen weißen Heiler an, der dann im Heilungsritual dem Schamanen bei der Diagnose und beim Therapieerfolg hilft.

 Diese Richtung entstammt auch aus uralten Zeiten. Der genaue heiligste Ort ist nicht bekannt. Es heißt aus dem äußersten Südwesten. Die Markenzeichen des heiligen Berges sind ein Dromedar und eine gelbe Quelle im Innersten des Berges. Es müsste also irgendwo Richtung Westafrika liegen. Die Schamanenkleidung ist die gleiche. Die Ahnengeistmütze mit den Augen ist Blau und als Klangelement zum Rufen der Geister dient eine Glocke. Diese Richtung ist schon wie erwähnt für die Gesundheit der Menschen zuständig. Sie klärten die Ursachen der Erkrankung (Was auch mal ein krankmachender Geist oder eigenes rücksichtsloses Verhalten sein konnte). Neben dem Gebet stellen sie auch wirksame Kräutermischungen und Tees zusammen und kennen verschiedene traditionelle Therapieverfahren wie Massagen, einrenken aller Glieder und Wirbel. Sie können sich mit dem Körper des Klienten verbinden, und die Störfelder des Körpers erkennen um das richtige Heilmittel zu sehen.                          
                                                                                                                                                                                        
 
Diese beiden Richtungen werden von Frauen und Männern ausgeführt, wobei oft Schamanen verschiedene Einweihungen in der Schandru, wie auch der Schanar- Richtung machen.

Die dritte Richtung sind die Darchane, die Schmiedeschamanen, was nur Männer sind. Die sozusagen das Glück schmieden. Die Kleidung ist wie bei den anderen eben mongolisch und als Attribute findet sich der Amboss und der Hammer, mit dem im Ritual die Geister gerufen werden. Das andere Zeichen ist der Ziegenbock. Der heiligste Ort ist ebenfalls nicht bekannt und gilt als der äußerste Nordwesten. Der heilige Berg geräuchert von dem der heilige weiße Bock kommt. Das klingt nach alten germanischen europäischen Richtungen. Denn alle Bocksberge sind die alten Schamanenberge in unseren Landen.
Der Bock war die Verkörperung des Gottes Thors, der den Hammer Schwingt und somit auch als ein Schmiedegott gilt. Die Ziege verkörpert die Fruchtbarkeit und kommt von Walhall zur Wintersonnenwende und bringt die Geschenke und sorgt für das Weiterbestehen des Lebens im Neuen Jahr. Auch heute noch in Skandinavien der Brauch des Julbockes, der an den Weihnachtsbaum gehängt wird und die Julbockkinder, die als Böcke verkleidet von Hof zu Hof springen und für Glück und Fruchtbarkeit singen. Demnach sind Darhanschamane für Wohlstand Glück, Reichtum, Erfolg und Gelingen eines Projektes wichtig, aber auch Reinigungsrituale mit Feuer und Kräuterelixieren gehören dazu. Sie wenden Unglück zu Glück und vertreiben mit der Macht des Darhangottes (Thor) das Übel und bringen sogar alles was mit Technik zu tun hat in Ordnung.

 

Anmeldung und Information:

Marina Schötschel: Tel. 030 22430179Mobil  0176 101 99 296, email: ms@toonto.de oder Petra Hinze 030 428 06 948 email: hinzepetra@web.de

 

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So

12

Feb

2012

Tod im Mutterleib- der verlorene Zwilling

Artikel: Tod im Mutterleib

STERN - Artikel vom 15. Januar 2009 Zwillings-Trauma:

Tod im Mutterleib

Von Sylvie-Sophie Schindler

 

Vor der Geburt von Zwillingen können sich im Mutterleib wahre Dramen abspielen. Häufiger als angenommen stirbt ein Embryo, der andere überlebt. Die möglichen Folgen für das überlebende Kind: gestörtes Bindungsverhalten und ein erhöhtes Risiko für angeborene Krankheiten.

Zwillinge spüren bereits im Mutterleib, dass sie nicht alleine sind. Sie hören den Herzschlag des anderen und nehmen Kontakt zueinander auf. Was aber, wenn der Bruder oder die Schwester plötzlich nicht mehr da ist? Dass ein Zwillingskind bereits vor der Geburt stirbt, passiert häufiger als vermutet. Mediziner sprechen vom "Vanishing-Twin-Syndrom", dem "verlorenen Zwilling". Laut embryologischer Forschungen ist jede zwanzigste bis achte Schwangerschaft zu Beginn eine Mehrlingsschwangerschaft. Auch prominente Beispiele gibt es: der österreichische Sänger Falco war ein Überlebender von Drillingen und Elvis hatte einen älteren Zwillingsbruder, der bereits bei der Geburt tot war.

"Wenn ein Zwilling stirbt, lebt der andere mit der Kraft von beiden", heißt es. Andererseits sprechen Pränatalforscher von traumatischen Erfahrungen für den überlebenden Zwilling und Konsequenzen für sein späteres Bindungsverhalten. Das vorgeburtliche Drama soll auch mit einem erhöhten Risiko für angeborene Krankheiten verbunden sein. Unter anderem kann das Überlebende an Herz-, Hirn- oder Nierenschäden leiden. Durch die moderne Reproduktionsmedizin nimmt die Zahl der verlorenen Zwillinge sogar weiter zu.

Unentdeckte Zwillinge

"Das Schwierige an der Zwillingsgeschichte ist, dass sie meistens tief im Unbewussten schlummert", sagt Evelyne Steinemann, Trauma-Therapeutin aus Zürich. Die Mutter bemerke den Todeskampf inihrer Gebärmutter oft nicht. "Üblich ist bis heute, den Frauen erst im dritten Schwangerschaftsmonat die gesehene Mehrlingsschwangerschaft mitzuteilen, weil der zweite oder auch dritte Embryo vorher häufig verschwindet", sagt Steinemann. "Viele Ärzte wollen Schwangeren eventuelle Enttäuschungen ersparen." Doch häufig ahnt auch der Mediziner nichts. Bei Ultraschalluntersuchungen wird nichts von einem Abgang bemerkt, wenn der Verlust bereits vor dem ersten Ultraschall geschehen ist. Schon innerhalb weniger Wochen ist es nicht mehr möglich, den abgestorbenen Embryo im Mutterleib nachzuweisen.

Aus der Zwillingsforschung ist längst bekannt, dass Zwillinge lebenslänglich eine tiefe Bindung haben. Dass aber auch ein verlorener Zwilling weitreichende Auswirkungen auf das Leben eines Betroffenen haben kann, ist psychologisches Neuland. Zoe Nyffeler aus Zürich wäre eigentlich als ein Drilling auf die Welt gekommen. Die zwei toten Geschwister hinterließen ein tiefes Loch in ihrem Leben. "Ich war immer auf der Suche nach etwas, nach dem perfekten Zustand, nach totaler Symbiose", sagt die 54- Jährige. Heute, nach mehreren Trauma-Therapien, weiß sie: "Meine Partner fühlten sich von meinen Ansprüchen total überfordert." Und: "Kein Partner kann mir meine toten Geschwister ersetzen." Das Berliner Therapeutenpaar Alfred und Bettina Austermann bestätigt durch seine Erfahrungen mit überlebenden Zwillingen: "Erfüllende Liebesbeziehungen sind für den alleingeborenen Zwilling oft schwierig. Die einen vermeiden Nähe, um den alten Trennungsschmerz nicht wieder zu erleben, die anderen suchen mehr Innigkeit, als ein Partner zu geben vermag." Wer einen Zwilling im Mutterleib verloren habe, sei, so das Therapeutenpaar, jedoch nicht automatisch traumatisiert: "Die emotionalen Auswirkungen durch einen verloren gegangenen Zwilling können sehr schwerwiegend sein. Sie müssen aber nicht."

Von Schuldgefühlen geplagt

Die Zürcher Therapeutin Evelyne Steinemann kennt aus ihrer Praxis noch andere Verhaltensmuster überlebender Zwillinge: "Einige versuchen für beide zu leben, um unbewusst den anderen zu ersetzen. Sie arbeiten beispielsweise für zwei." Da der überlebende Zwilling bereits eine erste Todeserfahrung und einen schweren Abschied hinter sich hat, würden ihn unbewusst oft Schuldgefühle plagen. Fragen wie "Habe ich zu viel Platz eingenommen oder habe ich zu viel Nahrung für mich beansprucht, dass das Geschwisterchen sterben musste?" seien tief im Unterbewusstsein verankert.

Manche Betroffene würden zu starken Depressionen neigen oder hätten Todessehnsucht: "Sie wollen dem Geschwisterchen folgen, das heißt, auch zu sterben, um bei ihm zu sein", sagt Steinemann. Doch die Therapeutin will aus ihren Beobachtungen keine Theorien ableiten: "Weitergehende wissenschaftliche Untersuchungen sind dringend notwendig. Gerade im Hinblick auf die vermehrt in Anspruch genommene Reproduktionsmedizin." Da bei einer künstlichen Befruchtung häufig mehrere Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich Mehrlinge entwickeln – auch die Hormonbehandlung trägt ihren Teil dazu bei.

Der amerikanische Forscher David Chamberlain hat in Untersuchungen aus dem Jahr 1998 im Ultraschall beobachtet, dass bereits zwei Monate alte Embryos bewusst wahrnehmen und reagieren können. Fünf Wochen nach der Einnistung, wenn der Embryo eine gewisse Größe erreicht hat, spürt er die Gegenwart des anderen sehr genau. Das Ohr ist das erste, was ein werdender Mensch ausbildet. Der Zwilling hört als erstes seinen eigenen Blutkreislauf und den des anderen, noch bevor das Herz anfängt zu schlagen. Die Geräusche seines Geschwisters sind ihm näher als die Darmgeräusche und der Herzschlag der Mutter.

Später beginnt er mit dem anderen Kontakt aufzunehmen und mit ihm zu spielen. Manche sind zärtlich zueinander, andere boxen miteinander. "Die vorgeburtlichen Spiele werden auch nach der Geburt fortgesetzt", sagt Pränatalpsychologe Ludwig Janus. "Man kann sich vorstellen, dass es nicht ohne Folgen bleibt, wenn der Spielpartner plötzlich nicht mehr da ist. Das ist ein großer Verlust auf emotionaler Ebene." Dass einem Embryo Gefühle zugestanden werden, ist übrigens nicht selbstverständlich. Noch bis in die 70er Jahre herrschte in medizinischen Kreisen die Meinung vor, Neugeborene hätten keine Gefühle. Früher auch eine beliebte These: Babys haben keine Worte, also können sie nicht denken. "Insofern gibt es auch heute noch Wissenschaftler, die daran zweifeln, dass wir uns an das erinnern können, was wir vor dem Sprechen erfahren", sagt Ludwig Janus. "Ich aber bin überzeugt: es gibt eine vorsprachliche Erinnerung."

Hohes Geburtsfehler-Risiko

Weiter ist die Forschung auf dem Gebiet der möglichen physischen Komplikationen für den überlebenden Zwilling. Studien zeigen: Ein Zehntel aller Fälle von zerebraler Kinderlähmung lassen sich auf Geburtstraumen zurückführen. Der Mediziner Peter Pharoah und seine Forschergruppe an der Universität Liverpool fanden heraus: Verbunden mit anderen Formen der Hirnschädigung beträgt die Rate der neurologischen Behinderungen 20 Prozent. Je nachdem, wann das Trauma des sterbenden Zwillings sich ereignet, etwa bei der Bildung der Organe, können auch das Herz oder die Niere beeinträchtigt werden. Das Risiko, dass Betroffene mit einem angeborenen Herzfehler oder anderen Geburtsdefekten auf die Welt kommen, ist relativ hoch.

Wie es dazu kommt, dass nur einer von beiden Zwillingen überlebt, ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt beispielsweise das Fetofetale Transfusionssyndrom (FFTS). Alle eineiigen, aber auch viele zweieiige Zwillinge teilen sich in der Plazenta dieselbe Blutversorgung. Beim FFTS zieht ein Zwilling dem anderen Blut ab und wächst besonders schnell. Vor einiger Zeit hätte das unter Umständen den Tod eines oder beider Kinder zur Folge gehabt. Heutzutage ist die Überlebensrate viel höher, weil sich die Früherkennung und die Möglichkeit einer Behandlung im Mutterleib enorm verbessert haben. Aus biologischer Sicht ist der vorgeburtliche Tod übrigens nichts Außergewöhnliches. Er ist, so die Annahme, das Ergebnis einer körpereigenen Qualitätskontrolle. Das heißt, der mütterliche Organismus prüft den Embryo auf genetische Anomalien. Dieser Prüfung fallen laut Schätzungen zwischen 50 bis 75 Prozent aller Schwangerschaften zum Opfer. Sie werden vorzeitig beendet, die Frau merkt meistens nichts davon.

Manchmal bleiben Spuren zurück

Wohin aber verschwindet der tote Zwilling? In manchen Fällen bleiben keine Spuren zurück – dann, wenn der abgestorbene Zwilling vom Körper der Mutter zersetzt und in den Körperkreislauf wieder aufgenommen wird oder wenn es zu einer unbemerkten Fehlgeburt mit geringen bis gar keinen Symptomen kommt. Wenn Spuren zurückbleiben, werden sie den Müttern meistens verschwiegen: Es gibt Föten, die wie versteinert im Mutterkuchen eingewachsen sind, so dass dann ein Kind lebend zur Welt kommt und kurz danach noch ein verhärteter Klumpen. Dann gibt es den so genannten "Fetus papyracaeus" - das ist der in der Schwangerschaft gestorbene Zwilling, dessen Körperwasser von der Mutter wieder aufgenommen wurde und der platt gedrückt, beinahe wie ein Blatt Papier, in der Gebärmutter liegt und bei der Geburt mit herauskommt. Manchmal enthält die Nachgeburt mehrere Plazenten – pro Mutterkuchen gab es mindestens ein Kind. In den Plazenten finden sich dann unter anderem Haar- oder andere Gewebespuren eines "Vanishing Twin".

Manchmal bleibt etwas vom verlorenen Zwilling in seiner Schwester oder in seinem Bruder zurück: Dann, wenn der überlebende Zwilling Spuren von embryonalem Gewebe in sich trägt. Oder wenn – was extrem selten vorkommt – sich ein Zwilling im Körper des anderen einnistet. Im Jahr 2003 wurde der Fall eines siebenjährigen Jungen aus Kasachstan bekannt, der wegen eines Tumors ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Doch die Ärzte stellten fest: Er trug den Fötus seines Zwillingsbruders im Bauch.

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Sa

04

Feb

2012

Gestern abend trat Neptun in das Zeichen der Fische ein

03.02.2012 20.04

Heute um kurz nach 20 Uhr tritt Neptun in das Zeichen der Fische ein und verbleibt für die nächsten 14 Jahre in seinem Zeichen. Neptun übt für die nächste Zeit einen bedeutenden Einfluss aus, er ist der einzige Planet der Großen, der im eigenen Zeichen weilt. Mit Neptun in den Fischen wird ein verstärktes kollektives Bedürfnis nach Spiritualität und Transzendenz aufkommen. Diese besondere Zeichenstellung begünstigt den von vielen prophezeiten Bewusstseinswandel ungemein. In den nächsten Jahren werden verstärkt nun viele Wunder die Erde heimsuchen. Das Unausprechliche wird ausgesprochen, das Unsichtbare gesehen, das Unwissbare gewiß. Wer vertraut, wird sehen. Wer sich hingibt, wird getragen. Wer glaubt, wird erfahren. Wer liebt, wird sein.

 

Von: Kosmos und Seele

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Fr

03

Feb

2012

Die Einladung

Die Einladung

 

 

Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.

Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die Erfüllung deines Herzenswunsches zu träumen wagst.

 

 

Es interessiert mich nicht wie alt du bist.

Ich will wissen ob du es riskierst, dich zum Narren zu machen,

auf der Suche nach Liebe, nach deinem Traum, nach dem Abenteuer des Lebens.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu Deinem Mond bilden.

 

 

Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben,

oder ob du dich klein machst und verschließt um dich vor Verletzungen zu schützen.

 

 

Ich will wissen ob du den Schmerz - meinen oder deinen eigenen - ertragen kannst.,

ohne ihn zu verstehen, zu bemänteln, oder zu lindern.

Ich will wissen, ob du Freude - meine oder deine eigene - aushalten kannst,dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst,

ohne an Vorsicht oder Vernunft zu apellieren. oder an die Begrenztheit des Menschseins zu denken.

 

 

Es interessiert mich nicht, ob das, was du erzählst, wahr ist.

Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben" ob du den Vorwurf des Verrates ertragen kannst,

um deine eigene Seele nicht zu verraten, ob du treulos sein kannst, um vertrauenswürdig zu bleiben.

 

 

Ich will wissen, ob die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst,

selbst wenn sie dir nicht immer angenehm ist und ob ihre Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.

 

 

Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeiten leben kannst

- meiner und deiner eigenen - und immer noch am Seeufer stehst und der silbrigen Scheibe des Vollmondes ein uneingeschränktes "ja" zurufst.

 

 

Es interessiert mich nicht, wo du wohnst, oder ob du reich bist.

Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht, zermürbt und müde bis auf die Knochen, aufstehen kannst,

um das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.

 

 

Es interessiert mich nicht, wen du kennst, oder wie du hierher gekommen bist.

Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers bei mir ausharren wirst, ohne zurück zu weichen.

 

 

Es interessiert mich nicht, wo oder was du mit wem studiert hast.

Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn alles andere wegbricht.

Ich will wissen, ob du mit dir selbst alleine sein kannst,

und ob du den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens Gesellschaft leistet wirklich magst.

 

 

von Oriah Mountain Dreamer

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So

08

Jan

2012

Abschied und Neuanfang- Newsletter

Liebe Aufstellungsfreunde,

Das Jahr geht dem Ende zu und ich möchte die Zeit zwischen den Jahren nutzen Resüme zu ziehen, Altes mit Dankbarkeit zu verabschieden und Neues auf den Weg des Gelingens zu bringen.

2011 war ein ereignisreiches Jahr für mich. Ich habe schamanische Lehrer gefunden, die mir einen ganz neuen Raum öffneten. Ich habe ganz besonderen Kontakt zu meinen Ahnen bekommen, zu meinen Ahnen, die Heiler, Seher, Schamanen waren und mich nun mit ihrer Kraft unterstützen. In diesem Jahr hat die erste Ausbildungsgruppe zum Systemischen Aufsteller ihren Kurs abgeschlossen und ich bin wirklich sehr glücklich, weil alle Teilnehmer viel gelernt haben und jetzt selbständig als Aufsteller arbeiten können. Ich habe in diesem Jahr neue Aufstellungsformate entworfen und wunderbare Seminare gehabt. Persönlich habe ich mich auf vielen Ebenen weiter entwickelt, hab Altes gehen lassen und mich in den Raum der Leere begeben, aus dem sich auf wunderbare Weise die Gelegenheiten entfalten. Für all das bin ich sehr dankbar.

Bei Euch möchte mich von ganzem Herzen bedanken für Euer Vertrauen, für Eure Offenheit, für Euer Feedback, für Euren Humor, und dafür, dass Ihr mich habt teilhaben lassen an Euren Träumen, Visionen und Hoffnungen. Ich habe sehr sehr viel dadurch gelernt.

Jetzt steht das Jahr 2012 vor der Tür, ein Jahr das großen Wandel einleitet. Zusätzlich zu den offenen Gruppen und Wochenendseminaren wird es dieses Jahr auch Seminare in Zusammenarbeit mit Kollegen geben, auf die ich mich sehr freue. So ist vom 3.-6. Mai ein 4 Tages Seminar im Umkreis Berlins mit Klaus Kunckel geplant. Er ist Feldenkrais- und Yogalehrer und wir werden die Aufstellungen mit Körperarbeit verbinden. Das ist eine aus meiner Sicht ganz kraftvolle und heilsame Verbindung zweier Methoden und Ebenen, welche die Integration der Heilungsenergie vervielfacht. Geplant ist, dass dann weitere Seminare mit uns folgen. Wer daran Interesse hat, kann sich gerne melden. Eine genaue Ausschreibung folgt noch.
Im August werde ich ein 5 Tages-Seminar mit Matthias Ditsch leiten mit dem Arbeitstitel: Verbinde dich mit deiner Kraft- Verbinde dich mit den 5 Elementen. Hier werden wir  verschiedenen Methoden zusammenfügen. Wir werden sehr naturnah arbeiten und es wird auf jedenfall auch Zeit zum Erholen sein:-). Wer also seinen Urlaub auf diese Weise verbringen möchte und sich stärken möchte, sei hierzu herzlich eingeladen. An der Ausschreibung arbeiten wir momentan.

Alle weiteren Seminarausschreibungen werde ich wie immer extra versenden.

Ich freue mich sehr auf all das, was sich im neuen Jahr ergibt, auch auf das, was ich noch gar nicht kenne, nicht weiß:-)! Ich freue mich auf die vielen Gelegenheiten, die vielen Wunder, auf Heilung und Reinigung, auf viele inspirierende Begegnungen mit Euch, auf die Herzenskraft, die sich entwickelt,  darauf, dass wir spüren, wie die Liebe alles durchdringt und dass jeder seinen eigenen Weg findet und mit innerer Ausrichtung und Mut gehen wird.

Von ganzem Herzen in Liebe

Catarina


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So

08

Jan

2012

Ein Rat für Meditierende

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Di

27

Dez

2011

Rezept für das neue Jahr

Rezept für das neue Jahr von Katharina Elisabeth Goethe

 

Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst, zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird jeden Tag einzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit.

 

Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808) war die Mutter von Johann Wolfgang von Goethe. Der Sohn schrieb über seine Mutter: „Vom Vater hab ich die Statur, Des Lebens ernstes Führen, Vom Mütterchen die Frohnatur Und Lust zu fabulieren.“

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Fr

23

Dez

2011

1. Rauhnacht

1. Rauhnacht

 

In der Nacht vom 24. auf 25.12.2010 ist die erste Rauhnacht, die am 25.12. gefeiert wird. Sie steht für den Monat Januar. Alles was ab 0 Uhr passiert (Träume, Erlebnisse) sollte aufgeschrieben werden und kann auf den Monat Januar übertragen werden.

Es ist die Rauhnacht der Familie und der Einheit. Und der Tag dient dazu die eigenen Wurzeln zu stärken.

- Betrachte ihre Basis

- Schaue auf ihre irdischen Wurzeln, Deine Familie

- Auf welchem Fundament steht sie

- Was möchte Heilung erfahren

- Segne und ehre ihre Wurzeln

- Schaue, was Du benötigst, um Heilung zu erfahren

Zünde für alle, die Du liebst, ein Licht an und segne es von ganzem Herzen. Räuchere etwas. Schaue, was Du geschenkt bekommst und was Du anderen schenkst. Dies hat symbolische Bedeutung und kann als Zeichen für das kommende Jahr gedeutet werden.

Mache auch der Natur ein Geschenk.

- Körner für die Vögel

- Wasser

- Milch

- Räucherstäbchen

- Brot o.ä.

Lege das Geschenk mit guten Wünschen in Deinem Herzen an die Wurzeln eines Baumes. Lasse ein Nachtlicht für die Ahnen brennen, die vor Dir da waren und Deinen Weg geebnet haben.

Beginne heute das Rauhnachttagebuch zu führen und alle Ereignisse um dich herum aufzuschreiben und zu beobachten.

Achte verstärkt auf Deine Träume. Alles wird, bevor es wahr wird, zunächst einmal geträumt. Nehme Fragen die Du hast mit in Deine Träume. Lade die Lichtwelt ein bevor Du einschläfst. Du wirst Deine Antworten erhalten. Auch wenn es drei Nächte und Tage dauern kann. Schreibe Deine Träume auf.

Alles liebe

ELEZAAR - Medium - Schamanin - Spirituelle Lebensberatung


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Di

13

Dez

2011

Rauhnächte

Was sind Rauhnächte?

Es handelt sich dabei und eine sehr mystische Zeit während der Weihnachtzeit. 12 Nächte. Sie beginnen in der Nacht vom 24.12 eines Jahres bis 06.01. des nächsten Jahres. Während dieser Zeit sind sämtliche Tore zu anderen Dimensionen offen. Zur geistigen Welt mit all ihren Geistwesen (auch Verstorbene), zu den Naturwesenheiten, Engelswesen, geistigen Führern u.s.w. Unsere Ahnen waren von der Kraft der Rauhnächte überzeugt und haben ihren Alltag entsprechend danach gerichtet. Die 12 Rauhnächte stehen für die 12 Monate des kommenden Jahres. Deshalb kann man ein Tagebuch führen was man in diesen Nächten geträumt hat, welches Wetter war und wie es einem ergangen ist. Man sagt, dass diese Ereignisse für jeden einzelnen Monat übertragbar sind. Unabhängig von Glaubensrichtungen oder spirituellen Überzeugungen geschieht es in dieser Zeit, dass die Erde durch Energie gesegnet wird und sich dies jährlich wiederholt. Es geschieht einfach. Egal an was wir glauben und ob wir überhaupt an etwas glauben. Diese Zeit dient zur Reinigung, Heilung, Orakeln und vor allem zum Loslassen. Während dieser Zeit wirken Rituale und energetische Behandlungen besonders intensiv.

 

Die Rauhnächte und ihre Bedeutung:

1.Rauhnacht - 24./25. Dezember:

Fest der Familie und Einheit

2. Rauhnacht - 25./26. Dezember:

Kontaktaufnahme mit dem eigenen höheren Selbst

3. Rauhnacht - 26./27. Dezember:

Loslassen und Wunscherfüllung

4. Rauhnacht - 27./28. Dezember:

Auflösung des Negativen

5. Rauhnacht - 28./29. Dezember:

Freundschaften pflegen und vertiefen und Vergebung

6. Rauhnacht - 29./30. Dezember:

Loslassen und Zürücklassen des Negativen. Vorbereitung auf das neue Jahr

7. Rauhnacht - 30./31. Dezember:

Familie und Einheit. Vertreibung böser Geister (Feuerwerk)

8. Rauhnacht - 31. Dezember/1. Januar:

Wiedergeburt - Tag der Freundschaft und Familie

9. Rauhnacht - 1./2. Januar:

Mit dem eigenen Licht verbinden

10. Rauhnacht - 2./3. Januar:

Vision und Erschaffung der eigenen Zukunft

11. Rauhnacht - 3./4. Januar:

Beschäftigung mit dem Tod

12. Rauhnacht - 4./5. Januar:

Reinigung durch Räuchern

5./6. Januar:

Segnung und Abschluss der Rauhnächte

 

von ELEZAAR - Medium - Schamanin - Spirituelle Lebensberatung

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Mo

05

Dez

2011

Schluß mit dem Frühförderwahn Wie Kinder lernen

Schluss mit dem Frühförderwahn

Spass und Sinnerfüllung sind die Erfolgsfaktoren beim frühkindlichen Lernen

Spass beim Lernen und ein anregendes Umfeld fördern die Hirnentwicklung bei Kleinkindern. (Bild: Imago)Zoom

Spass beim Lernen und ein anregendes Umfeld fördern die Hirnentwicklung bei Kleinkindern. (Bild: Imago)

Das Gehirn von Kleinkindern ist wunderbar aufnahmefähig. Doch kindgerechtes Lernen ist gemäss Experten nicht Faktenvermittlung in Kursen, sondern Bewältigung des Alltags und vielfältige Interaktionen beim Spielen.

Stephanie Lahrtz

Die frühe Förderung von Kindern ist wichtig für ihren späteren schulischen wie auch beruflichen Erfolg. Doch offenbar gehen die Ansichten darüber, was denn nun genau unter Stimulation des kindlichen Gehirns und Bildung im Vorschulalter gemeint ist, weit auseinander. Für viele bedeutet Frühförderung mittlerweile eine Vielzahl von Kursen und kostenpflichtigen Angeboten in musischen, sprachlichen, sportlichen, naturwissenschaftlichen oder sonstigen Bereichen. Fast alle Anbieter berufen sich auf die modernsten Erkenntnisse der Wissenschaften. Doch immer öfter stellen gerade Wissenschafter viele Angebote dieser Art infrage.

Gigantischer Gehirnumbau

Zweifellos wissen wir heute dank einer Vielzahl neurobiologischer und entwicklungspsychologischer Studien und Untersuchungen mit Kindern jeglichen Alters, dass sich das Gehirn nach der Geburt sehr stark verändert. Dann werden vor allem die Areale, die für höhere kognitive Fähigkeiten zuständig sind, regelrecht umgebaut. Die bereits bei der Geburt vorhandenen Milliarden von Nervenzellen werden zuerst auf vielfältigste Weise miteinander verschaltet. Während eine Nervenzelle eines Neugeborenen durchschnittlich 2500 Kontaktpunkte mit anderen Nervenzellen aufweist, gibt es bei Kleinkindern bis zu 15 000 solcher Verknüpfungspunkte. Somit wird das Netz der möglichen Interaktionen immer dichter. Am Ende des ersten Lebensjahres existieren am meisten Kontaktstellen und weitaus mehr als bei Erwachsenen. Bis ins Jugendalter werden jedoch viele dieser Kontakte wieder abgebaut. Dies geschieht in den diversen Gehirnarealen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Experten gehen davon aus, dass nur diejenigen Kontakte erhalten bleiben, die oft genutzt werden.

Wie bei Erwachsenen gezeigt besitzen diejenigen Areale im Gehirn, die man im Berufsalltag oft benötigt, mehr Kontaktstellen und sind somit leistungsfähiger. So sind bei Taxifahrern die Bereiche für Orientierung stärker ausgebaut als bei normalen Verkehrsteilnehmern oder bei Musikern die Bereiche, die fürs Hören von Tönen, aber auch die jeweils benötigten Handbewegungen zuständig sind. Diese Erkenntnisse veranlassten Neurobiologen, Pädagogen und natürlich auch Eltern zu der Annahme, dass man, um ein besonders leistungsfähiges Gehirn zu erhalten, Kinder mit diversen Angeboten dazu animieren sollte, möglichst viele Gehirnareale oft zu benutzen.

So sollten schon im Vorschulalter Experimentierkurse das Physikverständnis erhöhen oder Sprachkurse das Erlernen einer akzentfreien zweiten Sprache neben der Muttersprache ermöglichen. «Es gibt allerdings keinerlei wissenschaftliche Daten, die zeigen, dass Lernkurse- und -programme für Vorschulkinder diese schlauer machen», betont Sabina Pauen, die als Entwicklungspsychologin an der Universität Heidelberg seit Jahren die kindliche Entwicklung erforscht. Man könne momentan allenfalls vermuten, dass von aussen gesetzte Stimuli wie diverse Lernprogramme die Gehirnentwicklung dauerhaft beeinflussen könnten.

So wisse man aus Beobachtungen zweisprachig aufgewachsener Kinder, dass diese sich meist beim Erwerb einer dritten oder vierten Sprache leichter täten. Und man habe auch durch bildgebende Verfahren festgestellt, dass diese beiden Sprachen im Gehirn besser miteinander vernetzt seien als bei Personen, die eine zweite Sprache erst in der Schule erlernten. «Aber dies bedeutet überhaupt nicht, dass jedes Kind, welches im Vorschulalter eine Fremdsprache präsentiert bekommt, tatsächlich mehrere Sprachen leicht und nahezu akzentfrei lernen kann», sagt Pauen.

Gerald Hüther, Neurobiologe an der Universität Göttingen, ist sogar der Überzeugung, dass Kinder eine zweite Sprache oder auch naturwissenschaftliche Phänomene nur dann vor der Schule lernten, wenn dies ihnen erstens Spass mache und sie vor allem zweitens einen Sinn darin sähen. «Kinder behalten nur dann etwas dauerhaft, sprich gewisse Gehirnbereiche verändern sich nur dann, wenn das Gelernte mit einer Emotion verbunden ist.» Eine zweite Sprache zu erlernen, um mit einem Elternteil zu kommunizieren, verschaffe Erfolge. Aber in einer deutschsprachigen Umgebung chinesische Verse einzustudieren, sei für ein Kind vollkommen sinnfrei und könne deshalb dauerhaft keinen Nutzen bringen.

Ähnlich verhalte es sich auch mit anderen Lernprogrammen, sind Hüther und Pauen überzeugt. Förderkurse und Lernprogramme seien viel zu oft an Kriterien der reinen Wissens- und Faktenvermittlung der Erwachsenenwelt ausgerichtet und nicht an den kindlichen Bedürfnissen, die Welt im Spiel zu entdecken, kritisiert Sonja Perren, Professorin an der Pädagogischen Hochschule Thurgau und der Universität Konstanz.

Der Impuls, sich mit Neuem zu befassen, müsse immer vom Kind ausgehen, damit Lernen gelingen könne, fordert Hüther. Eltern oder Betreuerinnen in Kindertagesstätten müssten deshalb immer auf die Interessen des jeweiligen Kindes achten. Das bedeute allerdings nicht, dass man den Kindern nichts anbieten sollte, betont Pauen. Erwachsene sollten neues Wissen präsentieren, aber dabei darauf achten, ob es dem Kind auch gefalle. Ist dies der Fall, könne auch ein Kurs mit spanischen Liedern und Tänzen oder auch mit Experimenten in der Natur für manche Kinder interessant sein. «Man sollte nur kein schulisch erfolgreicheres Kind dadurch erwarten», meint Pauen.

Können Kurse schaden?

Wichtig fürs Lernen sei für Kinder ganz besonders die Umgebung, betonen alle Experten. Nur wenn ein Kind sich geliebt, geachtet, sicher und sich vor allem als einzigartiges Individuum akzeptiert fühle, sei es aufnahmefähig und bereit, sich auf Neues einzulassen. Eltern müssten deshalb vor allem eine stabile positive Bindung zu ihrem Kind aufbauen, statt es mit Kursinhalten vollzustopfen, fordert Hüther.

Kinder lernten im von ihnen gestalteten, also wirklich freien Spiel mit anderen Kindern aller Altersgruppen am meisten, ist der Neurobiologe überzeugt. Gruppeninteraktionen wie auch die Bewältigung unseres normalen Alltags, der für Kinder ein hohes Mass an Komplexität aufweist, seien das beste Lernangebot, das man machen könne. Denn genau dafür sei unser menschliches Gehirn von Beginn an angelegt. In einer gemischten Gruppe gingen spielende, interagierende Kinder intuitiv genau an ihre jeweilige Leistungsgrenzen und würden nicht über- oder unterfordert, wie es in Kursen oft der Fall ist.

Viele Experten überlegen mittlerweile sogar, ob Lernprogramme Kleinkindern allenfalls schaden könnten. Der Besuch eines einzigen Kurses sei sicher kein negativer Stress für das Kind, auch wenn es ihm dort nicht gefallen sollte, sind Pauen und Perren überzeugt. Allerdings könne sich durchaus ein Beziehungsproblem zwischen Eltern und Kind entwickeln, wenn Eltern ständig einen hohen Erwartungsdruck auf ihre Kinder ausübten, meint Hüther. Kinder erhielten dann das Signal, dass ihre Eltern sie ständig für verbesserungsfähig hielten. Und das wirke sich nachgewiesenermassen sehr nachteilig auf das Selbstwertgefühl der Kinder und ihren Umgang mit der Welt aus.

 

 

Quelle:NZZ Online

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So

20

Nov

2011

Eine erwachende Frau

Eine erwachende Frau ist eine spirituelle Rebellion, mit dem großen Mysterium in einer strahlenden, tief im Körper verwurzelten und kompromisslosen Liebesaffäre für immer verbunden. Sie bewegt sich in der Welt mit unerschütterlichem Mitgefühl, großer Anmut und leidenschaftlicher Freiheit, und ist sich der Bedeutung von bedingungsloser Wahrheit, wahrer Liebe und der Gabe, in sich ruhen zu können, stets bewusst. Sie trägt alle weiblichen Facetten in sich: den sanften Engel, die göttliche Diva und die furiose Kali. Die Erde ist ihr Zuhause. Genau wie die Unendlichkeit.

 

via Awakening Women Institute Deutschland

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Fr

04

Nov

2011

Wagnis

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Mi

02

Nov

2011

Glücklich sein!

Am Sonntag, den 13. November 2011 stehen im Dharma Mati – Rigpa-Zentrum in Westend alle Türen offen.

Der Tag steht unter dem Thema: Glücklich sein – Buddhistische Wege zu innerer Zufriedenheit und bietet ein buntes Programm mit
*VORTRAG,
*MEDITATION,
*GESPRÄCHSRUNDE,
*WORKSHOPS zum selber ausprobieren und erfahren von einfachen buddhistischen Übungen ,
sowie eine *FILMVORFÜHRUNG, "Mitgefühl, Weisheit und Humor".

+++ DER EINTRITT IST FREI +++

Wenn Ihr Lust habt, dem Glück auf die Spur zu kommen und diesen wirklich schönen Ort und die vielfältigen Aktivitäten von Rigpa kennenzulernen, dann kommt vorbei! Es lassen sich auch gut einzelne Veranstaltungen mit einem Sonntagsspaziergang und einem Stück leckeren Kuchen in der Lotus Lounge im Haus kombinieren... Ein Besuch, ob kurz oder lang, lohnt in jedem Fall!

Anbei der Flyer mit ausführlichen Informationen oder unter Thementag selber auf der Website schauen.

Dare to be happy! :-)

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Do

27

Okt

2011

Sehnsucht und Traurigkeit

Ich habe einen sehr schönen Text gefunden:

 

Ich darf lernen mit ihr zu gehen, wenn nicht die Sehnsucht,
wer soll mich sonst führen. Der Verstand?
Ich vertraue lieber meinem Gefühl und dem tiefen Wissen, das daraus entspringt. Der Verstand ist mein Diener und gleichzeitig Geliebter. Manchmal benutzt er mich, doch ich lerne mit ihm zu leben und ihn zu lieben. Die Bedeutung, die ich ihm beimesse liegt in meiner Hand.
Ich erkenne immer mehr, wann er mir nützt und wie ich ihn benutzen kann.
Dafür ist er da. Ich kann ihn benutzen um meiner Sehnsucht zu folgen.

Die Sehnsucht entspringt aus mir selbst.
Es ist das Gefühl des Wissens um vollkommenen inneren Frieden.
Ein Punkt im Universum, der Zukunft genannt wird.
Die Traurigkeit entspringt aus mir selbst.
Es ist das Gefühl dies vergessen zu haben.
Ein Punkt im Universum, der Vergangenheit genannt wird.
Die Sehnsucht und Traurgkeit vereinen sich an einem Punkt
im Universum und das bin ich. Im Hier und Jetzt meines
So seins, des Seele seins.
Ich darf lernen mich im Hier und Jetzt zu verankern.
In Zartheit und Liebe in Selbstannahme und Toleranz gegenüber Anderen.
Das macht mich weich, die Projektionen in mich und andere verschwinden.
Die Sehnsucht und Traurigkeit gebündelt und beherrscht, ist die Liebe zu mir selbst.
Die Energie die uns in den Triumph führt.

Einen magischen, gemeinsamen Weg ... hinein in die Freiheit, in das Glück der Seeligkeit! Fühlt Euch umarmt, ach .. mein Herz jubelt einfach voller Freude :-) .... ( Brigitte Schmidt-Klöten )

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Fr

21

Okt

2011

Der Weg...

‎"Siehst Du, Momo", sagte Beppo, "es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man."

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort: "Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedesmal, wenn man aufblickt, sieht man, daß es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst, und zum Schluß ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen."

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter: "Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du? Man muß immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur an den nächsten."

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte: "Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein."

Und abermals nach einer langen Pause fuhr er fort: "Auf einmal merkt man, daß man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste." Er nickte vor sich hin und sagte abschließend: "Das ist wichtig."

 

(Beppo der Strßenkehrer zu „Momo“, Roman von Michael Ende, 1973)

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Do

20

Okt

2011

Das Leben...

Das Leben ist eine Chance, nutze sie. Das Leben ist schön, bewundere es. Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn. Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an. Das Leben ist kostbar, geh sorgsam damit um. Das Leben ist Reichtum, bewahre ihn. Das Leben ist ein Rätsel, löse es. Das Leben ist ein Lied, singe es. Das Leben ist ein Abenteuer, wage es. Das Leben ist Liebe, genieße sie.

 

Mutter Teresa

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Mo

03

Okt

2011

Wochenende mit dem sibirischen Schamanen Bahir Schambalowitsch

am 22./23.10.

schamanisches Reinigungsritual mit sibirischen Schamanen Bahir Schambalowitsch

schamanisches Reinigungsritual mit sibirischen Schamanen

Dieses kraftvolle Ritual wird in der Natur durchgeführt.
Um neue Wege gehen zu können, bedarf es oft einer Reinigung um blockierende und hemmende Energien zu entfernen.
Dieses Ritual ist in jeder schamanischen Zeremonie ein fester Bestandteil.

Spendenbasis


Beginn: 11Uhr,

Ort: Dammühle, Wildau-Wentdorf im Dahmetal ca. 80Km südlich von Berlin


Der höchste Schamane der TENGERI, Bair Shambalovitsch Tsyrendorshiev aus Sibirien, ist im Oktober zu Gast in Berlin. Es ist eine einmalige Möglichkeit ihn persönlich kennenzulernen. Seit 30 Jahren arbeitet er als Schamane und hat den Schamanismus in der Baikalregion neu belebt. Er vermittelt das traditionelle sibirische Wissen. Mit seiner erfrischenden, humorvollen und authentischen Art gelingt es ihm einfach die Kulturen miteinander zu verbinden.


Anmeldung notwendig
Kontakt. Petra 030 428 06 948
www.petra-hinze.de

Tagesseminar - Die Kraft unserer Seele mit dem Schamanen Bahir Shambalowitsch

Aus schamanischer Sicht hat jeder Mensch 3 Seelen. Worauf ist im Umgang mit diesen zu achten, sodass jeder sein volles Potential erkennen und annehmen kann.

Dieses Seminar richtet sich an Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Personen in erziehenden Berufen und an Interessierte.

Beginn 10 Uhr, 80€ incl. Übersetzung
Ort: Dammühle, Nr.45, 15936 Dahmetal, OT Wildau Wentdorf

Die Einnahmen unterstützen den Ausbau des Heilzentrums in Sibirien.

Verpflegung extra.

Der höchste Schamane der TENGERI, Bair Shambalovitsch Tsyrendorshiev aus Sibirien, ist im Oktober zu Gast in Berlin. Es ist eine einmalige Möglichkeit ihn persönlich kennenzulernen. Seit 30 Jahren arbeitet er als Schamane und hat den Schamanismus in der Baikalregion neu belebt. Er vermittelt das traditionelle sibirische Wissen. Mit seiner erfrischenden, humorvollen und authentischen Art gelingt es ihm einfach die Kulturen miteinander zu verbinden.

Bitte Kontaktaufnahme unter 030 428 06 948 oder 0173 956 20 41

Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte rechtzeitig anmelden. Sprache Russisch mit deutscher Übersetzung.

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Fr

05

Aug

2011

Buddha, Sex und Leidenschaft - DBU-Kongress 2011

vom 21. bis zum 23. Oktober 2011


„Alles Leben ist leidvoll“ Das ist die erste der Vier Edlen Wahrheiten, die Buddha gelehrt hat. Aber heißt das auch, dass Freude Leiden ist?

Liebe, Lust und Leidenschaft - alle haben sie das Potential zu einem erfüllten und freudvollen Leben. Wenn man sie richtig versteht und verantwortungsvoll damit umgeht.

Leidenschaft ist - aus buddhistischer Perspektive gesehen - eines der drei sogenannten „Wurzelgifte“. Neben Aggression und Ignoranz ist die oft verwirrende Energie der Leidenschaft die Ursache für unsere Verstrickung im endlosen Kreislauf von Hoffnung und Furcht, von Erwartung und Enttäuschung, von Wollen und Frustration.

In vielen Religionen und Kulturen ist und war der Umgang mit Lust und Sexualität oft mit einem Tabu belegt. Unterdrückung und Kasteiung haben meist das Gegenteil von dem bewirkt, was sie verdecken sollen. Die machtvolle Energie der Leidenschaft die, hinter der Scham, der Schuld, der Verdrängung und Prüderie liegt, sucht sich andere Auswege. Missbrauch, Vergewaltigung, Hörigkeit oder abartige Perversionen haben meist im Dunkel von Verboten, Verdrängung, Unterdrückung und Tabus ihren Ursprung.

Ein offener und ehrlicher Umgang mit Sexualität und Lust – mit Liebe und Lebensfreude – ist möglich.

Der eigentliche Zweck der Sexualität ist Fortpflanzung … Ursprung und Schaffung neuen Lebens. Eigentlich der reinste und wunderbarste Trieb der Menschheit. Sich fortzupflanzen, sich in einem andern zu finden und Leben, Liebe und Lebensfreude weiter zu geben. Und das bedeutet nicht nur Kinder zeugen und gebären, sondern auch Kreativität, Kommunikation und Verantwortung für die Erde. Die Gestaltungskraft der Leidenschaft bewirkt, dass das Werdende und Zukünftige etwas Besseres werden kann.

Zwischen diesen beiden Polen liegt ein Spannungsfeld von unglaublich vielfältiger Kraft. Der Umgang mit Sexualität kann Gefängnis oder Hölle sein – aber auch Mittel und Weg zu einem erfüllten Leben – jenseits von Egoismus und Leichtfertigkeit.

Buddhas und Bodhisattvas haben durch Liebe und Mitgefühl Befreiung erlangt. Mit einer aufrichtigen und verantwortungsvollen Haltung zu Lust und Leidenschaft können wir die Welt mit frischer Lebensfreude bereichern.

Quelle: http://www.buddhismus-kongress.de/

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Fr

05

Aug

2011

Wie man sich erdet und in seinem Körper bleibt

Den Astralkörper verankern oder Wie du dich innerhalb deines physischen Körpers erdest

Wenn du eines der oben genannten Symptome oder Empfindungen erlebst, dann bist du teilweise aus deinem Körper. Um deinen Astralkörper wieder mit dem physischen Körper zu verankern, kannst du folgendes tun:

1. Such dir einen ruhigen Raum, wo du für mindestens 15-20 Minuten nicht gestört wirst. Schalte das Telefon aus. Häng ein „Bitte nicht stören" Schild an die Tür. Zieh deine Schuhe aus und leg dich bequem auf den Rücken. Wenn du Rückenprobleme hast, dann nicht flach liegen, in der Regel hilft es, die Knie zu beugen und die Füße flach auf den Boden zu stellen. Oder, wenn du eine Verletzung hast, die dich daran hindert zu liegen, setzte dich nur bequem irgendwo hin, das hilft, zu entspannen.

2. Schließe deine Augen. Keine Hände oder Beine oder Knöchel kreuzen. Falls du sitzt, stelle die Füße flach auf den Boden. Nimm einen tiefen Atemzug in die Nase und nach unten in den Bauch. Lasse die Luft langsam durch den Mund ausströmen. Tue dies dreimal in Folge.

3. Visualisiere dich selbst, wo du liegst oder sitzt. Wenn du dies nicht kannst, dann stell es dir eben so gut es geht vor - kämpfe nicht mit diesem Teil der Übung.

4. Sieh oder spür deinen Astralkörper (der sehr Regenbogen-bunt ist) ungefähr 1 Meter über deinem Kopf hängen. Du wirst Kopf, Nacken, Schultern und Arme deines Astralkörpers sehen.

5. Bewege den Astralkörper langsam nach oben und aus der Oberseite des Kopfes heraus, bis deine astralen Füße etwa sechs Zentimeter über deinem physischen Kopf schweben.

6. Dann, ganz langsam, bringe den Astralkörper zurück in deinen physischen Körper. Du kannst die Füße durch die Öffnung in der Oberseite des Kopfes rutschen sehen und der Rest des Körpers folgt.

7. Fahre fort, deine astralen Füße zu visualisieren, auf ihrem Weg nach unten, durch Brust, Taille, Hüften, nach unten durch die Oberschenkel, vorbei an den Knien, den Waden, bis die astralen Füße schließlich in den physischen Füßen „einrasten". Stell dir eine Empfindung von "Verriegelung" oder "Andocken" vor, wo es unsichtbare Verschlüsse auf den astralen Füßen gibt, die deine körperlichen Füße umschließen.

8. Wenn deine astralen Füße sich in deinen physischen Füßen verankern, ist der Rest deines Astralkörpers bereits eingerastet in den Händen, Armen, Fingern und dem Rest deines Körpers.

9. Stell dir an der Oberseite des Kopfes einen runden "Deckel" vor, der offen ist und es deinem Astralkörper erlaubte, wieder in voll und ganz in deinen Körper zu rutschen. Siehe, wie sich dieser "Deckel" langsam, dicht und sicher an der Oberseite des Kopfes verschließt.

10. Du kannst nun deine Augen öffnen dich auf das "hier und jetzt" einstellen. Du fühlst dich vielleicht ein wenig anders, vielleicht ein wenig schwerer. Aber das ist ein gutes Zeichen, dass dein Astralkörper vollständig in deiner physischen Form verankert ist. Gönn dir ein paar Minuten Zeit, um dich auf dieses neue Gefühl einstellen. Wenn du dich bereit fühlst, stehe auf. Nimm dir Zeit, es könnte sich zunächst sehr anders anfühlen. Gib deinem physischen und astralen Körper eine Chance, sich anzupassen.


Wie oft muss ich meinem Astralkörper visualisieren, wie er zurück in meinen physischen Körper geht?

AstralkörperMeine Mutter, die ein echter 'Space Cadet' war, hing immer aus ihrem physischen Körper heraus. Als sie diese Technik zunächst versuchte (und es hat funktioniert), „ploppte" ihr Astralkörper wieder aus dem Körper heraus (ihr Astralkörper floh durch ihr Kronenchakra oben aus dem Kopf), nachdem er für ein paar Stunden „im" physischen Körper gewesen war. Ich riet ihr, dass sie jedes Mal, wenn dies geschah, innehalten und die Visualisierung machen sollte, wie ihr Astralkörper wieder in ihrer körperlichen Form zurückkehrte.

Anfangs machte meine Mutter diese Übung 4-5 mal am Tag. Im Laufe der Zeit, nach etwa einen Monat, hörte der Astralkörper auf, auszutreten und diese Situation kam immer seltener vor, bis sie die Visualisierung schließlich nur einmal alle paar Wochen machte.

Wenn du diese Übung machst, stimulierst du die neuralen Nervenbahnen des zentralen Nervensystems, weil unser Chakra-System mit den endokrinen Drüsen und unserem zentralen Nervensystem verbunden ist. So kann man fühlen, wenn der Astralkörper sich löst und flieht. Wenn die beiden synchron sind, fühlt man ein "Schweregefühl" im Körper, das vorher nicht da war. Das ist das Zeichen/die Empfindung, dass die beiden verankert sind. Wenn du dich plötzlich leichter fühlst und die Schwere verschwindet, hat der Astralkörper sich entriegelt und ist mehr oder weniger wieder über dein Kronen-Chakra geflohen. Wenn du fühlst, wie das geschieht, finde so schnell es geht, einen ruhigen ungestörten Platz, um zu visualisieren und den Astralkörper zurück in dich hinein zu bringen.

Wenn du die Erinnerung der Nervenbahnen und des Gedächtnis des Körpers-Geists erneuerst, dann wird der Astralkörper "re-trainiert", etwas Anderes zu tun, als er bisher tat. Ein Astral-Körper kann wie ein Hund trainiert und wieder um-trainiert werden. Wir schulen ihn durch Disziplin. Indem wir die gleiche Technik oder Visualisierungs-Übung bei Bedarf immer und immer wieder tun. Manche Menschen müssen diese Übung einmal pro Woche tun, andere öfter. Es kommt darauf an. Je mehr dein Astralkörper aus deinem physischen Körper hängt, desto länger musst du diese Technik üben.


Einen Monat bis zur permanenten Erdung

geerdetDie gute Nachricht ist, dass auch ein noch so fehlgeleiteter Astralkörper sich wieder in Harmonie mit dir zurückführen lässt. Es braucht nur ein wenig Übung, ein wenig Zeit und Geduld mit sich. Wenn es nicht auf Anhieb funktioniert, nicht aufgeben. Mach es dreimal täglich, Tag für Tag - ziemlich bald, wird der rebellischen Astralkörper die Nachricht verstehen - manchmal muss man es einfach durchstehen. Und das kannst du und wirst du. Ganz allgemein gesprochen dauert es für die meisten Menschen etwa einen Monat, um den Astralkörper so zu schulen, dass er sich vollständig und permanent im physischen Körper aufhält.

Im Idealfall solltest du diese Visualisierungstechnik die ersten zwei Wochen dreimal täglich tun - einmal, bevor du am Morgen aus dem Bett aufstehst, dann am Mittag und ein drittes Mal, wenn du im Bett bist und bevor du schlafen gehst. Tue dies für zwei Wochen. Dann wechselst du zu zweimal am Tag: morgens und abends für weitere zwei Wochen. Generell ist der Astralkörper nach diesem Monat "umgeschult", in deinem Körper zu bleiben, während du wach bist.


Wie fühlt es sich an, in meinem Körper zu sein?

Du wirst es wissen, weil du ein Gefühl von Solidität und Festigkeit in dir hast, du fühlst deinen Körper, deine Bewegungen, deinen Atem, deine Emotionen (alle von ihnen) und du bist in der Lage dich zu konzentrieren, zu fokussieren, Projekte zu Ende zu bringen, dich an Dinge zu erinnern, die zu tun sind. Du wirst nicht mehr stolpern, über Dinge fallen, dich stoßen (ein Tollpatsch sein) oder herumschwirren. Da ist eine scharfe geistige Klarheit in deinen mentalen Prozessen. Du wirst nicht mehr vergesslich sein. Es besteht eine Verbindung mit allen Emotionen und damit, wie du dich von Moment zu Moment fühlst. Das ist der Sinn "geerdet-seins" oder "in-deinem-Körper-seins'. Deine sechs Sinne sind "on-line.". Das bedeutet, dass du Farben intensiver sehen wirst (und lebendiger als früher). Du wirst dein Essen klarer schmecken und dir der vielen Schichten von Aromen bewusst sein. Dein Gehör wird sich verbessern. Oft ist Tinitus oder ein Klingeln in den Ohren eigentlich ein Symptom für einen abgespaltenen Astralkörper. Deine Intuition wird sich enorm verstärken. Du wirst dich an deine Träume erinnern. Jedes Gefühl wird intensiviert und das ist gut. Du hast auch viel mehr Energie. Du wirst produktiver, disziplinierter, organisierter. Du wirst beenden, was du beginnst. Du wirst die Ausdauer und den Fokus haben zu tun, was du willst. Deine Wünsche werden lauter werden und du wirst dich voll, zu 100% auf das Leben in all seinen Facetten einlassen.

 

Quelle: http://www.sein.de/spiritualitaet/energiearbeit/2011/wie-man-sich-erdet-und-in-seinem-koerper-bleibt.html

 

Eileen Nauman

ist eine Schamanin in Familientradition aus der Ahnenlinie des Vaters. Sie ist 1/8 Eastern Cherokee. Ihr indianischer Name ist Ai Gvhdi Waya - "die mit Wölfen geht".

 

 



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Mo

27

Jun

2011

Wissenschaftliche Untersuchungen der Meditation

Obwohl Meditierende den Nutzen der Meditation bereits seit Tausenden von Jahren kennen, beginnt die wissenschaftliche Forschung erst jetzt zu entdecken, dass Meditation auf der physiologischen Ebene eine positive Wirkung auf uns ausübt.

Vor kurzem hat man herausgefunden, dass das Gehirn die Fähigkeit besitzt, seine Struktur und seine Funktion zu ändern – es kann die Tätigkeit von Synapsen, die oft genutzt werden, stärken und ausweiten, und die Tätigkeit von Synapsen, die selten zum Einsatz kommen, schwächen und vermindern. Diese Flexibilität des Gehirns wird „Neuroplastizität“ genannt.

Neuroplastizität wurde bereits durch frühere Untersuchungen an Berufsmusikern dokumentiert. Es wurden dabei gewisse Veränderungen im Gehirn in Relation zu oft wiederholten Fingerbewegungen nachgewiesen.

In jüngerer Zeit fanden an Universitäten in den USA ähnliche Tests mit erfahrenen Meditierenden statt, die bis zu 40.000 Stunden Meditationserfahrung besaßen. Diese Tests umfassten verschiedene Arten von Meditationspraktiken und führten zu einer Reihe von bemerkenswerten Ergebnissen. So zeigte sich z.B.:

•  eine hohe Aktivität in den Bereichen des Gehirns, die zur Bildung positiver Emotionen wie Glück, Begeisterung, Freude und Selbstkontrolle beitragen,

•  eine verminderte Aktivität in den Bereichen des Gehirns, die mit negativen Emotionen wie Depression, Selbstzentriertheit und einem Mangel an Glück oder Zufriedenheit verbunden sind,

•  eine Beruhigung des Gehirnbereichs, der als Auslöser für Angst und Wut fungiert,

•  die Fähigkeit, einen Zustand inneren Friedens selbst unter extrem beunruhigenden Umständen zu erreichen, und

•  eine ungewöhnlich hohe Kapazität für Empathie und Einfühlungsvermögen in die Gefühle anderer.

Interessant ist, dass bei Praktizierenden, die über Mitgefühl „ohne Bezugspunkt, alles durchdringend“ meditierten,[1] jene Bereiche des Gehirns aktiviert wurden, die für geplante Handlungen zuständig sind – als wären die Praktizierenden bereit, sich sofort aufzumachen, um anderen, die in Not sind, zu helfen.

Diese Entdeckungen scheinen zu bekräftigen, dass das Geistestraining ausgesprochen starke Auswirkungen auf die Gehirnfunktion haben kann. Offenbar können emotionale Tendenzen verändert und zerstörerische Tendenzen abgeschwächt werden.

[1] „Der Zustand von bedingungsloser liebender Güte und Mitgefühl wird als ‚uneingeschränkte Bereitwilligkeit und Einsatzbereitschaft, Wesen zu helfen’ beschrieben. Diese Paxis erfordert keine Konzentration auf bestimmte Objekte, Erinnerungen oder Vorstellungen, auch wenn sich Praktizierende in anderen Meditationen, die sie in ihrer langfristigen Ausbildung erlernen, auf bestimmte Personen oder Gruppen von Lebewesen fokussieren. Da man ‚in einem Zustand ruht, in dem Güte und Mitgefühl den Geist erfüllen’, spricht man von ‚reinem Mitgefühl’ oder ‚Mitgefühl ohne Bezugspunkt’ (mik me nying je auf Tibetisch).“

—  Antoine Lutz, Lawrence L. Greischar, Nancy B. Rawlings,  Matthieu Ricard und Richard J. Davidson, „Long-Term Meditators Self-Induce High-Amplitude Gamma Synchrony During Mental Practice“ (Geistige Praxis führt zu erhöhtem Auftreten selbstinduzierter Gamma-Wellen in erfahrenen Meditierenden).


Abb. 1: Starke Gamma-Wellen-Aktivität während geistiger Praxis. a) Grundlegender elektro-enzephalographischer Ausschlag. Nach 45 Sek. begann der Praktizierende S4, einen Zustand des Mitgefühls ohne Bezugspunkt zu erwecken. (Block 1).

Abb. 3: Absolute Gamma-Wellen-Stärke und langfristige Synchronie während geistiger Praxis.
a) Verteilung der Gamma-Wellen-Aktivität im Hirn während geistiger Praxis.
Die Farbskala zeigt die Prozentzahl der Versuchs-personen in jeder Gruppe,
die eine verstärkte Gamma-Wellen-Aktivität während der geistigen Praxis zeigten. Links: Vergleichsdaten.
Rechts: Praktizierende.

Weitere EInzelheiten unter: http://www.pnas.org/cgi/content/full/101/46/16369

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Fr

24

Jun

2011

MISO – ein Mittel gegen radioaktive Strahlung?

Miso ist eine Paste aus fermentierten Sojabohnen, die manchmal noch Vollgetreide, Gewürze oder Algen enthält. Hochwertiges Miso, das einem natürlichen Fermierungsprozeß unterworfen wurde, ist wichtiger Bestandteil der traditionellen, makrobiotischen Küche. Nicht nur ausgezeichnete Quelle für pflanzliches Eiweiß und lebende Enzyme, die die Verdauung anregen, Miso ist ein exzellentes Mittel gegen radioaktive Strahlung.  Quelle Natur und Heilen  Miso als Heilmittel Die außergewöhnlichen Heilkräfte von Miso sind durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt worden. Dr. Shinchiro Akizuki, der Direktor des St. Francis Hospitals in Nagasaki, widmete seine Forschungstätigkeit der Verwendung von Lebensmitteln wie z. B. Miso, im Rahmen der Präventivmedizin. Obwohl Dr. Akizuki Jahre damit zubrachte, nur wenige Kilometer vom Katastrophenort entfernt Atombombenopfer zu behandeln, zeigten sich weder bei ihm noch bei seinen Kollegen die üblichen Symptome der Auswirkung radioaktiver Strahlung. Dr. Akizuki führte diese Tatsache auf den täglichen Genuß von Misosuppe zurück. Akizukis These wurde 1972 durch Untersuchungen bestätigt, die im Miso Dipikolonsäure nachwiesen – ein Alkaloid, welches Schwermetalle, z.B. radioaktives Strontium, bindet und aus dem Körper abführt. 1981 ergaben Untersuchungen am japanischen Krebsforschungszentrum, daß die regelmäßige Einnahme von Misosuppe das Risiko einiger Krebsarten und Herzkrankheiten beträchtlich verringert. Jüngst gelang es WissenschaftlerInnen an der Tohoku Universität in Hokkaido, Japan, Substanzen in Miso zu isolieren, welche die Auswirkungen einiger Karzinogene neutralisieren. Der überzeugende Beweis für den Schutz, den Miso vor radioaktiver Strahlung bietet, wurde 1990 in Japan veröffentlicht. Professor Akihiro Ito vom Labor für atomare Radioaktivität an der Universität Hiroshima untersuchte Berichte europäischer Länder, die nach der Katastrophe im Kernreaktor von Tschernobyl lastwagenweise Hatcho Miso importierten. Wenn Miso Menschen vor den Auswirkungen radioaktiver Strahlung schützt, folgerte Professor Ito, dann müßten Ratten, die man mit Miso gefüttert und dann radioaktiver Strahlung ausgesetzt hat, seltener von Krebs befallen werden als verstrahlte Ratten, die nicht mit Miso gefüttert wurden. Tatsächlich stellte Professor Ito fest, daß die Ratten, die kein Miso bekamen, zwei bis drei Mal öfter an Leberkrebs erkrankten als die mit Miso gefütterten Ratten. Noch erstaunlicher ist die Tatsache, daß Ito industriell hergestelltes Misopulver verwendete, also die schlechteste Qualität!  Quelle http://makrobiotik.2013community.de/lekikon_.html

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Fr

24

Jun

2011

Heilungsgebet von Dr. Emoto für Japan

Dieses Gebet wird Wirkung zeigen, ich möchte es gern unterstützen,

Vielleicht erinnert Ihr Euch, Emoto rief nach der Tsunami-Katastrophe in Thailand ebenfalls dazu auf, für die Reinheit des Wassers zu
beten.

Millionen von Menschen beteiligten sich daran und zum großen Erstaunen aller Fachleute blieben die erwarteten Seuchen und Epidemien im betroffenen
Gebiet gänzlich aus.

Bitte macht alle auch diesmal mit für das Wasser zu beten, gemeinsam erreichen wir Großes!

Dr. Masaro sagt dazu: Unsere vereinte Energie, die durch das
tägliche Sprechen des Gebetes mehrmals am Tag entsteht, kann
buchstäblich die Zerstörung die passiert, umlenken. Wir müssen nicht
wissen wie, wir müssen nur erkennen, dass die Kraft der Liebe größer ist,
als jede andere aktive Kraft im heutigen Universum. Sei dir dabei auch
bewusst, dass du selbst auch aus ca. 70 % Wasser bestehst und dieses
Gebet somit auch für dich selbst ist.

Das Gebet:

 

“Ich sende die Energie der Liebe und Dankbarkeit zu den
Gewässern und allen Lebewesen in Japan und seiner Umgebung.
Zu den Walen, Delphinen, Pelikanen, Vögeln, Fischen, Muscheln, Plankton, Algen
zu ALLEN Lebewesen. Es tut mir leid! Bitte vergebt mir! DANKE!
Ich liebe Euch! “


Bitte schließe auch du dich an und wiederhole mit uns allen dieses Heilungsgebet von Dr. Emoto. Sende es um den ganzen Planeten. Lasst uns
Verantwortung übernehmen und unser eigenes Aufräumungsprogramm starten. Wenn wir alle gemeinsam im gleichen Zeitraum das Gebet aussprechen, wird es
noch intensiver. Es gibt schon eine große Gemeinschaft die mitmacht.

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Fr

24

Jun

2011

Gebetsfahnen

Diese wunderbaren Fotos sind von Toralf Dietzel.

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Fr

24

Jun

2011

Sinn Volles

Buddhanatur

 

Behandle die Menschen so, als wären sie, wie sie sein sollten und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein könnten.

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Du bist Du und Ich bin Ich

 

Ich tue, was ich tue, dafür bin alleine Ich verantwortlich.

Und Du tust, was Du tust, wofür nur Du verantwortlich bist.

 

Ich bin nicht auf dieser Welt, um nach Deinen Erwartungen zu leben.

Ich kann und darf Erwartungen von Dir erfüllen, muss es aber nicht, wie entlastend!

Und Du bist nicht auf dieser Welt, um nach meinen Erwartungen zu leben.

Wie schön, dass Du viele meiner Erwartungen – ohne Belastung und Druck – erfüllst.

 

Du bist Du und Ich bin Ich.

 

Ich achte Deine Grenzen, Du achtest meine Grenzen.

Ich achte Dich, Du achtest mich. Und manchmal verschmelzen wir, in Liebe.

Aus ICH und DU wird dann ein WIR. Wir achten uns. Ich achte mich, Du achtest Dich.

 

nach Fritz Perls

 

 

Geschenk

 

“Ich glaube, das größte Geschenk, das ich von jemandem bekommen kann, ist,

dass er mich sieht, mir zuhört, mich versteht und mich berührt.

Das größte Geschenk, dass ich einem anderen Menschen machen kann, ist,

ihn zu sehen, ihm zuzuhören, ihn zu verstehen und ihn zu berühren.

Wenn das gelingt, habe ich das Gefühl, dass wir uns wirklich begegnet sind.”

 

Virginia Satir

 

 

Inneres und Äußeres

 

“Wenn das Innere vorbereitet ist, dann kann das Äußere folgen. Es geschieht dann fast wie von selbst!”

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Erfolgsrezept

 

„Wenn Du Erfolg haben möchtest,

dann müssen drei Dinge zusammen kommen:

Du mußt wissen, was Du tust,

Du mußt lieben, was Du tust und

Du mußt an das glauben, was Du tust.

… und es dann einfach tun.“

 

nach William Rogers

 

 

Seele

 

Von Meister Ekkehart 

 

Wenn die Seele

etwas erfahren möchte,

dann wirft sie ein Bild

der Erfahrung

vor sich

nach außen

und

tritt in ihr eigenes Bild

 

 

Wissen

 

Die Dinge, die wir wirklich wissen,

sind nicht die Dinge, die wir gehört oder gelesen haben,

vielmehr sind es die Dinge,

die wir gelebt, erfahren, empfunden haben.

 

 Calvin M. Woodwards

 

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Fr

24

Jun

2011

Der Pfad des Mitgefühls Wie der Buddhismus als spiritueller Weg in die soziale Arbeit einfließen kann - Diplomarbeit von Catarina Skirecki

Hier können Sie die Diplomarbeit von mir zum Thema “Der Pfad des Mitgefühls-Wie  der Buddhismus als spiritueller Weg in die soziale Arbeit einfließen kann” herunterladen. Der Schwerpunkt liegt in der Ausführung, wie der Buddhismus als spiritueller Weg das Helfen unterstützen kann.

Zum Vorgeschmack ist hier die Einleitung:

Eine spirituelle Haltung kann soziale Arbeit nachhaltig beeinflussen. Soziale Arbeit ist vielleicht ohne sie gar nicht möglich. Das heißt nicht, daß nur Menschen, die sich als spirituell verstehen, helfen können.

In dieser Arbeit geht es darum, wie der Buddhismus als spiritueller Weg in die soziale Arbeit einfließen kann.

Der Buddhismus erklärt die Existenz des Leidens, seine Ursachen, die Möglichkeit, das Leiden zu beenden und den Weg, der aus dem Leiden führt. Auf die Grundlagen des Buddhismus gehe ich im ersten Teil der Arbeit ein. Sie bilden das Fundament für das Verständnis der nachfolgenden Kapitel.

Der zweite Teil setzt sich mit dem Leiden auseinander. Der Buddhismus sagt, daß Leiden Bestandteil des Lebens ist. Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Leiden birgt die Chance zu persönlichem Wachstum und ist zugleich Grundlage dafür, Mitgefühl zu entwickeln. Leiden ist etwas, das in unserer Gesellschaft keinen Platz bekommt. Leidende Menschen werden an den Rand gestellt und professionelle Helfer werden eingesetzt, um sich ihnen zu widmen.

Die Begegnung mit dem Leid macht den meisten Menschen Angst. Sie verschließen ihr Herz, um von diesem Leiden nicht berührt zu werden. Auch Sozialarbeiter als ausgebildete professionelle Helfer entwickeln Strategien, um dem Leiden der anderen nicht permanent unmittelbar ausgesetzt zu sein. Sie schirmen sich vom Hilfesuchenden ab. Das führt zu einem „professionellen“ Abstand. Der Hang zum Verdrängen des Leides lässt die Realität nicht sichtbar werden. Helfer verstecken sich häufig hinter Professionalität und nehmen damit in Kauf, daß Hilfe am Hilfesuchenden vorbeigeht.

Im vierten Teil geht es um das Helfen. Hier beantworte ich die Frage, was aus meiner Sicht nötig ist, damit Hilfe gelingen kann. Die Einschätzung dessen, worunter der andere wirklich leidet, kann nur richtig sein, wenn die Realität gesehen, gespürt und anerkannt wird. Oft meint man als Helfender zu „wissen“, worunter der Andere leidet. Die verschieden Ursachen dafür werden hier erläutert.

Der Fokus in dieser Arbeit richtet sich auf das Sein des Helfers. Ich behaupte, daß die Wirkung der Hilfe abhängig ist vom Sein des Helfers. Dieses Sein sollte von Werten und Erkenntnissen getragen sein. Die buddhistische Lehre bietet aus meiner Sicht eine Grundlage dafür.

Mitgefühl, Liebe, Freude und Gleichmut, im Buddhismus die Vier unermesslichen Geisteszustände genannt, sind Eigenschaften, die sich auf dem spirituellen Pfad entwickeln. Jeder Mensch, ob Buddhist oder nicht, hat die Möglichkeit, diese Qualitäten in sich zu wecken. So entsteht damit eine Voraussetzung für wirkliche Begegnung mit anderen Menschen, da sie sein Herz öffnen. Dem Mitgefühl gebe ich dabei einen hervorgehobenen Platz, da es meiner Ansicht nach für den helfenden Prozess besondere Relevanz hat. Mitfühlendes Helfen geschieht als gleichberechtigter Austausch zwischen zwei Personen. Es gibt keinen, der durch seine Stärke über einem anderen steht, der schwächer ist. Grundlage dafür ist die Erkenntnis, daß alle Menschen gleich sind und auf ähnliche Weise leiden. So kann eine Begegnung von Herz zu Herz stattfinden. Helfen ist dann Dienen.

Mitgefühl, Liebe, Freude und Gleichmut sind eng miteinander verbunden und bedingen sich gegenseitig. Liebe trägt eine große Heilkraft in sich. Sie ist bedingungslos und wird als Fundament der menschlichen Natur bezeichnet. Freude beinhaltet Glück, Leichtigkeit und Klarheit. Aspekte, die im helfenden Prozess manchmal nicht mehr sichtbar sind. Mit Freude kann man Abstand bekommen und neue Perspektiven sehen. Gleichmut bezeichnet einen Haltung, die nicht wertet und urteilt. So können die Dinge, die geschehen, genommen werden, wie sie sind. Man kann sehen, was wirklich ist. Im helfenden Prozess ermöglicht Gleichmut eine Ebene des Vertrauens.

Eine weitere Grundlage für das Dienen ist Achtsamkeit. Sie ist die Energie, die zum Gewahrsein eines jeden Augenblicks führt und wirkliche Präsenz schafft. Das Verweilen im Hier und Jetzt ist Ausdruck der Achtsamkeit. Ebenso der Anfängergeist, der offen und voller Neugier in jedem Moment aufnimmt, was kommt. So kann man als Helfer vorschnellen Schlüssen entgegenwirken. Die grundlegende Haltung des Nicht-Wissens macht erst lebendiges Handeln und Kreativität möglich. Achtsames Zuhören und Achtsame Rede sind zwei weitere Aspekte der Achtsamkeit. Sie ermöglichen eine respektvolle Kommunikation mit offenem Herzen.

Eine dritte Grundlage für Hilfe ist die Erkenntnis der Allseitigen Verbundenheit. „Alles Tun hat weitreichende Wirkung“ und „das Äußere ist immer ein Spiegel dessen, was in einem selbst ist“, sind hier die Grundaussagen. Dienen wird aus der Erkenntnis der Allseitigen Verbundenheit zu einem Selbstverständnis.

Weitere Aspekte, die wahre Hilfe unterstützen, sind das Anerkennen der Buddhanatur in jedem Menschen, das Aufgeben aller Rollen, das Bewußtmachen der Motivation und auch das Tun durch Nichtstun.

Im fünften Kapitel zeige ich auf, was für den Helfer nützlich sein kann, wenn er die oben genannten Haltungen in sich entwickeln möchte. Ich zeige Möglichkeiten, die es dem Helfer erleichtern, Mitgefühl in sich zu wecken.

Dazu gehört, daß man sich mit seinem eigenen Leid auseinander setzt. Mit sich selbst in Kontakt zu kommen bedeutet, sich seinem eigen Schmerz zu stellen, Liebe für sich selbst zu entwickeln, aus der dann Vertrauen zu sich selbst wachsen kann. Mit Achtsamkeit für sich selbst zu leben, die vielen Rollen, in denen man ist, zu erkennen und jenseits davon seine eigene Identität zu finden, sind weitere Möglichkeiten, die beschrieben werden. Sie führen unter anderem dazu, die eigene Intuition zu stärken.

Die Wege, die man beschreiten kann, um sich diese Möglichkeiten zu eröffnen, sind insbesondere die Meditation, das Einhalten ethischer Regeln und die Übung der Achtsamkeit. Den Alltag kann man als Lehrmeister nutzen, indem man mit ganzem Herzen hilft und das gibt, wozu man in der Lage ist. Fehler sind Bestandteile des Prozesses und dienen dazu, daraus zu lernen. Wenn man sich ganz und gar in den helfenden Prozess einlässt, spürt man, wie viel man darin für sich gewinnen kann. Helfen ist dann gleichzeitig Geben und Nehmen. Alle beschriebenen Wege sind von jedem nutzbar, unabhängig davon, ob er Buddhist ist oder nicht.

Grundintention meiner Arbeit ist es also, aufzuzeigen, daß der Buddhismus eine Bereicherung für soziale Berufe und soziales Engagement sein kann. ….

Somit möchte ich die Leser meiner Arbeit in gegebenenfalls unbekannte Gebiete einladen und hoffe, daß ich die vielleicht ungewohnte Begrifflichkeit, die aus den buddhistischen Belehrungen resultiert, einigermaßen verständlich machen konnte.

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